Forschung zu geschlechterbezogenen Fragestellungen in Bildung und Forschung

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Menschen in unserem Land mehr Chancen auf Arbeit, Wohlstand und Teilhabe zu eröffnen. Hierzu braucht Deutschland eine neue Innovationskultur. Nur in einer innovativen Gesellschaft können sich die Talente aller bestmöglich entfalten. Die Beteiligung von Frauen im Wissenschaftssystem sowie in Führungspositionen entspricht noch nicht dem Anteil gut qualifizierter Frauen. Die Entwicklung von neuen Handlungsinstrumenten ist erforderlich, um neue Erkenntnisse über die Ursachen dieser Situation zu gewinnen. Hierzu sollen Forschungsvorhaben gefördert werden.

Frauen an die Spitze:

Die Beteiligung von Frauen im Wissenschaftssystem sowie in Führungspositionen entspricht noch nicht dem Anteil gut qualifizierter Frauen. Um neue Handlungskonzepte zu entwickeln, sind neue Erkenntnisse über die Ursachen dieser Situation erforderlich. Folgende Themenfelder sollen daher genauer untersucht werden:

Berufsorientierungsprozesse

Da die Karriereentwicklung sowohl in der Wirtschaft als auch in der Wissenschaft und Forschung von der Wahl des Ausbildungsberufs oder Studienfachs abhängt, ist es erforderlich, neue Erkenntnisse über die Berufswahlprozesse zu gewinnen sowie neue Wege der Berufsfindung zu entwickeln.

Berufs- und Karriereverläufe

Untersuchung typischer Begleiterscheinungen bei der Erklimmung der Karriereleiter insbesondere für Frauen wie Doppelkarrierepaare, Karriereabbrüche sowie Veränderungen im individuellen Zeitbudget sollen Handlungsoptionen zur Verbesserung der Situation aufzeigen.

Geschlechtsspezifische Fragestellungen in naturwissenschaftlich-technischer Forschung

Genderaspekte in naturwissenschaftlichen und technischen Forschungsfelder sollen angemessen berücksichtigt werden. Voraussetzung hierfür ist die Verbesserung der strukturellen Ansätze.

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