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Auf die Plätze, fertig, Job!

Lücken im Lebenslauf, unpassendes Anschreiben - Fehler in der Bewerbung passieren schnell. Spezielle Ratgeber sollen davor bewahren. Die Stiftung Warentest hat 16 Bücher getestet. Wirklich schlecht war keines.

Untersuchung

Personaler sind unerbittlich. Mehr als jede dritte Bewerbung fällt bei ihnen schon auf den ersten Blick durch. Diesem hält stand, wer die perfekte Mappe liefert. Ratgeber helfen dabei. Je nach inhaltlicher Ausrichtung unterstützen sie den Bewerber bei der Gestaltung der Unterlagen, zeigen unterschiedliche Bewerbungswege auf oder geben spezielle Tipps für ältere Bewerber.

Die Stiftung Warentest hat 16 Bücher getestet. Neben allgemeinen Ratgebern wurden auch Bücher für die Zielgruppe 40plus sowie solche zu den Themen Initiativ- und Onlinebewerbung in die Auswahl einbezogen.

Qualitätskriterien

Ein Ratgeber muss vor allem sachlich richtig und aktuell sein. Neben dem Informationsgehalt und dem Innovationsgrad des Buches zählte auch die Qualität der weiterführenden Hinweise und Tipps zum Prüfpunkt Inhalt. Daneben wurden die Qualität der Infosuche, der Verständlichkeit und des Layouts von jeweils drei Experten bewertet.

Ergebnisse

Richtig schlecht war kein Ratgeber. Standards zur Gestaltung der Bewerbungsmappe oder die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch wurden weitgehend abgedeckt. In Sachen Aktualität erwiesen sich die meisten Bücher allerdings als verbesserungswürdig. Gesellschaftlich stark diskutierte Themen wie die Arbeitsmarktsituation oder das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz kamen darin kaum zur Sprache.

Verbrauchertipps

Wenn Sie sich über ein bestimmtes Thema informieren möchten, prüfen Sie genau, ob der Ratgeber dazu auch wirklich viel bietet. Daneben sollte Ihnen das Buch auch sprachlich zusagen. Lesen Sie deshalb einige Seiten darin. Stimmen Inhalt und Sprachstil, lohnt sich der Kauf. 

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