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Forschungsforum Energiewende

Das Forschungsforum Energiewende ist eine transdisziplinäre Dialogplattform. Im Plenum kommen Akteure aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Gemeinsam diskutieren und bewerten sie wissenschaftsbasierte Handlungsoptionen für den Umbau der Energieversorgung. Koordiniert wird die Arbeit des Forschungsforums Energiewende von einer Geschäftsstelle, die gemeinsam von acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, dem IASS - Institute for Advanced Sustainability Studies und der Max-Planck-Gesellschaft getragen wird. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Der Umbau der Energieversorgung in Deutschland ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Entsprechend vielschichtig ist die Ausgestaltung dieses Prozesses. Ein wichtiger Partner hierbei muss die Forschung sein. Die Forschung kann die entscheidenden Antworten auf komplexe Fragestellungen liefern. Sie übernimmt damit die Funktion als Motor und Impulsgeber für die Energiewende. Aus ihrem Selbstverständnis heraus trägt die Wissenschaft zur Vermehrung des Erkenntnisgewinns bei und gibt damit den Entscheidungsträgern verschiedene Optionen an die Hand.

Dialogplattform "Forschungsforum Energiewende" Organigramm

Das "Forschungsforum Energiewende" versteht sich als Dialogplattform aller am Prozess der Energiewende Beteiligten. Im "Forschungsforum Energiewende" kommen hochrangige Vertreter der Ressorts, der Länder, der Akademien, der Wissenschaftsorganisationen und Universitäten mit Vertretern aus Wirtschaft und gesellschaftlichen Gruppen zusammen. Dem hochrangig besetzten Leitungskollegium des Forschungsforums steht Staatssekretär Georg Schütte vor.

Im "Forschungsforum Energiewende" werden zentrale Fragestellungen aus Gesellschaft und Wirtschaft zur Energiewende aus Sicht der Wissenschaft erörtert. Aufbauend auf den Analysen des Projekts "Energiesysteme der Zukunft" der deutschen Wissenschaftsakademien sollen Vorschläge, Szenarien und Optionen zur Energiewende, die aus der Forschung entwickelt werden, gemeinsam mit den Stakeholdern bewertet werden. Antworten sowie Forschungs- und Umsetzungsfragen werden durch das "Forschungsforum Energiewende" in den Gesamtzusammenhang gestellt.

Darüber hinaus werden Bedarfe für die weitere Forschung identifiziert. Das "Forschungsforum Energiewende" gibt Anregungen zu langfristigen Forschungsthemen aus Sicht aller Stakeholder aus Wirtschaft und Gesellschaft.

Akademienprojekt "Energiesysteme der Zukunft"

Ziel des Vorhabens "Energiesysteme der Zukunft" der deutschen Wissenschaftsakademien ist es, die in Deutschland vorhandene wissenschaftliche Expertise interdisziplinär zu bündeln und auf die zentralen Fragestellungen der Energiewende auszurichten.

Im Rahmen des Vorhabens arbeiten mehr als 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, um im Dienste der gesamten Wissenschaft die entscheidenden Fragen zur Energiewende zu identifizieren und Lösungsoptionen anzubieten. Neben Fragen der technologischen Machbarkeit werden auch ökonomische und rechtliche sowie solche der effizienten Ressourcennutzung und der gesellschaftlichen Akzeptanz adressiert. Das Vorhaben will sämtliche Optionen zur Bewältigung der Energiewende aufzeigen und beschreiben, mit welchen Konsequenzen zu rechnen ist, wenn man sich für das eine oder andere Vorgehen entscheidet.

Ziel ist eine effiziente Umsetzung hin zu einer sicheren, bezahlbaren und nachhaltigen Energieversorgung. Das Vorhaben liefert eine wissenschaftlich fundierte Basis für gesamtgesellschaftliche Diskussionen rund um die Energiewende. Dies dient einer sachlichen Debatte und fördert ihre Akzeptanz auch mittel- bis langfristig.

Die Ergebnisse des Vorhabens dienen den im "Forschungsforum Energiewende" vertretenen Stakeholdern als Erörterungsgrundlage.

Koordinierungskreis Forschung

Die deutsche Forschungslandschaft ist gut für die Herausforderung der Energiewende aufgestellt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den institutionell geförderten Forschungseinrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG), Helmholtz-Gemeinschaft (HGF), Leibniz-Gemeinschaft (WGL) und Max Planck-Gesellschaft (MPG) leisten mit ihren Arbeiten wichtige Beiträge für den Umbau der Energieversorgung; das Spektrum reicht von der anwendungsorientierteren Forschung zu unmittelbar notwendigen technologischen Innovationen, etwa im Bereich der Energieeffizienz und der Erneuerbaren Energien, bis zu Forschungsarbeiten, die der reinen Grundlagenforschung zuzuordnen sind. Darüber hinaus verfügen die Hochschulen in Deutschland über eine große thematische und methodische Forschungsbreite sowie über Lösungsansätze, die zum Erfolg der Energiewende beitragen.

Der Umbau des Energiesystems ist ein kontinuierlicher Prozess, der auch innerhalb der Forschungslandschaft Koordination und Abstimmung der Themenbearbeitung bedarf. Zu diesem Zweck haben die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Eigenverantwortung einen "Koordinierungskreis Forschung" unter Einbindung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gegründet. Hierüber sollen Umsetzungsfragen im Kreise der Wissenschaft erörtert werden; von besonderem Interesse sind die Stärkung der institutionenübergreifenden inhaltlichen Zusammenarbeit sowie die koordinierte Umsetzung von Bedarfen in der Langfrist- und Grundlagenforschung.

Zusatzinformationen

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