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Nanotechnologie: Kleinste Partikel groß im Kommen

Nanotechnologie gilt weltweit als eine der wichtigsten und chancenreichsten Zukunftstechnologien. Deutschland verfügt in diesem Technologiefeld über eine hohe FuE-Kompetenz. Diese soll jetzt mit Instrumenten des Forschungsmarketings im Ausland breiter bekannt gemacht werden.

Deutschland gehört neben den USA und Japan zu den führenden Nationen auf dem Gebiet der Nanotechnologie. Dies gilt für die Forschung ebenso wie für die Industrie: Bei Patentanmeldungen in der Nanotechnologie liegt Deutschland auf Platz drei, bei nanowissenschaftlichen Publikationen auf Platz vier. Rund die Hälfte aller europäischen Nano-Firmen hat ihren Sitz in Deutschland. Insgesamt sind hier derzeit rund 600 Unternehmen mit der Entwicklung, der Anwendung und dem Vertrieb von Nanoprodukten befasst.

Mit dem Einsatz von Nanopartikeln lassen sich neue Materialeigenschaften und Wirkungen beispielsweise im Automobilbau, bei Textilien oder in der Medizin erzielen. Damit eröffnet der Nanokosmos ein weites Feld für Produktinnovationen in der Zukunft. Schon heute finden nanostrukturierte, besonders schmutz- und wasserabweisende Farben und Lacke ihren Einsatz. Nanotechnologie ermöglicht auch eine weitere Erhöhung der Kapazität von Datenspeichern. Zukünftig soll die Nanotechnologie bei der Sicherung des Energiebedarfs ebenso wie bei der Entwicklung wirksamerer Medikamente eine wichtige Rolle spielen.

Nanotechnologie wurde als zukunftsweisendes Thema zur Werbung für den Innovationsstandort Deutschland ausgewählt. Im Rahmen einer internationalen Standortkampagne hat das BMBF von Oktober 2007 bis Ende 2009 in ausgewählten Zielländern für den Innovationsstandort Deutschland im Bereich Nanotechnologien geworben. Deutsche Forschungseinrichtungen, Kompetenznetze und forschungsstarke Unternehmen präsentierten dabei ihre Leistungen und Kompetenzen auf internationalen Plattformen.

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