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Gesellschaftliche Aspekte der zivilen Sicherheitsforschung

Sicherheit und Freiheit sind kein Gegensatz. Sie stehen aber in einem Spannungsverhältnis. Zu wenig Sicherheit bedroht unseren freiheitlichen Lebensstil. Zu viel Sicherheit kann unsere persönliche Freiheit und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung gefährden. Zivile Sicherheitsforschung, wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) es versteht, hat dieses Spannungsfeld immer im Blick. Sie wird dazu beitragen, eine ausgewogene Balance zwischen Freiheit und Sicherheit zu bewahren.

Dafür bietet das Rahmenprogramm "Forschung für die zivile Sicherheit" einen geeigneten Ansatz. Hier arbeiten Endanwender, wie Feuerwehr und Polizei, mit den Technik-, Natur- und Gesellschaftswissenschaften sowie Vertretern aus der Wirtschaft eng zusammen. In interdisziplinären Projekten erforschen sie innovative Lösungen, die in anwendungsorientierte Konzepte eingebettet sind.

Dabei werden Fragen, die beispielsweise ethische Aspekte oder den Datenschutz berühren, gemeinsam erforscht. Projektübergreifende Aspekte, wie etwa die Wechselwirkungen zwischen neuen Technologien und der Gesellschaft, werden in eigenständigen Forschungsvorhaben untersucht.

  • Hightech-Strategie

    Fachdialog der gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen

    Die relevanten gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Verhaltens- und Kulturwissenschaften sowie den Wirtschafts- und Rechtswissenschaften befassen sich im Rahmen eines Fachdialogs mit Querschnittsthemen wie: "Sicherheitsbewusstsein und Sicherheitsanforderungen in der Gesellschaft", "Technisierung und ökonomische Fragen der Sicherheit" und "Gesellschaft und ihre sicherheitsrelevanten Akteure".
     weiterlesen: Fachdialog der gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen
    (URL: http://www.bmbf.de/de/12655.php)

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