
Gefördert wird die selbständige und kreative Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit gemeinsamen Werten, Grundsätzen, Zielen, Herausforderungen und Möglichkeiten der europäischen Einigung. Der Wettbewerb will dazu anregen, europäische Themen in möglichst vielen Schulfächern im Unterricht zu bearbeiten. Damit soll ein Beitrag dazu geleistet werden, bei der nächsten Generation ein Europäisches Bewusstsein zu schaffen.
Erstmals in diesem Jahr gibt es eine Kooperation zwischen dem Europäischen Wettbewerb und eTwinning.
eTwinning ist eine Online-Plattform, auf der Lehrkräfte und Schulklassen in einem geschützten virtuellen Klassenzimmer, dem sogenannten TwinSpace, zusammen mit Klassen aus anderen Ländern Themen bearbeiten können.
Die Nationale Koordinierungsstelle eTwinning hat vier altersgerechte Projekt-Kits entwickelt, die sich eng an den aktuellen Themen des Europäischen Wettbewerbs orientieren. Wir freuen uns, dass dadurch wieder die internationale Zusammenarbeit im Rahmen des Europäischen Wettbewerbs möglich wird!
Die Kinder erarbeiten gemeinsam Konzepte von nationaler und europäischer Identität, Nachbarschaft und Interkulturalität. Der Radius ihrer Analyse wird dabei immer größer (vom Ich zu Europa).
Die Schüler befassen sich mit Konzepten von Demokratie und politischer Partizipation. Abschließend entwickeln sie gemeinsam eine politische Partei.
Schülerinnen und Schüler aller Schularten von 6 bis 21 Jahren (1. bis 13. Klasse), eingeteilt in vier Altersgruppen. Die Beteiligung lag bei 80.000 Schüler/-innen bundesweit, darunter rund ein Drittel Grundschüler/-innen (Stand 2012).
Der Europäische Wettbewerb ist ein Themenwettbewerb. Vier Module, nach Altersgruppen gestaffelt, geben unterschiedliche Themen vor. Die Themen sind auf die Aktivitäten der Europäischen Union ausgerichtet und erfordern bei der Bearbeitung immer die Berücksichtigung einer europäischen Perspektive. Dabei stehen gesellschaftliche, wirtschaftliche, politische oder kulturelle Aspekte im Vordergrund. Die Themen können in beliebiger Art und Weise bearbeitet werden.
Die Wettbewerbsbeiträge können von Schuljahresbeginn bis Februar des Folgejahres erstellt werden. Nach einer Vorprüfung an den Schulen werden die Beiträge im Februar einer Landesjury vorgelegt. Die Landesjurys treffen eine Auswahl, vergeben ggf. Landespreise, und leiten die besten Arbeiten an die länderübergreifende Jury weiter, die Ende März tagt. Die Schulen werden Mitte April über die Ergebnisse benachrichtigt. Preisverleihungen finden, oft zu den Europatagen Anfang Mai, dezentral in den Ländern statt.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, deren Arbeiten der länderübergreifenden Jury zur Endauswahl vorgelegen haben, erhalten eine Urkunde. Die besten Arbeiten werden mit Sach- und Reisepreisen prämiert. Zu den wertvollsten Auszeichnungen gehören die Teilnahme an Europäischen Jugendseminaren sowie Einladungen des Bundestagspräsidenten und der Bundeskanzlerin nach Berlin.
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Auswärtiges Amt
Kultusministerkonferenz * Kultusministerien und Senatsverwaltungen der Länder
Deutscher Bundestag * Bundeskanzleramt * Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Europahaus Marienberg * Europäische Akademie Otzenhausen * Friedrich-Ebert-Stiftung
Europäische Bewegung Deutschland e.V.
Gechäftsstelle "Europäischer Wettbewerb"
Sophienstraße 28/29
10178 Berlin
Telefon: (030) 303 620 - 170
Fax: (030) 303 620 - 179
E-Mail: mailto: team@europaeischer-wettbewerb.de
Internet: http://www.europaeischer-wettbewerb.de/
English version of this page
(URL: http://www.bmbf.de/en/13999.php)