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Forschung
Obst und Gemüse

Ernährungsforschung

Wie und warum Essen gesund oder krank machen kann, welchen Einfluss die Ernährung auf Stoffwechselkrankheiten oder Krebs hat - mit diesen Fragen setzt sich die moderne Ernährungsforschung auseinander. Damit legen Wissenschaftler die Basis für die Entwicklung neuer Lebensmittel und für neue Strategien einer gesundheitsbewussten Ernährung.

Die Ernährung ist nur ein Bestandteil, der die Gesundheit eines Menschen fördern kann - aber sie ist einer der wesentlichsten. Kommt es hierbei zu Ungleichgewichten, können Krankheiten wie Adipositas, Diabetes, Atherosklerose oder Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems entstehen.

Rund ein Drittel aller Kosten im Gesundheitswesen werden durch Krankheiten verursacht, die direkt oder indirekt durch Ernährungsfaktoren begünstigt werden. Dies gilt zum Beispiel für Übergewicht - in Deutschland heute bereits der Normallfall. Aktuelle Zahlen des Robert Koch Institutes aus der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS) zeigen, dass bei uns zwei Drittel der Männer und über die Hälfte der Frauen übergewichtig sind. Das heißt, dass sie einen Body Mass Index (BMI) von über 25 kg/m2 haben. Rund ein Viertel der Bevölkerung ist fettleibig oder adipös mit einem BMI von 30 kg/m2 oder mehr. Alarmierend ist dabei, dass auch schon viele Kinder übergewichtig sind: Nach Daten aus der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) sind über 6 Prozent der Kinder ab 3 Jahren in Deutschland fettleibig und 15 Prozent sind übergewichtig.

Aus diesem Grund sind zunehmend präventive Strategien zur Vermeidung ernährungsassoziierter Krankheiten gefragt. Die moderne Ernährungsforschung hat sich deshalb in den vergangenen Jahren immer mehr darauf konzentriert, die molekularen Grundlagen von Lebensmitteln und deren Wechselspiel mit dem menschlichen Organismus besser zu verstehen. Auf der Basis solcher Erkenntnisse wollen die Wissenschaftler individuelle Präventions- und Therapieansätze entwickeln und auch gemeinsam mit Unternehmen der Ernährungsindustrie zur Entwicklung neuer Lebensmittel beitragen. Wesentliche Ursachen für das Übergewicht sind aber neben dem Ernährungsverhalten die körperliche Inaktivität einer Person. Auch hier sind noch intensive Forschungsaktivitäten notwendig, um besser zu verstehen, wie biologische, ökologische, psychologische, soziologische und sozio-ökonomische Faktoren Verbraucher bei ihrer ernährungs- und bewegungsbezogenen Entscheidungsfindung beeinflussen – und wie sie entsprechend positiv zu steuern sind.

Entsprechende Forschungsprojekte werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit einer ganzen Reihe von Initiativen unterstützt

Nachwuchswettbewerb - Molekulare Grundlagen der humanen Ernährung (Laufzeit 2007-2015)

Kompetenznetze Agrar- und Ernährungsforschung (2009-2015)

Innovationen und neue Ideen für den Ernährungssektor (2010-2015)

Europäische Initiative: Eine gesunde Ernährung für ein gesundes Leben (JPI HDHL)

Zusatzinformationen

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(URL: http://www.bmbf.de/en/1033.php)

Die kostenlose DVD zur Ernährungsforschung können Sie hier bestellen.

Gesundheit erhalten

Die moderne Ernährungsforschung beweist: Essen hält Leib und Seele zusammen. Denn wer sich ausgewogen ernährt, fördert nicht nur sein Wohlbefinden. Doch was macht eine gesunde Ernährung aus? Welche Nährstoffe sind im Essen? Antworten auf diese Fragen, Informationen rund ums Thema Ernährung sowie weiterführende Links gibt es auf dem BMBF-Internetauftritt zur Gesundheitsforschung - Forschung für Ihre Gesundheit.

Dokumente

Publikationen

  • Aktionsplan Präventions- und Ernährungsforschung ID = 1589

    Titelbild der Publikation

    Forschung für ein gesundes Leben

    2013,

    Download [PDF - 984,1 kB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/aktionsplan_praeventions-und-ernaehrungsforschung.pdf)

Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)

Ansprechpartner

  • Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

    • Heinrich-Konen-Straße 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: 0228 / 3821-1210
    • Faxnummer: 0228 / 3821-1257
    • E-Mail-Adresse: Gesundheitsforschung@dlr.de
    • Homepage: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/
    • Geförderte Vorhaben: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/Gefoerderte%20Projekte.php
  • Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich

    • Bereich BIO
    • 52425 Jülich
    • Telefonnummer: 02461 / 61-5543
    • Faxnummer: 02461 / 61-9080
    • E-Mail-Adresse: ptj-bio@fz-juelich.de
    • Homepage: http://www.ptj.de/biooekonomie
 

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