Nationale Förderung in der Sicherheitsforschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat bisher zehn Förderbekanntmachungen im Programm "Forschung für die zivile Sicherheit" veröffentlicht.

Aktuelle Bekanntmachungen

  • Hightech-Strategie

    2. März 2010 - 21. Mai 2010

    Bekanntmachung

    des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien über die Förderung zum Themenfeld "Biometrie" im Rahmen des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" der Bundesregierung
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/14232.php)
  • Hightech-Strategie

    26. Januar 2010 - 15. Oktober 2012

    Bekanntmachung

    des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit"
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/14168.php)

Abgelaufene Bekanntmachungen

Die Förderbekanntmachungen adressierten im Rahmen der "Szenarienorientierten Sicherheitsforschung" die Themen "Schutz von Verkehrsinfrastrukturen", "Schutz und Rettung von Menschen", "Schutz vor Ausfall von Versorgungsinfrastrukturen" und "Sicherung der Warenketten".

Diese letztgenannte Bekanntmachung ist auch im Zusammenhang mit dem Masterplan "Güterverkehr und Logistik" der Bundesregierung zu sehen. Dabei gilt es, Sicherheitsszenarien zu betrachten, in denen die Warenversorgung durch Anschläge, Naturkatastrophen, Großunfälle oder kriminelle Handlungen bedroht oder betroffen ist.

Kooperation in der zivilen Sicherheitsforschung zwischen Deutschland und Frankreich

Basierend auf der deutsch-französischen Vereinbarung zur zivilen Sicherheitsforschung hatten französische und deutsche Forschergruppen die Möglichkeit, im Rahmen dieser Bekanntmachung im Themenfeld "Sicherung der Warenketten" und des ANR Calls "CSOSG 2009 - Theme Axis: Securing the Logistics Chain" gemeinsam Anträge einzureichen. Auch eine englische Version sowie eine französische Version der Bekanntmachung wurden veröffentlicht. Hinweise zur Einreichung von Projektskizzen für deutsch-französische Konsortien wurden ebenfalls in englischer Sprache aufbereitet.    

Eine weitere Bekanntmachung war im Themenfeld "Gesellschaftliche Dimensionen der Sicherheitsforschung" angesiedelt. In diesem Kontext interessieren disziplinübergreifende Fragestellungen nach den gesellschaftlichen Voraussetzungen, Einbettungen und möglichen Konsequenzen innovativer Sicherheitslösungen.

Im Rahmen der "Technologieverbünde" wurden die Themen "Detektionssysteme für chemische, biologische, radiologische, nukleare und explosive Gefahrstoffe (CBRNE-Gefahren)", "Integrierte Schutzsysteme für Rettungs- und Sicherheitskräfte" und "Mustererkennung" ausgeschrieben. Im Rahmen der internationalen Kooperationen wurde die "Zusammenarbeit mit Israel" ausgeschrieben.

Kooperation in der zivilen Sicherheitsforschung zwischen Deutschland und Israel

Ziel der Bekanntmachung zur Kooperation in der zivilen Sicherheitsforschung zwischen Deutschland und Israel im Rahmen des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" der Bundesregierung - Bundesministerium für Bildung und Forschung - mit dem Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Sport, Jerusalem, und Ministerium für Industrie, Handel und Arbeit, Tel Aviv, ist die Entwicklung innovativer Lösungen insbesondere zum Schutz der zivilen Bevölkerung und der kritischen Infrastrukturen, zum Katastrophenschutz und Krisenmanagement. Auch eine englische Version ist verfügbar.

 

Stand der Förderung

Im Bereich "Detektionssysteme für chemische, biologische, radiologische, nukleare und explosive Gefahrstoffe (CBRNE-Gefahren)" werden 19 Verbundprojekte mit einem Gesamtvolumen von 43,9 Millionen Euro gefördert.

Im Bereich "Schutz von Verkehrsinfrastrukturen" werden zehn Verbundprojekte mit ca. 36,8 Millionen Euro gefördert.

Sechs ausgewählte Projekte aus der Bekanntmachung "Integrierte Schutzsysteme für Rettungs- und Sicherheitskräfte" sind mit einem Gesamtvolumen von ca. 21 Millionen Euro gestartet.    

15 Verbünde aus dem Bereich "Schutz und Rettung von Menschen" sind mit ca. 38 Millionen Euro bewilligt. Fünf Verbundvorhaben sind im Bereich "Schutz vor Ausfall von Versorgungsinfrastrukturen" bereits bewilligt, ein weiteres Projekt ist in der Bewilligungsphase.

Neun eingereichte Skizzen wurden aus der Bekanntmachung "Gesellschaftliche Dimensionen der Sicherheitsforschung" zur Förderung ausgewählt. Drei Forschungsvorhaben wurden bereits bewilligt.

In den Bereichen "Mustererkennung", "Sicherung der Warenketten" sowie "Zusammenarbeit mit Israel" befinden sich die eingereichten Projektvorschläge derzeit in der Evaluations- bzw. Beantragungsphase. 

  • Hightech-Strategie

    Forschungsprogramm für die zivile Sicherheit

    Ziel des Sicherheitsforschungsprogramms der Bundesregierung ist, durch die Entwicklung innovativer Lösungen die zivile Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen. Das Sicherheitsforschungsprogramm ist kein reines Technologieprogramm. Innovation meint nicht nur technische Neuerungen, sondern beinhaltet auch innovative organisatorische Konzepte und Handlungsstrategien. Interdisziplinäre Projekte, Wissenstransfer in die Öffentlichkeit, Begleitforschung zu kritischen Fragen und Transparenz sind in der Sicherheitsforschung Voraussetzungen für den Programmerfolg. Das Programm ist zudem in einen europäischen Rahmen eingepasst.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/11773.php)
  • Hightech-Strategie

    Landkarte zur Sicherheitsforschung: SecurityResearchMap

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt die Vernetzung der Akteure in der zivilen Sicherheitsforschung, dazu gehören Unternehmen wie Forschungseinrichtungen Deutschlands, unter anderem durch die Forschungslandkarte SecurityResearchMap.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/11777.php)

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Ansprechpartner

  • VDI Technologiezentrum GmbH

    • PT Sicherheitsforschung
    • Dr. Andreas Hoffknecht
    • VDI-Platz 1
    • 40468 Düsseldorf
    • Telefonnummer: 0211 6214-456
    • Faxnummer: 0211 6214-139
    • E-Mail-Adresse: hoffknecht@vdi.de
    • Homepage: http://www.vditz.de/home/kompetenzen/forschungsfoerderung/sicherheitsforschung/index.html
  • VDI Technologiezentrum GmbH

    • PT Sicherheitsforschung
    • Dr. Karin Wey
    • VDI-Platz 1
    • 40468 Düsseldorf
    • Telefonnummer: 0211 6214-433
    • Faxnummer: 0211 6214-484
    • E-Mail-Adresse: wey@vdi.de
    • Homepage: http://www.vditz.de/sicherheitsforschung
    • Laufende Vorhaben: http://foerderportal.bund.de/foekat/foekat/foekatliste$v_foekat_webliste.actionquery?P_APC_LFDVOR=J&P_APC_RESSORT=BMBF&P_APC_PT=PT-VDI&P_APC_REF=522&Z_CHK=0