29. - 30. Juni 2009 Konferenzprogramm
13:00 Uhr Grußwort
Burkhard Jungkamp, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg
Eröffnungsvortrag
Kornelia Haugg, Abteilungsleiterin Berufliche Bildung und Lebenslanges Lernen im Bundesministerium für Bildung und Forschung
13:30 Uhr Berufliche Bildung neu denken
Dr. Daniel Dettling, Zukunftsinstitut GmbH
14:00 Uhr Demografische Entwicklungen in der beruflichen Bildung
Dr. Iris Pfeiffer, Marktfeldleiterin Bildung und Beschäftigung, PROGNOS AG
15:00 Uhr Podiumsdiskussion
Moderation: Dr. Ursula Weidenfeld, freie Journalistin
Ingrid Sehrbrock, Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes
Holger Schwannecke, Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Handwerks
Prof. Recep Keskin, Geschäftsführer des Betonteilwerks Mark GmbH, Vorsitzender des Verbands Türkischer Unternehmer und Industrieller in Europa
Dr. Daniel Dettling, Zukunftsinstitut GmbH
Dr. Wolfgang Meyer-Hesemann, Vertreter der Kultusministerkonferenz, Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Frauen des Landes Schleswig-Holstein
Fritz Krieg, Ausbildungsleiter der BASF
Kornelia Haugg, Abteilungsleiterin Berufliche Bildung und Lebenslanges Lernen im BMBF
16:15 Uhr Drei parallele Fachforen
im Rahmen der Fachforen sollen die demografischen Herausforderungn der folgenden vier Bereiche des Bildungssystems im Hinblick auf
diskutiert werden.
Die Schülerzahlen sinken; zugleich steigen die Anforderungen an Qualifikation und Ausbildung in der Wissensgesellschaft. Die Forderung nach mehr Akademikern lässt sich aus diesen Entwicklungen ebenso ableiten, wie die Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit von Berufsanfängern. Hochschulen und duale Ausbildung stehen daher zunehmend im Wettbewerb um geeignete Schulabsolventen. Im Forum werden Konsequenzen für die duale Ausbildung diskutiert anhand von Fragen, wie die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund gelingen kann, was sinkende Auszubildendenzahlen für Anforderungsprofile und Ausbildungsgänge bedeuten und wie die vorhandene Infrastruktur intelligent angepasst werden kann. Bei all diesen Entwicklungen wird die Steuerung von Aus- und Fortbildung durch Unternehmen eine zentrale Rolle spielen. Wie sich Anforderungsprofile für Auszubildende und Belegschaften entwickeln werden und welchen Stellenwert die unterschiedlichen Bildungswege in Zukunft einnehmen werden, wird nicht zuletzt durch die Marktnachfrage bestimmt.
Eine Zusammenfassung der Diskussion finden Sie hier
2006 befanden sich ca. 500.000 Jugendliche im so genannten Übergangssystem. Ursachen für die hohe Zahl von Jugendlichen in berufsvorbereitenden Qualifikationsmaßnahmen werden in mangelhafter Schulbildung, fehlender Ausbildungsreife und schwierigen Arbeitsmärkten gesehen. Zu diskutieren ist, ob mit dem demografischen Wandel die Zahl der Ausbildungsplatzsuchenden zurückgehen und den Weg für Bewerber öffnen wird, die heute kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben oder ob die beklagte mangelhafte Ausbildungsreife auch zukünftig ein Übergangssystem erfordern wird. Dies ist nicht zuletzt von der erfolgreichen Umsetzung schulischer Reformen abhängig. Insbesondere die Übergänge zwischen Schule - Ausbildung - Beruf sind in den Blick zu nehmen, wenn es um die zukünftige Gestaltung des Übergangssystems geht. Dies betrifft auch die Aufgabenteilung von Staat und Wirtschaft. Welche Förderprogramme zukünftig benötigt werden und wie diese zu gestalten sind, ist ebenfalls zu diskutieren.
Eine Zusammenfassung der Diskussion finden Sie hier
Die Notwendigkeit von mehr Weiterbildung gehört zu den Standardforderungen von Bildungsexperten. In Zukunft wird die Notwendigkeit von lebenslangem Lernen deutlich zunehmen. Dabei stehen staatlich anerkannte Aufstiegsfortbildungen neben den Angeboten privater Bildungsdienstleister und arbeitsimmanentem Lernen. Staat, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind gefragt, um die Ziele des Lissabon-Prozesses in Deutschland umzusetzen.
Zu den zentralen Aufgaben der Zukunft zählen die Schaffung innovativer Finanzierungsmodelle für Weiterbildung, die Sicherung von Qualität sowie die Feststellung und Dokumentation von Lernergebnissen. Die Schaffung von Anreizen für mehr Weiterbildungsbeteiligung umfassen staatliche Fördermaßnahmen ebenso wie die Aktivierung der Verantwortung von Unternehmen und Beschäftigten. Bislang ist gerade die Weiterbildungsbeteiligung Älterer gering. Ob die Erfahrung Älterer besser genutzt werden kann ohne Jüngere zu benachteiligen und wie spezielle Zielgruppen für mehr Weiterbildung gewonnen werden können, sind zentrale zu diskutierende Fragestellungen.
