
Die Zusammenführung von BESSY und HMI vereint für Forschungszwecke wichtige Photonenquellen in Deutschland unter dem Dach der Helmholtz-Gemeinschaft. Damit entsteher die Chance zu einer abgestimmten Gesamtstrategie für Betrieb, Nutzung und Weiterentwicklung dieser Quellen. Das neue Zentrum verfügt über eine Forschungsinfrastruktur, die langfristig konkurrenzfähig angelegt und weiterentwickelt werden soll. Auf dieser Grundlage kann ein interdisziplinäres Zentrum entstehen mit hohem Leistungspotenzial im Bereich der Material- und Energieforschung, das konzeptionell vergleichbar ist mit international renommierten Forschungszentren in Grenoble, Frankreich, den Rutherford Labs in Großbritannien oder dem Paul-Scherrer-Institut in der Schweiz.
Die Ausstattung mit Großgeräten umfaßt
Im Rahmen der Forschungsprogramme der Helmholtz-Gemeinschaft wird das neue Zentrum in den Bereichen "Struktur der Materie" und "Energie" folgende Forschungsschwerpunkte setzen:
Die Strahlquellen wird interessierten Wissenschaftlern von Universitäten, anderen Forschungsinstituten und der Industrie offen stehen.
Für den Start 2009 ist eine Mitelausstattung in Höhe von 95 Mio. € - 86 Mio. € durch das BMBF, 9 Mio. € durch das Land Berlin - geplant, die zusätzlich um Drittmittel und eigene Einnahmen aus Industrieprojekten erweitert werden kann. Am neuen Zentrum sind 960 Mitarbeiter vorgesehen, davon 200 Doktoranden und Drittmittelstellen.
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Faktenblatt (URL: http://www.bmbf.de/pubRD/faktenblatt_hgf.pdf)
[Presse]
(URL: http://www.bmbf.de/press/2107.php)