
Bei energieautarken Mikrosystemen handelt es sich um autarke, mobile und leicht nachrüstbare Mikrosysteme, die ihre zum Betrieb sowie zum Daten- und Informationsaustausch erforderliche Energie direkt aus dem Umfeld gewinnen. Viel versprechende Anwendungsmöglichkeiten eröffnen sich in den Bereichen intelligente Textilien, Medizin, Automobil, Luft- und Raumfahrt, Haustechnik, Messtechnik, Informationstechnik, Produktion oder Logistik. Bevor die industrielle Fertigung von energieautarken Mikrosystemen beginnen kann, sind jedoch noch einige grundlegende Fragen zu klären. Das BMBF fördert die Entwicklung neuartiger Energiewandlungsprinzipien, das Energiemanagement, die Miniaturisierung und nicht zuletzt die Systemintegration der einzelnen Komponenten.
In absehbarer Zeit sollen mit Wasserstoff oder Methanol betriebene Mikrobrennstoffzellen die üblichen Energieversorgungssysteme, beispielsweise Lithium-Ionen-Akkus, in vielen portablen Elektronikgeräten ablösen. Um viel versprechende Ansätze zur Marktreife zu bringen, ist ein perfektes Zusammenspiel von Materialwissenschaften, Mikrosystemtechnik und Produktionsverfahren nötig. Das BMBF fördert die Entwicklung der Leitinnovation "Mikrobrennstoffzelle" in den Rahmenprogrammen "Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft", "Forschung für die Produktion von morgen" und durch das Förderprogramm "Informations- und Kommunikationstechnologien".
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