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SILQUA-FH - Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der sich verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ergeben sich neue Herausforderungen. Wie kann beispielsweise ein autonomes Handeln im hohen Alter sichergestellt oder die Produktivität von zunehmend älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erhalten werden? Die Förderlinie "Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter" (SILQUA-FH) hat zum Ziel, Forschungsbeiträge von Fachhochschulen zur Verbesserung der Lebensqualität und der Wahrung von Selbstständigkeit und Würde älterer, vor allem von Alterserkrankungen betroffener Menschen zu unterstützen. Zeitgleich stärkt SILQUA-FH die einschlägige Forschungskompetenz der Fachhochschulen in diesem Feld.

Das BMBF widmet sich den wichtigen Fragen des demografischen Wandels und lässt in verschiedenen Fördermaßnahmen die Folgen auf die Gesellschaft untersuchen und entwickelt Strategien, um auf die absehbaren Veränderungen rechtzeitig reagieren zu können.

Mit Beginn des Jahres 2009 wurde die Förderlinie SILQUA- FH gestartet, die sich vor allem an staatliche und kirchliche Fachhochschulen richtet, die ein Lehrangebot im Bereich der Sozialen Arbeit, Gesundheit und Pflege anbieten. Um Bereiche wie altersgerechte betriebliche Personalarbeit, altersgerechte Produktentwicklung und privatwirtschaftliche Geschäftsmodelle für Dienstleistungsmanagement in die Förderung einbeziehen zu können, ist ab der Förderrunde 2012 auch der Bereich der Wirtschaftswissenschaften adressiert worden.

Im Rahmen der Förderlinie sollen von den Fachhochschulen innovative, praxisnahe Konzepte entwickelt werden, die z. B in die Qualifizierung des Personals im Bereich der sozialen Dienste, wie etwa Pflegemanagement, eingebracht werden, um die Entwicklung von Hilfsangeboten forschungs- und praxisorientiert zu unterstützen.

In den bisherigen sechs Förderrunden (2009-2014) wurden insgesamt 84 Projekte mit einem Volumen von ca. 22,8 Millionen Euro vom BMBF gefördert. In der Förderrunde 2015 stehen aktuell 17 Projektanträge mit einem Fördervolumen von ca. 5,7 Millionen Euro zur Bewilligung an.

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