Navigationsbereich


Forschung

Medizintechnik - die Herausforderungen der Zukunft angehen

Die Medizintechnik ist eine der forschungsintensivsten Branchen, die am Standort Deutschland seit Jahren überdurchschnittliche Erfolge vorzuweisen hat. Viele Fortschritte nehmen Einfluss auf alle Stufen des Versorgungsprozesses - von der Prävention und Diagnose, über Therapie, Nachsorge und Rehabilitation bis zur Pflege. Sie leisten einen maßgeblichen Beitrag zu mehr Lebensqualität der Patienten und sozialer Teilhabe von älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt anwendungsorientierte FuE-Projekte in der Medizintechnik und fokussiert vor allem auf innovative kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Darüber hinaus setzt sich das BMBF intensiv für den Dialog aller Akteure ein, um die Innovationskraft der Branche aufrecht zu erhalten.

Die Medizintechnik in Deutschland leistet einen erheblichen Beitrag für die Versorgung von Patienten. Die Branche ist ein zwar kleiner, jedoch hochinnovativer und wachstumsstarker Industriezweig. Neben einigen Großunternehmen, die insbesondere bei Großgeräten den Markt dominieren, bilden die rund 1.200 klein- und mittelständischen Unternehmen das innovative Rückgrat der Branche. Mit einer Exportquote von 68 Prozent im Jahr 2012 sind die deutschen Firmen international gut aufgestellt und gehören in vielen Bereichen zur Weltspitze. Ausgangsbasis für den wirtschaftlichen Erfolg der deutschen Medizintechnik im In- und Ausland sind insbesondere die vielen innovativen Produkte - rund ein Drittel des Umsatzes wird mit Produkten erzielt, die jünger als drei Jahre sind. Schon seit Jahren unterstützt das BMBF den innovativen Mittelstand bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen: in der Vergangenheit im Rahmen des "Innovationswettbewerbs Medizintechnik", heute mit der auf industrielle Forschung ausgerichteten Fördermaßnahme "KMU-innovativ Medizintechnik".

Damit die deutschen Unternehmen ihrem Ruf als Innovationsführer auf dem Weltmarkt auch weiterhin gerecht werden können, sind künftig allerdings erhebliche Herausforderungen zu meistern. So gilt es insbesondere die Effizienz von Forschung und Entwicklung zu steigern, Entwicklungszeiten zu verkürzen und den schnellen Zugang für neue Produkte in einem hochregulierten Markt sicherzustellen. Wie sich das erreichen lässt, darüber haben Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik im Rahmen des Strategieprozesses "Innovationen in der Medizintechnik" diskutiert. Dieser wurde vom BMBF gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Juni 2011 initiiert, um eine kohärente Innovationspolitik in der Medizintechnik zu entwickeln.

Im November 2012 wurde der Schlussbericht mit zahlreichen Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Akteure der Gesundheitsversorgung veröffentlicht. Das BMBF arbeitet aktuell an der Umsetzung dieser Handlungsempfehlungen. In einem ersten Schritt wurde das Fördervolumen in der Maßnahme "KMU-innovativ Medizintechnik" verdoppelt.

  • eine OP-Schwester bereitet eine OP vor

    Forschung

    Verbesserung der Patientenversorgung mit individualisierter Medizintechnik

    Individuellen Bedürfnissen und Voraussetzungen wird bei der medizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten eine immer größere Bedeutung zugemessen. Die individualisierte Medizin ist eines der Zukunftsfelder, dem ein großes Potenzial zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung zugesprochen wird. Der Einsatz von Technik und technischen Hilfsmitteln ist in diesem Bereich von herausragender Bedeutung. Die zweite Maßnahme des BMBF zur bedarfsorientierten Forschungsförderung richtet sich daher an innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die auf dem Gebiet der individualisierten Medizintechnik aktiv sind.
     weiterlesen: Verbesserung der Patientenversorgung mit individualisierter Medizintechnik
    (URL: http://www.bmbf.de/de/23373.php)
  • Eine junge Frau betreut eine ältere Dame

