Navigationsbereich


Forschung

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Im Herzen soll die Liebe zu Hause sein. Weit weniger prosaisch, aber noch viel wichtiger ist das Herz als unermüdlicher Motor unseres Lebenskreislaufs. Leider sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland immer noch Todesursache Nummer 1. In Deutschland arbeiten die besten Expertinnen und Experten in der Forschung gemeinsam an neuen Erfolg versprechenden Verfahren.

Fast jeder zweite Todesfall in Deutschland geht auf eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems zurück. Vor allem ältere Menschen sind betroffen. Angesichts der steigenden Lebenserwartung und der wachsenden Anzahl chronischer Herzerkrankungen ist mit einer weiteren Zunahme der Zahlen zu rechnen. Störungen des Herz-Kreislauf-Systems manifestieren sich aber auch bereits in jüngeren Jahren (im Alter unter 50 Jahren). Zu den Risikofaktoren zählen Übergewicht, Rauchen, Bluthochdruck, ein erhöhter Cholesterinspiegel und Diabetes.

Die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht hohe Kosten: Allein der Anteil der Herz-Kreislauf-Medikamente beträgt rund ein Viertel der gesamten Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung. Zu den Ausgaben für Diagnostik und Behandlung kommen noch die Aufwendungen für die Rehabilitation der Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten, die nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus weiterhin betreut werden müssen, hinzu.

Weitere Informationen zu Herz-Kreislauf-Forschung finden Sie [hier]

Das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung

Herz-Kreislauf-Forschung braucht interdisziplinäre Zusammenarbeit und groß angelegte Studien. Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung finden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler optimale Voraussetzungen für ihre Forschungsprojekte. 28 Einrichtungen an sieben Standorten haben sich zusammengeschlossen, um durch gemeinschaftliche Forschung die Prävention, die Diagnostik und die Therapie voran zu bringen. Das Zentrum gibt dabei Raum für breit angelegte Forschungsprojekte und ermöglicht es, innovative Ansätze besser umzusetzen.

Kompetenznetze in der Medizin

Dies sind überregionale Netzwerke zu definierten Krankheitsbildern, in denen Forschung und Versorgung eng miteinander verzahnt sind. Vor dem Hintergrund der hohen Erkrankungszahlen fördert das BMBF seit 2003 drei medizinische Kompetenznetze für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die bundesweit agierenden Netzwerke beschäftigen sich mit den Krankheitsbildern Vorhofflimmern , Herzschwäche  (Herzinsuffizienz) und angeborene Herzfehler.

Zusatzinformationen

English version of this page
(URL: http://www.bmbf.de/en/1135.php)

Ansprechpartner

  • Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich

    • Bereich BIO
    • Dr. Marion Wehner
    • 52425 Jülich
    • Telefonnummer: 02461 61-4809
    • Faxnummer: 02461 61-9070
    • E-Mail-Adresse: m.wehner@fz-juelich.de
    • Homepage: http://www.ptj.de/gesundheitsforschung
  • Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

    • Heinrich-Konen-Straße 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: 0228 / 3821-1210
    • Faxnummer: 0228 / 3821-1257
    • E-Mail-Adresse: Gesundheitsforschung@dlr.de
    • Homepage: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/
    • Geförderte Vorhaben: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/Gefoerderte%20Projekte.php
 

© 2014 Bundesministerium für Bildung und Forschung