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Wissenschaft

Das Wissenschaftsjahr 2010 - Die Zukunft der Energie

2.000 Veranstaltungen mit 700 Partnern, zwei Millionen Besucher in ganz Deutschland und drei Millionen Aufrufe auf der Website: Das ist die Bilanz des Wissenschaftsjahres 2010 - Die Zukunft der Energie.

Energetika - Spiel zum Wissenschaftsjahr gewinnt Deutschen Computerspielpreis

Der Deutsche Computerspielpreis 2011 in der Kategorie "Bestes Serious Game" ging an das Energiespiel ENERGETIKA 2010. 

ENERGETIKA 2020 wurde im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2010 - Die Zukunft der Energie von Dialogik Stuttgart und der takomat GmbH entwickelt.

Das Spiel ist auch jetzt noch kostenlos im Internet spielbar und vermittelt einer jungen Zielgruppe spannend und anspruchsvoll zentrale Fragen der Energiepolitik.

Die Preisverleihung fand am 30. März 2011 in München statt. Ausgezeichnet wurden herausragende deutsche Computerspiele in sieben Kategorien. Der Computerspielepreis wird seit 2009 verliehen und ist eine Initiative der deutschen Politik und Wirtschaft.

Energetika-Entwickler Frank Ulmer, Guido Doublet/ (c) Deutscher Computerspielpreis 2011/Darren Jacklin

Begründung der Fachjury "Bestes Serious Game":

"Energetika ist ein Strategiespiel mit dem Kernthema Energiepolitik. In einem fiktiven Zukunftsstaat muss der Spieler durch den Bau von Kraftwerken, Forschung, Entwicklung und Informationspolitik für einen umweltverträglichen aber auch sozial und ökonomisch nachhaltigen Energiemix sorgen. Dabei müssen Ratschläge und Sorgen von Bürgern und Fachleuten berücksichtigt sowie langfristige Folgen des eigenen Handelns in die Entscheidungen mit einbezogen werden. Das Spiel ist kostenlos und im Browser spielbar.

Explizit ist Energetika auch für den Einsatz im Schulunterricht konzipiert. Spielergebnisse können gespeichert und auch verglichen werden."
Gespielt werden kann Energetika hier.

Neugier ist der stärkste Antrieb

Im Wissenschaftsjahr 2010 - Die Zukunft der Energie sollten vor allem junge Menschen für die Energieforschung begeistert werden. Denn die Neugier der jungen Generation ist der Wegbereiter für die Innovationen von morgen. Deshalb gaben Forscherinnen und Forscher Einblicke in ihre Arbeit: Ob Hybridmotoren, Biotreibstoff oder Fusion - die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler öffneten Besuchern ihre Labore und Einrichtungen und machten neueste Methoden und Technologien anschaulich erlebbar. Eine Vielzahl von Veranstaltungen, Workshops und Wettbewerben gab den Forscherinnen und Forschern von morgen die Gelegenheit, Neues zu entdecken und sich inspirieren zu lassen.

Forschungsbörse


Mit der Forschungsbörse bringt das Wissenschaftsjahr Forscherinnen und Forscher mit Kindern und Jugendlichen zusammen: Lehrkräfte und Schulklassen können Experten ins Klassenzimmer einladen – oder sie am Arbeitsplatz besuchen. Über die Forschungsbörse können die Treffen online vereinbart werden. Energieforscherinnen und -forscher stellen sich im Internet mit ihrem Profil vor. Neben einem kurzen Porträt schildern sie ihren beruflichen Werdegang oder Arbeitsalltag. Im Kalender ist vermerkt, wann sie Zeit für einen Besuch einer Schule in ihrer Nähe haben. Wer im Bereich der Energieforschung tätig ist, ist das gesamte Jahr über herzlich dazu eingeladen, sich an diesem Wissenstransfer zu beteiligen und sich anzumelden.

Energie und Schulen

Das Wissenschaftsjahr 2010 - Die Zukunft der Energie hat die Diskussion zum Energiemix der Zukunft anrgeregt und das Thema Energie insbesondere für Kinder und Jugendliche verständlich aufbereitet. In Zusammenarbeit mit der dpa wurden Themendossiers rund um das Thema Energie speziell für die Zielgruppe Kinder und Jugendliche erarbeitet. Auch die technische Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft (tjfgb) gGmbH gab im Wissenschaftsjahr Energie vier Lern- und Lehrhefte für Grundschulen und anschließend Lerngruppen heraus. Die Hefte sind fächerübergreifend konzipiert und können im Unterricht und in Projekten eingesetzt werden. Zur Zukunft der Energie, durch die Technik von Wind- und Solarkraft führt in den vier Heften die energiegeladene Integrationsfigur Joulett und gibt Tipps zum Energiesparen.

Das Erlebnistool E-Zoom

Eine weitere Attraktion des Wissenschaftsjahres: der E-Zoom. Mit seiner Hilfe konnten sich die Besucher spielerisch durch acht Ebenen bewegen, die Bereiche zeigten, die für die Energieforschung eine Rolle spielen. Die Informationsbereiche führten von kleinsten Teilchen zur biologischen Zelle und zum Menschen; von der Natur zum Haus, zur Stadt und bis ins Universum. Über zahlreiche "Hotspots" wurde dargestellt, wo Energie Thema in Forschung und Entwicklung ist. Zur Vertiefung verlinkte der E-Zoom darüber hinaus zu weiterführenden Inhalten auf Internetseiten der Partnerinstitutionen des Wissenschaftsjahres, die geprüft und zuverlässig sind.

BMBF zeichnet Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs für Studierende „Energie für Ideen“ aus

Die Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs für Studierende "Energie für Ideen" stehen fest: Eine siebenköpfige, unabhängige Jury von Wissenschaftlern und Kommunikationsprofis hat die dreizehn besten Projektideen zur Vermittlung der Energieforschung ausgewählt. Gesucht wurden im Wissenschaftsjahr Energie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) exzellente Ideen von Studierenden, die Kindern und Jugendlichen verständlich machen, worum es bei der Energieforschung geht und was jeder für die Zukunft der Energie tun kann. Die nun ausgezeichneten Projektideen erhalten für die Realisierung der Projekte im Wissenschaftsjahr Energie jeweils 10.000 Euro.

Eingegangen sind Ideen aus allen Fächern und Disziplinen: Von der Elektrotechnik über Meteorologie und Klimatologie, von Soziologie und Produkt Design bis hin zu Jura. Zu den Gewinnern zählen unter anderem eine Klimakonferenz in Flensburg, der Bau einer Kleinstbiogasanlage mitten in Berlin, "Power Pflänzchen", die Kinder das Thema Bioenergie mit allen ihren Sinnen erleben lassen, und eine Schnitzeljagd mit GPS-Geräten, die Jugendliche an Energie-Orte in Jena führt.

Mit dem seit 2007 in die Wissenschaftsjahre integrierten Wettbewerb für Studierende möchte das BMBF den direkten Dialog zwischen Hochschulen und der Öffentlichkeit zusätzlich stärken. Der Wettbewerb "Energie für Ideen" ist Teil des Wissenschaftsjahres 2010 - Die Zukunft der Energie.

Zusatzinformationen

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(URL: http://www.bmbf.de/en/13553.php)

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