    Forschung

    Erste Fördermaßnahme in Umsetzung des Strategieprozesses: Fokus Multimorbidität

    Chronische Erkrankungen wie die des Herz-Kreislauf-Systems, Krebs oder Diabetes treten insbesondere bei älteren Menschen oft nebeneinander auf. Für die Medizin ist diese "Multimorbidität" eine besondere Herausforderung. Ihre komplexe Natur erfordert Präventions- und Therapiekonzepte, die besser als bisher ineinandergreifen müssen. Mit der Fördermaßnahme "Medizintechnische Lösungen für Multimorbidität" will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Entwicklung innovativer, bedarfsorientierter Lösungen in der deutschen Medizintechnik-Branche gezielt vorantreiben. Damit greift das BMBF gezielt die Handlungsempfehlungen des Nationalen Strategieprozesses "Innovationen in der Medizintechnik" auf.
     weiterlesen: Erste Fördermaßnahme in Umsetzung des Strategieprozesses: Fokus Multimorbidität
    (URL: http://www.bmbf.de/de/23000.php)
  • Forschung

    Nationaler Strategieprozess "Innovationen in der Medizintechnik"

    Im nationalen Strategieprozess "Innovationen in der Medizintechnik" hat der Lenkungskreis den Schlussbericht vorgelegt. Dieser fasst die Ergebnisse von 21 Workshops zusammen, in denen mehr als 150 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitswesen diskutiert haben, wie die Wettbewerbsfähigkeit der Medizintechnik-Branche gesteigert, die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems ausgebaut sowie die Innovationskraft der medizintechnischen Forschung gestärkt werden kann. Der Strategieprozess wurde 2011 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Bundesministerium für Gesundheit initiiert, um eine kohärente Innovationspolitik in der Medizintechnik zu entwickeln - ganz im Sinne der Hightech-Strategie.
     weiterlesen: Nationaler Strategieprozess "Innovationen in der Medizintechnik"
    (URL: http://www.bmbf.de/de/17337.php)
  • Forschung

    KMU-innovativ: Medizintechnik

    Die Medizintechnikindustrie in Deutschland ist eine ausgesprochen innovative und wachstumsstarke Branche. Neben einigen Großunternehmen, die insbesondere bei Großgeräten den Markt dominieren, bilden die rund 1.200 kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) das innovative Rückgrat der Branche. Damit KMUs die mit Forschung und Entwicklung (FuE) verbundenen Risiken leichter schultern können, stärkt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft mit der Initiative "KMU-innovativ: Medizintechnik".
     weiterlesen: KMU-innovativ: Medizintechnik
    (URL: http://www.bmbf.de/de/16663.php)
  • Forschung

    Innovationswettbewerb Medizintechnik

    Innovativen Ideen mit hohen Entwicklungsrisiken eine Chance geben - das war das Ziel des Innovationswettbewerbs Medizintechnik, der von 1999 bis 2010 jährlich ausgelobt wurde. Im Rahmen der Fördermaßnahme sind insgesamt 60 Millionen Euro in 137 Projekte geflossen. Daraus sind bereits 24 Medizinprodukte entstanden, die auf dem Markt verfügbar sind und in der Patientenversorgung eingesetzt werden. Im Zuge der Neuausrichtung innerhalb des Rahmenprogramms Gesundheitsforschung und der Eingliederung der Medizintechnik in das Aktionsfeld Gesundheitswirtschaft erfolgte eine noch stärkere Schwerpunktsetzung auf die Innovationsförderung. Im Ergebnis wurde der Innovationswettbewerb unter dem Namen "KMU-innovativ Medizintechnik" in die Dachmarke "KMU-innovativ" überführt.
     weiterlesen: Innovationswettbewerb Medizintechnik
    (URL: http://www.bmbf.de/de/13995.php)

Zusatzinformationen

English version of this page
(URL: http://www.bmbf.de/en/1170.php)

Dokumente

Publikationen

  • Förderung kleiner und mittelständischer Unternehmen in der Medizintechnik ID = 1432

    Titelbild der Publikation

    KMU-innovativ Medizintechnik - Leitfaden für Antragsteller

    2013, 36 Seiten
    Bestell-Nr.: 30669

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 343,3 kB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/BMBF_KMU-innovativ_Medizintechnik_Leitfaden.pdf)

  • Erfolge der Medizintechnik ID = 1570

    Titelbild der Publikation

    2012, 56 Seiten
    Bestell-Nr.: 30771

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 3,44 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/erfolge_der_medizintechnik.pdf)

Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)

Ansprechpartner

  • VDI Technologiezentrum GmbH

    • PT Gesundheitswirtschaft, Bereiche Medizintechnik und Regenerative Medizin
    • Dr. Oliver Bujok
    • Johannisstraße 5-6
    • 10117 Berlin
    • Telefonnummer: 030 / 275 9506-42
    • Faxnummer: 030 / 275 9506-59
    • E-Mail-Adresse: pt_gesundheitswirtschaft@vdi.de
    • Homepage: http://www.vditz.de/
 

© 2014 Bundesministerium für Bildung und Forschung