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Bildung
Junge Wissenschaftlerin vor einem Mikroskop

Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2013

Der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) liefert einmal pro Legislaturperiode fundierte Daten und aktuelle Forschungsbefunde zu Qualifikations- und Karrierewegen sowie beruflichen Perspektiven Promovierender und Promovierter in Deutschland.

Der BuWiN 2013 wurde am 18. April 2013 veröffentlicht. Im Mittelpunkt des Berichts stehen die Qualifizierung und Karriereentwicklung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nach ihrem ersten berufsqualifizierenden Studienabschluss bis zur Promotion und in der anschließenden Phase weiterer Qualifizierung bis zum Übergang in eine berufliche Laufbahn auf dem akademischen Arbeitsmarkt und dem wissenschaftlichen Arbeitsmarkt außerhalb des akademischen Bereichs insgesamt. Damit wird ein im Vergleich zu anderen Bildungsbereichen wie Kindergarten, Schule oder Studium relativ kleines Segment des nationalen Bildungswesens fokussiert. Allerdings kommt diesem Segment besondere Bedeutung zu, weil der wissenschaftliche Nachwuchs in der Forschung in besonderem Maße zum gesellschaftlichen Erkenntnisgewinn beiträgt und zugleich die Deckung des Bedarfs an hoch qualifizierten Arbeitskräften in der modernen Wissensgesellschaft absichert.

Der 2. Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs wurde erstmals durch ein wissenschaftliches Konsortium als unabhängiger wissenschaftlicher Bericht erstellt. Durch wissenschaftlich fundiertes Monitoring leistet der Bericht eine unentbehrliche Servicefunktion für die politische Administration, weil dadurch eine zielgerichtete, ressourcenschonende und vor allem empirisch informierte politische Steuerung des Bundes, der Länder sowie der Hochschulen ermöglicht wird.

Das wissenschaftliche Konsortium "Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs" setzt sich zusammen aus dem - federführenden - Institut für Hochschulforschung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (HoF), dem Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) und dem Internationalen Zentrum für Hochschulforschung Kassel (INCHER). Das Konsortium wurde von einem Wissenschaftlichen Beirat unter dem Vorsitz von Herrn Prof. Dr. Stefan Hornbostel (Berlin) beraten.

 

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    KISSWIN: Das Kommunikations- und Informationssystem für den Wissenschaftlichen Nachwuchs

    Um Forschung und Lehre auf höchstem Niveau zu halten, engagiert sich das BMBF für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Ziel sind optimale Rahmenbedingungen, damit junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihre Potentiale entfalten und hochqualifizierte Forscherinnen und Forscher ihre Chancen in Deutschland wahrnehmen können. Das vom BMBF bis 2010 geförderte Projekt KISSWIN soll im Rahmen dieser Nachwuchsförderung als zentrales Kommunikations- und Informationssystem dienen.
    (URL: http://www.bmbf.de/de/12228.php)

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