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Logo: Die Struktur des Bundeshaushaltes

Bundesregierung investiert in die Zukunft

Die Bundesregierung setzt auch in Zeiten der Haushaltskonsolidierung weiter konsequent auf Zukunftsinvestitionen. Das zeigt sich am Bundeshaushalt 2013. Der Haushalt 2013 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) steigt gegenüber dem Vorjahr um 6,2 Prozent auf insgesamt 13,7 Milliarden Euro.

Die Bundesregierung hatte sich zu Beginn der Legislaturperiode das Ziel gesetzt, im Gesamthaushalt zusätzliche 12 Milliarden Euro für Bildung und Forschung zur Verfügung zu stellen. Mit dem Beschluss des Bundeshaushaltes sind nun von 2010 bis 2013 insgesamt sogar 13,3 Milliarden Euro zusätzlich bereitgestellt worden.

Ein besonderer Schwerpunkt der Fördertätigkeit des BMBF sind die Hochschulen und Studierenden. Mit dem Qualitätspakt Lehre werden im Jahr 2013 weitere 200 Millionen Euro in die Verbesserung der Studienbedingungen und die Qualität der Lehre investiert. Für zusätzliche Studienplätze im Rahmen des Hochschulpakts 2020 erhalten die Länder im kommenden Jahr rund 1,85 Milliarden Euro.

Weitere Schwerpunkte im Bildungsbereich liegen darin, benachteiligte Kinder und Jugendliche zu unterstützen und die berufliche Bildung zu stärken. Für diese Aufgaben sind im Haushalt 2013 mit 214 Millionen Euro rund 16 Prozent mehr Mittel als im laufenden Jahr vorgesehen. Für die Stärkung des Lernens im Lebenslauf ist der Anstieg noch deutlicher: Mit rund 169 Millionen Euro in 2013 wird ein Plus von mehr als einem Viertel (26,5 Prozent) zusätzlich bereitgestellt. Dazu gehört auch die Förderung der kulturellen Bildung im Rahmen der Lokalen Bildungsbündnisse, für die im Haushalt 2013 erstmals 30 Millionen Euro vorgesehen sind.

 


Mit der Exzellenzinitiative und mit den Programmpauschalen werden im Jahr 2013 insgesamt rund 680 Millionen Euro für die Stärkung der Forschung an den Hochschulen eingesetzt werden können. Auch im Bereich der institutionellen Forschungsförderung ist der Bund verlässlicher Partner: Im Rahmen des Paktes für Forschung und Innovation werden die institutionell veranschlagten Mittel um jährlich 5 Prozent gesteigert, so auch 2013. Mit dem Haushalt 2013 wird auch das Wissenschaftsfreiheitsgesetz umgesetzt. Dies wird die Autonomie, Eigenverantwortung und internationale Ausstrahlung der Wissenschaft stärken.

Ebenfalls aufgestockt werden die Mittel für Forschungsprojekte, die sich mit zentralen gesellschaftlichen und globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel, der demographischen Entwicklung, der Verbreitung von Volkskrankheiten, der Sicherstellung der Welternährung und der Endlichkeit fossiler Rohstoff- und Energiequellen befassen: Die Projektförderung unter dem Dach der Hightech-Strategie wird nun rund 2,3 Milliarden Euro erhalten - gegenüber 2009 ist das eine Steigerung von rund 24 Prozent, gegenüber 2005 sogar um rund 90 Prozent.

Der Haushalt 2012

Dass Zukunftsinvestitionen in Bildung und Forschung für die Bunderegierung höchste Priorität haben, zeigt der Bundeshaushalt 2012. Dieser sieht vor, dass der Haushalt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für 2012 gegenüber 2011 um mehr als elf Prozent auf ein Rekordniveau von 12,9 Milliarden Euro steigt.

Graphische Darstellung der Aufteilung der Haushaltsmittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf die verschiedenen Bereiche. Der Haushalt hat ein Gesamtvolumen von 12,9 Milliarden Euro, die wie folgt verteilt werden: 21 Prozent der Mittel werden in die erkenntnisorientierte und programmübergreifende Grundlagenforschung investiert, weitere 18 Prozent fließen in die Forschung und Entwicklung zur Daseinsvorsorge. 20 Prozent werden für die Technologie- und Innovationsförderung aufgebracht. Auf die Umsetzung des Berufsausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) entfallen 13 Prozent der Mittel, 22 Prozent werden in Hochschulbau und überwiegend hochschulbezogene Sonderprogramme investiert. In übrige nicht Forschungs- und Eentwicklungs-relevante Bildungsausgaben (ohne BAföG) wird 5 Prozent investiert. Ein Prozent der Mittel sind für das Ministerium inklusive der Versorgung vorgesehen.

Im Rahmen des parlamentarischen Verfahrens zum Haushalt 2012 hat die Bundesregierung den politischen Schwerpunkt ihrer Arbeit - Bildung und Forschung - weiter gestärkt.

Insbesondere mit den drei großen Initiativen "Hochschulpakt 2020", "Exzellenzinitiative" und "Pakt für Forschung und Innovation" wird die deutsche Wissenschaft für die Herausforderungen der nächsten Jahre fit gemacht. Darüber hinaus wurden im parlamentarischen Verfahren zentrale Bildungsmaßnahmen weiter gestärkt und die Ansätze für BAföG-Leistungen an den gestiegenen Bedarf angepasst und weiter deutlich erhöht.

Zusatzinformationen

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Bildung und Forschung in Zahlen

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Reden

  • 11.09.2012

    1. Lesung des Regierungsentwurfs des Haushaltsgesetzes 2013

    Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, MdB, anlässlich der 1. Lesung des Regierungsentwurfs des Haushaltsgesetzes 2013 am 11. September 2012 im Deutschen Bundestag

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    [URL: /pub/reden/mr_20120911.pdf]
  • 08.09.2011

    Haushaltsgesetz 2012

    Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, MdB, anlässlich der 1. Lesung des Regierungsentwurfs des Haushaltsgesetzes 2012 am 8. September 2011 im Deutschen Bundestag

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    [URL: /pub/reden/mr_20110908.pdf]
  • 25.11.2010

    2./3. Lesung des Regierungsentwurfs des Haushaltsgesetzes 2011

    Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, MdB, anlässlich der 2./3. Lesung des Regierungsentwurfs des Haushaltsgesetzes 2011 am 25. November 2010 im Deutschen Bundestag

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    [URL: /pub/reden/mr_20101125.pdf]
  • 14.09.2010

    1. Lesung des Regierungsentwurfs des Haushaltsgesetzes 2011

    Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, MdB, anlässlich der 1. Lesung des Regierungsentwurfs des Haushaltsgesetzes 2011 am 14. September 2010 im Deutschen Bundestag

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    [PDF - 30,9 kB]  barrierefrei

    [URL: /pub/reden/mr_20100914.pdf]