Das 21. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Lebenswissenschaften. Sie tragen entscheidend zum Verständnis lebender Organismen und ökologischer Systeme bei. Darüber hinaus eröffnen sie bislang ungeahnte Möglichkeiten in der Aufklärung genetisch bedingter oder durch andere Einflüsse ausgelöster Krankheiten und erschließen neue Therapien. Gleichzeitig haben die Lebenswissenschaften großes Potenzial etliche zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen. Erkenntnisse aus Agrar- und Biowissenschaften werden gebraucht, um die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung sicherzustellen. In der Industrie wird ein allmählicher Wandel von fossilen Rohstoffquellen zu nachwachsenden Rohstoffen stattfinden - eine Bioökonomie entsteht.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung befasst sich mit allen zentralen Forschungsfeldern der Lebenswissenschaften. Die Gesundheitsforschung widmet sich den molekularen Grundlagen von Gesundheit und Krankheit. Sie zielt darauf ab, wirksame Präventionsstrategien und effiziente Therapien zu entwickeln. Dabei bilden die Ernährungsforschung, die Individualisierung der Medizin, Fragen der Versorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen und die Innovationsfähigkeit der Gesundheitswirtschaft zentrale Schwerpunkte. Das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung definiert die strategische Ausrichtung der Förderung medizinischer Forschung für die kommenden Jahre. Durch die neuen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung soll eine engere Verknüpfung der Kompetenzen, Disziplinen und Institutionen erreicht werden, damit Forschungsergebnisse in Zukunft schneller zu den Patienten gelangen.
Im Mittelpunkt der Bioökonomie steht die Entwicklung innovativer Konzepte zur Sicherung der Nahrungsversorgung sowie zur Nutzung erneuerbarer Rohstoffe und biotechnologischer Verfahren, die Umwelt, Klima und Ressourcen schonen. Mit der Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 strebt das BMBF eine am natürlichen Stoffkreislauf orientierte biobasierte Wirtschaft an.
Die neuen Ansätze in den Lebenswissenschaften werden in der Öffentlichkeit mit ihren Vorteilen und Risiken wahrgenommen und diskutiert. Um Entscheidungen auf nachvollziehbare Fakten und rationale Begründungen stützen zu können, fördert das BMBF Projekte zu ethischen, rechtlichen und ökonomischen Aspekten gesundheits- und biowissenschaftlicher Forschung.
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Aus dem Themenbereich Forschung
Zur Umsetzung der Nationalen Forschungsstrategie legt das BMBF konkrete Fördermaßnahmen auf. Hier sind die Fördermaßnahmen aufgeführt, in denen derzeit Projekte eingereicht werden können.
(URL: http://www.bmbf.de/de/17372.php)
Aus dem Themenbereich Forschung
Die Sicherung der weltweiten Ernährung stellt ein zentrales Handlungsfeld der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" dar. Um den weltweiten Aufbau einer nachhaltigen und leistungsstarken Landwirtschaft zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Förderinitiative "Globale Ernährungssicherung - GlobE" gestartet.
(URL: http://www.bmbf.de/de/16742.php)
Aus dem Themenbereich Forschung
Wie und warum Essen gesund oder krank machen kann, welchen Einfluss die Ernährung auf Stoffwechselkrankheiten oder Krebs hat - mit diesen Fragen setzt sich die moderne Ernährungsforschung auseinander. Damit legen Wissenschaftler die Basis für die Entwicklung neuer Lebensmittel und für neue Strategien einer gesundheitsbewussten Ernährung.
(URL: http://www.bmbf.de/de/1033.php)
Weitere Links zum Themenbereich
Aus dem Themenbereich Hightech-Strategie
Der Volksmund scheint es zu wissen: Vorbeugung ist die beste Medizin. Den Fragen, warum und in welchem Maße Prävention hilft, die Gesundheit und Lebensqualität des Menschen zu verbessern, widmet sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung bereits seit dem Jahr 2003 in einem eigenen Förderschwerpunkt.
(URL: http://www.bmbf.de/de/1236.php)
Aus dem Themenbereich Hightech-Strategie
In den von Armut geprägten Regionen der Welt erkranken viele Menschen an übertragbaren Krankheiten (sog. Infektionskrankheiten). Diese haben oft besonders schwerwiegende Folgen für die Menschen und stellen noch immer die häufigsten Todesursachen dar. Bekannteste Beispiele sind HIV/ AIDS, Malaria und Tuberkulose. Diese drei stehen oft auch im Fokus reicher Länder dieser Welt. Am 8. Dezember 2011 gab der Palamentarische Staatssekretär Braun die Förderung von drei Produktentwicklungspartnerschaften (PDPs) bekannt. Unterstützt werden ausgesuchte internationale Non-Profit-Organisationen, die in Kooperation mit Pharmafirmen und Forschungseinrichtungen Medikamente, Impfstoffe und Diagnostika zur Bekämpfung vernachlässigter Erkrankungen entwickeln.
(URL: http://www.bmbf.de/de/15337.php)
Aus dem Themenbereich Hightech-Strategie
Durch biotechnologische Methoden wurden in den letzten Jahren neue Therapieansätze für viele Krankheiten identifiziert, mit denen eine Therapie mit weniger Nebenwirkungen oder gar eine Heilung ermöglicht werden. Viele der Forschungsergebnisse stammen aus Deutschland. Medikamente entstehen aus dieser Forschung jedoch vielfach in anderen Ländern. Um dem Biotechnologie- und Pharmastandort neue Impulse zu geben, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Pharma-Initiative für Deutschland gestartet. Wichtigstes Element dabei ist der BioPharma-Wettbewerb. Nun stehen die drei Siegerkonsortien fest.
(URL: http://www.bmbf.de/de/10540.php)
Aus dem Themenbereich Hightech-Strategie
Die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie von Unternehmensgründungen sind wichtige Querschnittsaufgaben sowohl in der Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie als auch im Rahmenprogramm Gesundheitsforschung.
(URL: http://www.bmbf.de/de/16524.php)
Aus dem Themenbereich Forschung
Den Lebenswissenschaften kommt bei der Lösung der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts eine wichtige Rolle zu. Die Erforschung von Volkskrankheiten und die Individualisierung der Medizin, aber auch die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln und die Bereitstellung von Alternativen zu fossilen Energieträgern erfordern vielfach neue Ansätze, Methoden und Technologien. Die Lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung ermöglicht in Gesundheitsforschung und Bioökonomie die Entwicklung der notwendigen Verfahren und den Wissenstransfer in die Anwendung.
(URL: http://www.bmbf.de/de/979.php)
Aus dem Themenbereich Forschung
Forschung an embryonalen Stammzellen, genetische Diagnostik und genetisch veränderte Organismen? Wie weit geht die Freiheit der Forschung und wo liegen die gesellschaftlichen Grenzen? Aufgabe einer innovationsorientierten Forschungspolitik ist es, wissenschaftlichen Fortschritt für die Menschen in einem verantwortbaren Rahmen zu befördern. Die Forschung zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten der Biowissenschaften erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen für die Beantwortung dieser Fragen.
(URL: http://www.bmbf.de/de/1056.php)