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Forschung
Pharmaproduktion

Wertschöpfung am Pharmastandort Deutschland erhöhen

Die pharmazeutische Industrie kann auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken und gehört zu den forschungsaktivsten Industriezweigen in Deutschland. Neue Lösungen für Diagnostik und Therapien werden immer gebraucht, besonders vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Die Entwicklung neuer Arzneimittel von der ersten Idee bis zur Zulassung ist ein aufwändiger Prozess. Hochschulen und Forschungsinstitutionen ebenso wie kleine, mittlere und große Unternehmen sind daran beteiligt. In den letzten Jahren fließen hier auch immer mehr Erkenntnisse aus der Biotechnologie ein. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzt sich dafür ein, die pharmazeutische Forschung und Entwicklung zu unterstützen und die Wertschöpfung am Standort Deutschland zu erhöhen.

In den letzten Jahren spielt die Biotechnologie eine immer größere Rolle in der Entwicklung pharmazeutischer Produkte. Biotechnologische Verfahren ermöglichen es neue Moleküle herzustellen, die aufgrund ihrer optimierten Struktur an ihren Zielorten spezifische Wirkungen entfalten können. Individualisierte Therapien wären ohne den Einsatz der Biotechnologie kaum denkbar. Das ist ganz besonders in der Krebstherapie wichtig.

Auch die zur Verfügung stehenden diagnostischen Verfahren konnten immer mehr verfeinert werden. Prognostische Biomarker und Gentests ermöglichen es bereits heute, bestimmte Krankheiten frühzeitiger zu erkennen, präziser zu diagnostizieren oder ihren voraussichtlichen Verlauf genauer zu prognostizieren als noch vor einigen Jahren. Oft sind genaue Aussagen möglich, ob ein Medikament überhaupt anschlägt und wie es dosiert werden muss. Diese Ergebnisse konnten erzielt werden, weil viele Akteure aus Grundlagen- und angewandter Forschung erfolgreich Hand in Hand gearbeitet haben.

Zum Wohl der Patienten werden auch künftig Innovationen gebraucht. Die pharmazeutische Industrie in Deutschland steht deshalb weiter vor der Herausforderung, Fortschritte in der medizinischen Grundlagenforschung möglichst schnell ans Krankenbett zu bringen und die Wertschöpfung am Standort zu erhöhen. Deshalb ist eine enge und effiziente Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft unerlässlich. Das BMBF unterstützt diese Entwicklung mit verschiedenen Fördermaßnahmen im Bereich Gesundheitswirtschaft.

  • Neurologische Untersuchung: Ärztin mit Patient

    Forschung

    Perspektive Individualisierte Medizin - Krankheiten besser therapieren

    Die individualisierte Medizin ist hochaktuell, denn eine noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen des Patienten zugeschnittene Medizin wird greifbar. Grundlage dafür sind große Fortschritte der vergangenen Jahre in der Erforschung von Krankheitsursachen sowie die technologischen Errungenschaften der lebenswissenschaftlichen Forschung. Mittels spezifischerer, diagnostischer Tests kann eine Behandlung besser auf den einzelnen Patienten angepasst werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet jetzt ein Maßnahmenpaket zur Forschungsförderung der individualisierten Medizin.
     weiterlesen: Perspektive Individualisierte Medizin - Krankheiten besser therapieren
    (URL: http://www.bmbf.de/de/16162.php)
  • Ein Blatt in einer Phiole

    Forschung

    Biopharma - Strategiewettbewerb für die Medizin der Zukunft

    Biopharmazeutika sind Arzneistoffe, die in lebenden, biotechnologisch optimierten Organismen hergestellt werden. Seit Jahren steigt ihr Anteil am Pharmamarkt. Mittlerweile wird ein Fünftel des mit Arzneimitteln erzielten Umsatzes mit Biopharmazeutika erzielt. Mit dem Ziel, die Entwicklung pharmazeutischer Produkte am Standort Deutschland zu stärken, hat das BMBF im Jahr 2008 den Biopharma-Wettbewerb ins Leben gerufen. Drei Konsortien wurden damals zur Förderung ausgewählt, zwei davon erhielten 2012 grünes Licht für eine zweite Förderphase. Mit neuartigen strategischen Konzepten wollen sie die Effizienz bei der Medikamentenentwicklung erhöhen.
     weiterlesen: Biopharma - Strategiewettbewerb für die Medizin der Zukunft
    (URL: http://www.bmbf.de/de/23015.php)

Zusatzinformationen

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(URL: http://www.bmbf.de/en/10540.php)

Ansprechpartner

  • VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

    • PT Gesundheitswirtschaft, Bereich Pharma
    • Dr. Monika Huber
    • Steinplatz 1
    • 10623 Berlin
    • Telefonnummer: 030 / 310078 - 135
    • Faxnummer: 030 / 310078 - 223
    • E-Mail-Adresse: pt_gesundheitswirtschaft@vdivde-it.de
    • Homepage: http://www.vdivde-it.de/
 

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