
Am 26. April 2012 ist es wieder soweit: Mädchen schnuppern am Girls'Day in Berufe aus Technik, IT, Naturwissenschaften und Handwerk, lernen Frauen in Führungspositionen kennen und erproben in Workshops Möglichkeiten der Karriereplanung. Mit über einer Million Mädchen, die bundesweit am Mädchen-Zukunftstag teilgenommen haben, ist der Girls'Day die weltweit größte Beruforientierungsinitiative für Mädchen.
Unternehmen und Organisationen sind aufgerufen ihre Veranstaltungen für Schülerinnen in die zentrale Aktionslandkarte auf der Internetplattform www.girls-day.de einzutragen. Eine ausführliche Anleitung sowie ein kostenloses Online-Tool helfen bei der Verwaltung der Girls'Day-Angebote. Mädchen können dann wiederrum auf dieser Plattform www.girls-day.de passende Angebote in ihrer Region finden und sich für eine Aktion ihrer Wahl anmelden.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) führte den Girls' Day 2011 am 14. April gemeinsam mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin durch. Im Rahmen des Wissenschaftsjahres "Forschung für unsere Gesundheit" erhielten 30 Mädchen aus verschiedenen Berliner Schulen die Gelegenheit, Experimente in den Themenfeldern Gesundheit, Medizin und Biologie im Labor durchzuführen und sich über Berufe in diesen Bereichen zu informieren. In das Thema eingeführt wurden die Mädchen von Susanna Schmidt, die die Abteilung Strategie und Grundsatzfragen im BMBF leitet und mit einer naturwissenschaftlichen Zaubershow "CheMagie".
Fachkräfte mit Abschlüssen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - kurz MINT - haben vielfältige Arbeitsmöglichkeiten und hervorragende Berufsaussichten. Für viele junge Frauen hat die Zukunft in einem technischen Ausbildung oder Studiengang aufgrund ihrer Teilnahme am Girls'Day bereits begonnen. Der Anteil weiblicher Studierender in technisch-naturwissenschaftlichen Fachbereichen steigt stetig. Auch die Unternehmen verzeichnen Erfolge: Durchschnittlich zehn Prozent haben dank des Mädchen-Zukunftstages eine oder mehrere junge Frauen auf sich aufmerksam gemacht und im technischen Bereich ihres Betriebs eingestellt. Ausführliche Informationen wurden in der neuesten Publikation »Generation Girls'Day« zusammengetragen. Das Buch ist im Budrich UniPress Verlag unter der ISBN 978-3-940755-83-4 erschienen.
Trotz der besseren Schulabschlüsse entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie aber ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; und gerade den Betrieben in technischen und techniknahen Bereichen fehlt zunehmend qualifizierter Nachwuchs.
An jedem vierten Donnerstag im April - das nächste Mal am 26. April 2012 - öffnen vor allem technische Unternehmen, Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der Klasse 5. Die Mädchen lernen am Girls'Day Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind oder begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft oder Politik.
Der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V., welches mit bundesweiten Projekten die verstärkte Nutzung der Potenziale von Frauen zur Gestaltung der Informationsgesellschaft und Technik sowie die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern fördert. Er wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.
Weitere Informationen zum Girls' Day gibt es unter: http://www.girls-day.de/
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Wie können Sie sich beteiligen? Mehr Informationen finden Sie hier. (URL: http://www.bmbf.de/pubRD/GD_Aufruf2012.pdf)
[Presse]
(URL: http://www.bmbf.de/press/3078.php)
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