
Systeme zur Fahrerassistenz erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr und tragen dazu bei, Unfälle zu vermeiden und ihre Folgen abzumildern. Denn sie funktionieren auch dann zuverlässig, wenn die Leistungsfähigkeit des Fahrers absinkt oder dessen Fahrtüchtigkeit etwa durch einen Schlaganfall abrupt herabsetzt wird. Doch Fahrerassistenzsysteme stehen für weitaus mehr: Sobald intelligente Sicherheitssysteme etwaige Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern ausschließen, wären mechanische Knautschzonen schlichtweg überflüssig. Autos würden statt mehreren Tonnen nur noch ein paar hundert Kilos wiegen, was den Treibstoffverbrauch und die Kohlendioxid-Emission entsprechend reduzieren würde. Vor diesem Hintergrund fördert das BMBF die Weiterentwicklung der Sensorik und Aktorik, um die Leistungsfähigkeit und Attraktivität von Fahrerassistenzsystemen zu erhöhen. Chancen ergeben sich hier vor allem für die meist mittelständische Zulieferindustrie.
RFID-Etiketten, auch "Smart Labels" genannt, eröffnen Kernbranchen der deutschen Volkswirtschaft - Handel, Konsumgüterindustrie, Automobilindustrie und Elektronikindustrie - neue Wege zur Optimierung ihrer logistischen Prozesse: Produktdaten könnten ohne Sichtkontakt gelesen und weiterverarbeitet werden. Statt einen Lkw zu entladen, um das Ladegut zu zählen, müsste dieser beispielsweise nur noch durch eine entsprechende Lesevorrichtung fahren. Um aber die technologischen Voraussetzungen für eine solch breite Nutzung von Smart Labels zu schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie in diesem Segment zu stärken, fördert das BMBF die Überwindung der derzeit erkennbaren technologischen Engpässen in anwendungsorientierten Forschungsprojekten.
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