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Bildung
Jeder zweite Deutsche macht eine Weiterbildung (Bild: thinkstock)

Weiterbildung

Karriere machen – dazu braucht es nicht nur eine gute Ausbildung, sondern genauso auch gute Weiterbildung und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen. Mit einer Vielzahl an Weiterbildungen können sich junge Fachkräfte beruflich entwickeln und neue Ziele setzen.  

Erfolgreich im Beruf: Jeder zweite Deutsche im erwerbstätigen Alter macht eine Weiterbildung. (Bild: thinkstock)Erfolgreich im Beruf: Jeder zweite Deutsche im erwerbstätigen Alter macht eine Weiterbildung. (Bild: thinkstock)

Was kommt nach der Berufsausbildung? Wie  kann ich in meinem Job noch besser durchstarten? Welche Karriere strebe ich an – und welchen Abschluss brauche ich dafür?

Wahrscheinlich stellt sich jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer irgendwann im Berufsleben diese Fragen. Manchmal noch während der Erstausbildung, ganz sicher aber nach einigen Jahren Berufstätigkeit. Und dabei steht fest: Weiterbildung ist der Schlüssel zu Aufstieg und Erfolg im Berufsleben.

Zur Weiterbildung gehören berufliche Maßnahmen, wie Lehrgänge, Umschulungen und Meisterkurse, genauso wie Sprachunterricht, das Nachholen von Schulabschlüssen oder freizeitorientierte Bildungsangebote. Für viele Weiterbildungen gibt es die Möglichkeit einer staatlichen Förderung.

Weiterbildung umfasst dabei drei Arten von Bildungsangeboten: die allgemeine und politische Weiterbildung, die berufliche Weiterbildung und die Weiterbildung an Hochschulen.

Allgemeine und politische Weiterbildung

Zur allgemeinen Weiterbildung zählen Weiterbildungsangebote, die nicht direkt berufsbezogen sind wie beispielsweise Sprachkurse, Kurse zu Medienkompetenz oder Teamfähigkeit. Oft spricht man auch von „Schlüsselkompetenzen“. Die Schlüsselkompetenzen sind für Beruf und Arbeitswelt besonders wichtig. Denn viele Arbeitnehmer arbeiten heute in Teams; wer sich selbstständig gemacht hat oder in einer leitenden Position ist, muss Mitarbeiter führen und motivieren können.

Berufliche Weiterbildung

Die berufliche Weiterbildung ist das klassische Feld für Kurse zur Vertiefung oder Ergänzung beruflicher Kenntnisse. Was früher als Fortbildung bezeichnet wurde, ist heute nach Sozialgesetzbuch III eine Weiterbildung. In der Praxis unterscheidet man zusätzlich zwischen Umschulung, Aufstiegsfortbildung und Anpassungsfortbildung.

Weiterbildung an Hochschulen

Wer ein  Hochschulstudium abgeschlossenen hat, kann durch Weiterbildungen das erworbene Wissen auf dem neuesten Stand halten. Die Weiterbildung an Hochschulen richtet sich aber nicht nur an Hochschulabsolventinnen und -absolventen, sondern auch an diejenigen, die sich ohne Studium – etwa zur beruflichen Weiterentwicklung – mit den wissenschaftlichen Ergebnissen und Verfahren vertraut machen wollen. Ein Beispiel für einen solchen Weg ist das IT-Weiterbildungssystem, in dem der Weg vom Azubi bis zum Hochschulabschluss mit einem Master vorgesehen ist.

Weiterbildung auf Qualität geprüft

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will auch die Verbraucherinnen und Verbraucher auf dem Weiterbildungsmarkt vor unseriösen Angeboten schützen. Deshalb hat das Bundesbildungsministerium die „Stiftung Warentest“ beauftragt, Weiterbildungen zu testen. Weiterhin gibt es eine gesetzliche Regelung zum Schutz von Kunden von Fernunterrichtsangeboten durch das Fernunterrichtsschutzgesetz. 

Zusatzinformationen

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(URL: http://www.bmbf.de/en/1366.php)

Dokumente

Publikationen

  • Ausbildung, Job - und dann? ID = 1639

    Titelbild der Publikation

    Ratgeber zum Start in die berufliche Weiterbildung

    2013, 65 Seiten

    Download [PDF - 2,04 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/ausbildung-job_und_dann.pdf)

Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)

 

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