Nationale Förderung in der Sicherheitsforschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat bisher 16 Förderbekanntmachungen im Programm "Forschung für die zivile Sicherheit" veröffentlicht.

Aktuelle Bekanntmachungen

  • Hightech-Strategie

    26. Januar 2010

    Bekanntmachung

    des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit". Projektskizzen werden jeweils zum 15.04. und 15.10. bewertet.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/14168.php)

Abgelaufene Bekanntmachungen

Die Förderbekanntmachungen adressierten im Rahmen der "Szenarienorientierten Sicherheitsforschung" die Themen "Schutz von Verkehrsinfrastrukturen", "Schutz und Rettung von Menschen", "Schutz vor Ausfall von Versorgungsinfrastrukturen", "Sicherung der Warenketten", "Sicherung der Lebensmittel und Lebensmittelwarenketten" und "Sicherheit im Luftverkehr". 

Im Rahmen der "Technologieverbünde" wurden die Themen "Detektionssysteme für chemische, biologische, radiologische, nukleare und explosive Gefahrstoffe (CBRNE-Gefahren)", "Integrierte Schutzsysteme für Rettungs- und Sicherheitskräfte", "Mustererkennung" und "Biometrie" ausgeschrieben.

Weitere Bekanntmachungen waren im Themenfeld "Gesellschaftliche Dimensionen der Sicherheitsforschung" angesiedelt. In diesem Kontext interessieren disziplinübergreifende Fragestellungen nach den gesellschaftlichen Voraussetzungen, Einbettungen und möglichen Konsequenzen innovativer Sicherheitslösungen.

Kooperation in der zivilen Sicherheitsforschung zwischen Deutschland und Frankreich

Basierend auf der deutsch-französischen Vereinbarung zur zivilen Sicherheitsforschung hatten französische und deutsche Forschergruppen 2008/2009 die Möglichkeit, im Rahmen dieser Bekanntmachung im Themenfeld "Sicherung der Warenketten" und des ANR Calls "CSOSG 2009 - Theme Axis: Securing the Logistics Chain" gemeinsam Anträge einzureichen.

Kooperation in der zivilen Sicherheitsforschung zwischen Deutschland und Israel

Die Ziele der zwei Bekanntmachungen zur Kooperation in der zivilen Sicherheitsforschung zwischen Deutschland und Israel waren Entwicklungen innovativer Lösungen insbesondere zum Schutz der zivilen Bevölkerung und kritischer Infrastrukturen sowie zum Katastrophenschutz und Krisenmanagement.

Stand der Förderung

Im Bereich "Detektionssysteme für chemische, biologische, radiologische, nukleare und explosive Gefahrstoffe (CBRNE-Gefahren)" wurden 20 Verbundprojekte und 2 Einzelvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 49 Millionen Euro bewilligt.

Im Bereich "Schutz von Verkehrsinfrastrukturen" wurden 15 Verbundprojekte mit einer Fördersumme von ca. 55,3 Millionen Euro bewilligt.

6 Projekte aus der Bekanntmachung "Integrierte Schutzsysteme für Rettungs- und Sicherheitskräfte" sind mit einem Gesamtvolumen von ca. 21,7 Millionen Euro in der Förderung. 

16 Verbünde aus dem Bereich "Schutz und Rettung von Menschen" werden mit ca. 44 Millionen Euro gefördert.

6 Verbundvorhaben sind im Bereich "Schutz vor Ausfall von Versorgungsinfrastrukturen" mit einer Fördersumme von 13,3 Millionen bewilligt.

12 Verbundprojekte und Einzelvorhaben wurden aus der Bekanntmachung "Gesellschaftliche Dimensionen der Sicherheitsforschung I"  mit einer Fördersumme von 12,7 Millionen Euro bewilligt.

2 von insgesammt 10 Verbünden aus der Bekanntmachung zur "Sicherheitsökonomie" (Gesellschaftliche Dimensionen II) sind mit einer Fördersumme von 2,2 Millionen Euro gestartet.

Im Bereich "Mustererkennung" werden 9 Vorhaben mit einer Fördersumme von 21,4 Millionen Euro gefördert.

Aus der Bekanntmachung "Sicherung der Warenketten" laufen insgesamt 11 Verbundprojekte mit einer Fördersumme von 29,5 Millionen Euro.

Im Bereich "Biometrie" werden 3 Verbünde mit einer Gesamtsumme von ca. 8,2 Millionen Euro gefördert. 

Innerhalb der internationalen Kooperation zur "Zusammenarbeit mit Israel" werden 7 Projekte mit einer Gesamtzuwendung von 7 Millionen Euro gefördert.

In der Fördermaßnahme "KMU-innovativ" wurden 12 Verbundvorhaben mit einer Fördersumme von ca. 13,2 Millionen Euro bewilligt.

  • Hightech-Strategie

    Forschungsprogramm für die zivile Sicherheit

    Ziel des Sicherheitsforschungsprogramms der Bundesregierung ist, durch die Entwicklung innovativer Lösungen die zivile Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen und dabei die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit zu wahren. Das Besondere am Sicherheitsforschungsprogramm ist dabei, dass es kein reines Technologieprogramm ist, sondern dass Innovation auch innovative organisatorische Konzepte und Handlungsstrategien beinhaltet. Interdisziplinäre Projekte, Wissenstransfer in die Öffentlichkeit, gesellschaftswissenschaftliche Forschung zu Fragen des Datenschutzes und der Ethik sowie Transparenz sind in der Sicherheitsforschung Voraussetzungen für den Programmerfolg. Das Programm ist zudem in einen europäischen Rahmen eingepasst.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/11773.php)
  • Hightech-Strategie

    Landkarte zur Sicherheitsforschung: SecurityResearchMap

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt die Vernetzung der Akteure in der zivilen Sicherheitsforschung, dazu zählen Unternehmen ebenso wie Forschungseinrichtungen in Deutschland, unter anderem durch die Forschungslandkarte SecurityResearchMap.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/11777.php)

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(URL: http://www.bmbf.de/en/11770.php)

Ansprechpartner

  • VDI Technologiezentrum GmbH

    • PT Sicherheitsforschung
    • Dr. Karin Wey
    • VDI-Platz 1
    • 40468 Düsseldorf
    • Telefonnummer: 0211 6214-433
    • Faxnummer: 0211 6214-484
    • E-Mail-Adresse: wey@vdi.de
    • Homepage: http://www.vditz.de/forschungsfoerderung/sicherheitsforschung/
    • Laufende Vorhaben: http://foerderportal.bund.de/foekat/foekat/foekatliste$v_foekat_webliste.actionquery?P_APC_LFDVOR=J&P_APC_RESSORT=BMBF&P_APC_PT=PT-VDI&P_APC_REF=522&Z_CHK=0