Schwerpunkt 1: Das Bildungssystem und sein Veränderungsbedarf
Schwerpunkt 2: Die Bildungsinstitutionen und ihre künftige Ausrichtung
Eine Zusammenfassung der Diskussion finden Sie hier
Moderation: Sybille von Obernitz, Bereichsleiterin Berufliche Bildung, DIHK
Kurzpräsentationen:
Prof. Dr. Eckart Severing, Geschäftsführer und wiss. Leiter, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung
Dr. Rita Nikolai, Leiterin Forschungsgruppe "Education and Transitions into the Labour Market" am WZB
Joachim Kohlhaas, Leiter Ausbildung, Deutsche Telekom
Dr. Josef Amann, Abteilungsleiter Berufsbildung, Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern
Moderation: Susanne Kretschmer, Geschäftsführerin BBJ Servis gGmbH
Kurzpräsentationen:
Matthias Anbuhl, Leiter Bereich Bildung, Qualifizierung und Forschung, DGB Bundesvorstand
Prof. Dr. Martin Baethge, Präsident Soziologisches Forschungsinstitut
Roland Matzdorf, Referatsleiter Übergreifende Fragen der Aus- und Weiterbildung, Recht der Aus- und Weiterbildung, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW
Nader Djafari, Leiter des Instituts für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik
Moderation: Dr. Jens Prager, Director Programm Zukunft der Beschäftigung, Bertelsmann Stiftung
Kurzpräsentationen:
Hartmut Buck, Leiter Kompetenzmanagement, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation
Tanja Nackmayr, Stellv. Abteilungsleiterin Bildung / Berufliche Bildung, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
Frank Czichos, Vorstand IG Bergbau, Chemie, Energie
Prof. Dr. Reinhold Weiß, Forschungsdirektor, Bundesinstitut für Berufsbildung
Jürgen Haase, Mitglied der Geschäftsführung, VW-Coaching
18:30 Uhr Ende der Fachforen
09:00 Uhr Konferenzempfehlungen aus den Foren
09:15 Uhr Drei parallele Fachforen
Schwerpunkt 3: Veränderte Bildungsanforderungen für den Einzelnen
Schwerpunkt 4: Erforderlichkeit neuer Finanzierungsmodelle
Moderation: Peter Thiele, Referatsleiter Grundsatzfragen der Beruflichen Bildung, Bundesministerium für Bildung und Forschung
Kurzpräsentationen:
Prof. Dr. Georg Spöttl, Leiter der Abteilung Arbeitsprozesse und berufliche Bildung, Institut Technik und Bildung
Dr. Klaus Heimann, Vorstand, IG Metall
Carola Feller, Bildungspolitische Referentin, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
Irmgard Frank, Abteilungsleiterin Ordnung der Berufsbildung, Bundesinstitut für Berufsbildung
Ronald Urgast, Bildungsmanagement und Bildungscontrolling, Lufthansa AG
Moderation: Uwe Schulz-Hofen, Referatsleiter Arbeitsmarkt- und Berufsbildungspolitik, Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales des Landes Berlin
Kurzpräsentationen:
Wilfried Kominek, Referent Übergansmanagement und Modellversuche, Amt für Weiterbildung Hamburg
Rainer Aliochin, Projektleiter, Ausbildungsring Ausländischer Unternehmer e.V.
Jürgen Spatz, Bereichsleiter Aktive Arbeitsförderung, Bundesagentur für Arbeit
Monika Bergmann, Leiterin kaufmännische Berufsbildung, SMS Siemag AG
Dr. Frank Braun, Leiter des Forschungsschwerpunktes Übergänge in Arbeit, Deutsches Jugendinstitut
Moderation: Wolfgang Reuter, Geschäftsführer, Bundesverband Berufliche Qualifizierung e. V.
Kurzpräsentationen:
Dr. Peter Littig, Direktor Bildungspolitik und Strategie, Pädagögischer Leiter der DEKRA Akademie GmbH
Eva Kuda, Vorstandsverwaltung IG Metall, Abtl. Berufsbildung
Birgitta Berhorst, Referentin in der Gruppe Soziales Europa, Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Dr. Günther Walden, Abteilungsleiter Sozialwissenschaftliche Grundlagen der Berufsbildung, Bundesinstitut für Berufsbildung
12:30 Uhr Ende der Fachforen
12:45 Uhr Konferenzempfehlungen aus den Foren
13:15 Uhr Perspektive "Leitlinien"
Kornelia Haugg, Abteilungsleiterin Berufliche Bildung und Lebenslanges Lernen, Bundesministerium für Bildung und Forschung
13:00 Uhr Ende
Gesamtmoderation: Dr. Ursula Weidenfeld, freie Journalistin