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20. Bundeswettbewerb: Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus

Mit dem Wettbewerb "Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus" sollen junge Künstlerinnen und Künstler die Gelegenheit erhalten, ihre Werke außerhalb von Akademieräumen zu zeigen und sich unter professionellen Bedingungen im Ausstellungsbetrieb zu erproben. Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre durchgeführt und findet bereits zum neunten Mal in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland statt. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und vom Deutschen Studentenwerk organisiert.

Besucher in der Ausstellung des Wettbewerbs Bildnachweis: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik DeutschlandBesucher in der Ausstellung des Wettbewerbs Bildnachweis: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland"Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus" ist das einzige Forum, in dem sich Studierende aller Kunsthochschulen Deutschlands gemeinsam präsentieren. Insgesamt sind 24 Hochschulen mit 50 Künstlerinnen und Künstlern, darunter zwei Künstlerpaaren, an dem Wettbewerb beteiligt. Die Ausstellung gibt damit einen repräsentativen Überblick über Positionen der jüngsten Künstlergeneration und die künstlerische Ausbildung in der Bundesrepublik.

Zugelassen sind alle Medien vom traditionellen Tafelbild bis zur Arbeit mit dem Internet. Vergeben werden Geldpreise im Wert von 20.000 Euro und zwei Arbeitsstipendien im brandenburgischen Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf.

Welche Ziele verfolgt der Wettbewerb?

Der Bundeswettbewerb bietet Nachwuchskünstlern in Deutschland eine Chance, sich als Kunstschaffende zu profilieren. Es sollen beruflich relevante Erfahrungen im Ausstellungsbetrieb und im Umgang mit journalistischer Kritik ermöglicht werden.

Kontakte mit Galerien oder Kunstvereinen und der Erfahrungsaustausch der Teilnehmer untereinander werden gefördert.

Wer kann teilnehmen?

Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt. Er richtet sich an Studierende in höheren Semestern der in der Kunsthochschulrektorenkonferenz vertretenen deutschen Kunsthochschulen. Diese Kunsthochschulen nominieren nach einem hochschulinternen Auswahlverfahren jeweils zwei Studierende (im Ausnahmefall auch Teams) für die Teilnahme an der Ausstellung. 

Welche Aufgaben werden gestellt?

Die Teilnehmer können jegliche Werke der freien Bildenden Kunst auf der Grundlage der Ausschreibung einreichen. Weitere Vorgaben zugelassener Kunstgattungen gibt es nicht.
Anzahl und Größe der Arbeiten richten sich nach den verfügbaren Ausstellungsmöglichkeiten.

Wie wird der Wettbewerb durchgeführt?

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung richtet das Deutsche Studentenwerk als organisatorischer Träger des Wettbewerbs im Jahr vor der Ausstellung die Ausschreibung an die teilnahmeberechtigten deutschen Kunsthochschulen und bittet um die Benennung der Teilnehmer für die Ausstellung.

Es wird eine Jury berufen, auf deren Vorschlag werden "Förderpreise für Bildende Kunst der Bundesministerin für Bildung und Forschung" und zwei Werkstipendien verliehen.

Für die Förderpreise stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Preisgelder in Höhe von 20.000 € bereit. Die Jury legt die Anzahl der Preise und die Höhe des jeweiligen Preisgeldes fest. Außerdem werden zwei Werkstipendien für einen dreimonatigen Aufenthalt im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf bei Berlin vergeben. Es erscheint ein Ausstellungskatalog und eine Internetpräsentation. Beides wirkt über die Zeitdauer der Ausstellung hinaus fördernd.

Wer organisiert den Wettbewerb?

Deutsches Studentenwerk e.V.

Monbijouplatz 11
10178 Berlin
Telefon: 030/2977 27-0
Telefax: 030/2977 27 99
E-Mail
Internet
Internetpräsentationen der vorangegangenen Wettbewerbe

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(URL: http://www.bmbf.de/en/12366.php)

Dokumente

Ansprechpartner

  • Deutsches Studentenwerk e.V.

    • Monbijouplatz 11
    • 10178 Berlin
    • Telefonnummer: 030/29 77 27-0
    • Faxnummer: 030/29 77 27-99
    • E-Mail-Adresse: dsw@studentenwerke.de
    • Homepage: http://www.studentenwerke.de