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Bildung
Zwei Auszubildende im Gespräch

Eine gute Ausbildung macht fit für die Zukunft

Die duale Berufsausbildung ist eines der erfolgreichen Elemente des deutschen Bildungssystems und hat wesentlich dazu beigetragen, dass Deutschland die Wirtschafts- und Finanzkrise der vergangenen Jahre vergleichsweise gut überstanden hat. Dual deshalb, weil die Berufsausbildung sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule stattfindet. Während der Auszubildende im Betrieb eine überwiegend praktische Ausbildung erhält, wird diese in der Berufsschule durch theoretische Grundlagen ergänzt. Eine duale Ausbildung bildet einen idealen Startpunkt für einen erfolgreichen Berufsweg und die Verwirklichung der eigenen Ziele.

 

Alle Potenziale erschließen

Doch vielen jungen Menschen gelingt der unmittelbare Einstieg in eine abschlussorientierte Berufsausbildung nicht. Um die Einmündung in die berufliche Ausbildung und nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt zu erhöhen, ist die Förderung bisher ungenutzter Potenziale von Jugendlichen und jungen Erwachsenen unerlässlich.

Der 2004 erstmals und 2010 neu beschlossene Nationale Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs  (Ausbildungspakt) steht daher unter dem Motto "Alle Potenziale erschließen". Politik, Wirtschaft und Sozialpartner arbeiten gemeinsam daran, Jugendlichen den Übergang von der Schule in die Ausbildung bzw. ins Berufsleben zu erleichtern. 

Im Rahmen der Paktvereinbarung leistet die Bundesregierung durch eine Reihe von Programmen und Initiativen einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung eines ausreichenden Ausbildungsplatz-und Qualifizierungsangebots:

Informationsoffensive "Berufliche Bildung - praktisch unschlagbar "

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) haben am 8. November 2011 die Informationsoffensive "Berufliche Bildung - Praktisch unschlagbar" gestartet. Ziel der Offensive ist es, die hohe Attraktivität der dualen Ausbildung und die vielfältigen Chancen beruflicher Weiterbildung einer breiteren Öffentlichkeit deutlich zu machen.

Zu den Maßnahmen der Offensive gehört unter anderem die Einrichtung der Webseite http://www.praktisch-unschlagbar.de/, mit der BMBF und BMWi die Vorteile der beruflichen Aus- und Weiterbildung unterstreichen und Jugendliche, Schulen, Eltern, Arbeitnehmer und Arbeitgeber informieren möchte. Weitere Elemente der Offensive sind eine bundesweite Plakat- und Anzeigenwerbung, Publikationen und Fachveranstaltungen zur beruflichen Bildung und die gezielte Nutzung sozialer Medien.

Darüber hinaus werden Infomobile durch Deutschland fahren, um Interessierten direkt vor Ort Antworten auf ihre Fragen zum Thema berufliche Aus- und Weiterbildung zu geben. Die Informationsoffensive läuft bis 2013. 

Einen wichtigen Anstoß für die Informationsoffensive "Berufliche Bildung - Praktisch unschlagbar" hat der Ausbildungspakt gegeben. Bundesregierung und Wirtschaft haben vereinbart, gemeinsam öffentlichkeitswirksame Aktionen zu initiieren, die die berufliche Bildung stärken. Die Informationsoffensive wird deshalb auch von den Wirtschaftsverbänden unterstützt.

Berufsberatung

An der Schwelle zwischen Schule und Arbeitsleben stellen sich viele Fragen: Was ist die richtige Beschäftigung für mich? Welchen Beruf will ich erlernen? Welche Voraussetzungen muss ich dafür mitbringen? Und: Was erwartet mich im Beruf? Die Antworten auf diese Fragen hängen von einer Fülle von Faktoren ab. Dazu gehören individuelle Besonderheiten genauso wie die regionale Lage am Wohn- oder Beschäftigungsort. Informationen über das regionale Angebot an Ausbildungsplätzen erteilen die örtlichen Arbeitsagenturen. Dort sitzt auch der Berater, der für die Berufsberatung zuständig ist. Wer noch nicht sofort zum Berufsberater der örtlichen Arbeitsagenturen gehen will, kann unter diesen Internet-Adressen schon eine ganze Menge an Informationen erhalten:

www.planet-beruf.de 
www.berufswahl.de 
www.arbeitsagentur.de

  • Auszubildender mit Schutzhelm

    Bildung

    Nationaler Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs 2010-2014

    Auch 2013 haben sich die Paktpartner intensiv dafür eingesetzt, jedem ausbildungsreifen und ausbildungswilligen Jugendlichen ein Angebot für eine duale Berufsausbildung zu machen: Die Wirtschaft hat ihre Paktzusagen, jährlich 60.000 neue Ausbildungsplätze und 30.000 neue Ausbildungsbetriebe zu gewinnen, erneut übertroffen. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 66.600 neue Ausbildungsplätze eingeworben (2012: 69.100) und 39.100 neue Betriebe für Ausbildung gewonnen (2012: 41.660). Trotz dieser positiven Bilanz zeigt sich eine Herausforderung auf dem Ausbildungsmarkt immer deutlicher: Angebot und Nachfrage finden schwerer zusammen. Sowohl Besetzungsprobleme der Betriebe als auch Stellenfindungsprobleme der Jugendlichen nehmen zu. Sie sind zudem ungleichmäßig auf Regionen und Berufe verteilt.
     weiterlesen: Nationaler Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs 2010-2014
    (URL: http://www.bmbf.de/de/2295.php)
  • Auszubildende stehen mit Ihren Verträgen vor einem Bürohaus

    Bildung

    Berufsbildungsbericht 2014
    Der Ausbildungsmarkt verändert sich

    Der Ausbildungsmarkt verändert sich: Es wurden weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. Zugleich stieg die Zahl unbesetzter betrieblicher Ausbildungsplätze auf einen Höchststand. Eine zentrale Herausforderung stellen die zunehmenden Matchingprobleme am Ausbildungsmarkt dar. Betriebe klagen über Schwierigkeiten, geeignete Jugendliche für ihre Ausbildungsstellen zu finden. Auf der anderen Seite gibt es noch zu viele Jugendliche, denen der Einstieg in Ausbildung nicht unmittelbar gelingt.
     weiterlesen: Berufsbildungsbericht 2014
    Der Ausbildungsmarkt verändert sich

    (URL: http://www.bmbf.de/de/berufsbildungsbericht.php)
  • Bildung

    Regelungen der beruflichen Bildung

    Wesentliche Ursache der ökonomischen Stärke Deutschlands ist die einheitliche und gute berufliche Aus- und Fortbildung. Junge Menschen und Betriebe können zu Recht erwarten, dass ihre Bildungsanstrengungen in ein System eingebettet sind, das Zugang, Qualität, Mobilität und Innovationsfähigkeit sichert. Geregelt wird dies im novellierten Berufsbildungsgesetz (BBiG) und seinen Ausbildungsordnungen. Es ist zugleich Grundlage für Fortbildungen mit bundesweit einheitlich hoher Qualität. Einheitliche Anforderungen und Prüfungsstandards sichern die hohe Qualifikation der Beschäftigten und den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen.
     weiterlesen: Regelungen der beruflichen Bildung
    (URL: http://www.bmbf.de/de/6535.php)
  • Bildung

    Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

    Seit dem 1. April 2012 sind die Möglichkeiten zur Anerkennung von im Ausland erworbener Berufsqualifikationen erheblich besser geworden. Das Anerkennungsgesetz des Bundes schafft erstmalig einen allgemeinen Rechtsanspruch auf Überprüfung der Gleichwertigkeit eines ausländischen Berufsabschlusses mit dem deutschen Referenzberuf. Das Bundeskabinett hat am 2. April 2014 den ersten Bericht zum Anerkennungsgesetz beschlossen. Die Erfahrungen nach zwei Jahren zeigen, dass das Gesetz ein Erfolg ist.
     weiterlesen: Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse
    (URL: http://www.bmbf.de/de/14070.php)
  • DECVET-Logo

    Bildung

    Die Pilotinitiative DECVET

    Die BMBF-Pilotinitiative "DECVET - Entwicklung eines Leistungspunktesystems in der beruflichen Bildung" hatte zum Ziel, die Durchlässigkeit zwischen den Teilsystemen der Berufsbildung über Anrechnungsverfahren zu verbessern. Dadurch kann die Mobilität verbessert und die Attraktivität beruflicher Qualifizierungswege erhöht werden. Für die Betroffenen können Warteschleifen mit Zeitverlust, redundante Qualifizierungen und Bildungs-Sackgassen vermieden werden.
     weiterlesen: Die Pilotinitiative DECVET
    (URL: http://www.bmbf.de/de/15504.php)

Zusatzinformationen

English version of this page
(URL: http://www.bmbf.de/en/544.php)

Kampagne "Berufliche Bildung"

Informationen über die Kampagne "Berufliche Bildung - praktisch unschlagbar" gibt es unter www.praktisch-unschlagbar.de

Dokumente

  • 09.05.2012: Start der Infotour zur beruflichen Bildung

    [PDF - 47,8 kB]

    Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums Bildung und Forschung und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (URL: http://www.bmbf.de/pubRD/0509_PM_Start_der_Infotour_zur_beruflichen_Bildung_(2).pdf)

Publikationen

  • Berufsbildungsbericht 2013 ID = 1619

    Titelbild der Publikation

    2013, 137 Seiten

    Download [PDF - 2,35 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/bbb_2013.pdf)

Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)

 

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