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Forschung
Eine Gruppe Jugendlicher schaut in den Motorraum eines Autos

DRIVE-E - das Programm zur Nachwuchsförderung in der Elektromobilität geht in eine neue Runde

Wenn die Elektromobilität ins Rollen kommen soll, braucht sie gut ausgebildete und motivierte Nachwuchswissenschaftler und -ingenieure, die mit ihren Ideen das Thema voranbringen. Deshalb hat das BMBF zusammen mit der Fraunhofer-Gesellschaft das DRIVE-E-Programm ins Leben gerufen. Mit dem DRIVE-E-Studienpreis zeichnen die beiden Institutionen hervorragende studentische Projekt und Abschlussarbeiten zum Thema Elektromobilität aus, um den technischen Nachwuchs an den deutschen Universitäten und Fachhochschulen für eine Karriere im Bereich Elektromobilität zu motivieren. Auch während der einwöchigen DRIVE-E-Akademie an der rund 50 ausgewählte Studierende teilnehmen können, dreht sich alles um das Thema Elektromobilität.

Elektromobilität von A bis Z - darum geht es bei der DRIVE-E-Akademie. Sie bietet den rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die exklusive Möglichkeit, sich einen umfassenden Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand in der Elektromobilität zu verschaffen. Während der einwöchigen Veranstaltung in Kooperation mit der TU Dresden, kommen hochkarätige Referenten aus der Industrie und Forschung zu Wort, die die neuesten Entwicklungen - sei es bei der Batterie, dem Antrieb oder ganzen Fahrzeugkonzepten - vorstellen. Neben diesen Fachvorträgen steht die Praxis bzw. das selbst Erarbeiten und Erfahren im Vordergrund. In Workshops und Exkursionen sind die Teilnehmer aktiv gefragt. Höhepunkt der Veranstaltungswoche war die Verleihung der DRIVE-E-Studienpreise am 6. März 2013. Für die Teilnahme an der DRIVE-E-Akademie musste man sich bewerben. Eine Jury wählt die besten 50 Bewerber aus, für die die DRIVE-E-Akademie dann kostenfrei ist. Die nächste DRIVE-E-Akademie findet im Frühjahr 2014 statt.

Die DRIVE-E-Studienpreisträger 2013 mit den GratulantenDie DRIVE-E-Studienpreisträger 2013 mit den Gratulanten
von Fraunhofer-Gesellschaft, BMBF und TU Dresden
Mit dem DRIVE-E-Studienpreis zeichnen das BMBF und die Fraunhofer-Gesellschaft exzellente Arbeiten zum Thema Elektromobilität aus - von der Projekt- und Bachelorarbeit bis zur Diplom- bzw. Masterarbeit. Die Auszeichnungen sind auch mit 2.000 bis 6.000 Euro dotiert.



Die Gewinner 2013
2013 ging der erste Preis in der Kategorie "Diplom- / Magister- / Masterarbeiten" an Julian Timpner von der Technischen Universität Braunschweig für seine Arbeit aus dem Bereich Verkehrs- und Mobilitätskonzepte. Den zweiten Preis erhielt Morten Wetjen für seine Untersuchung verschiedener Forschungsansätze zur Verbesserung der Leistung von Batterien aus Lithium-Metall-Polymer, die der angehende Chemiker an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster verfasste. Mit dem ersten Preis in der Kategorie "Studien- / Projekt- / Bachelorarbeiten" zeichneten BMBF und Fraunhofer-Gesellschaft 2013 Stephan Leppler von der Technischen Universität Berlin aus, der in seiner Arbeit die Nutzungskosten von konventionellen, Hybrid- und batterieelektrischen Fahrzeugen untersucht hat. Mit dem zweiten Preis in dieser Kategorie prämierten sie Arne Brix von der Technischen Universität Dresden für seine Arbeit zur Minimierung der Energieverluste im Antriebsstrang von Elektrofahrzeugen.

Insgesamt 184 Studierende hatten sich zum Stichtag im Januar für DRIVE-E 2013 beworben - mehr als je zuvor in der vierjährigen Geschichte des Nachwuchsförderprogramms zur Elektromobilität. Gerade für angehende Ingenieure bietet der Bereich Elektromobilität vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Denn die wichtigste Voraussetzung dafür, dass Deutschland auch in der elektromobilen Zukunft seine Führungsrolle im Automobilmarkt behält, sind hervorragend ausgebildete Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit Enthusiasmus und kreativen Ideen. Deshalb unterstützt und motiviert das DRIVE-E-Programm die Ingenieure und Gestalter von morgen.


DRIVE-E 2012: Studierende aus ganz Deutschland trafen sich in Aachen

2012 trafen sich Studierende technischer Fachrichtungen, u.a. der Elektrotechnik, Mechatronik, Informatik, der Fahrzeug- und Motorentechnik, der Luft- und Raumfahrt, dem Maschinenbau sowie dem Wirtschaftsingenieurwesen, zur DRIVE-E-Akademie in Aachen. Auf der Teststrecke der RWTH Aachen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließlich selbst ein Gefühl für die viel versprechende Technologie entwickeln.

Die Studienpreise gingen an:  
  • Fabian Peters von der Universität Bremen (Fachbereich Produktionstechnik)
  • Florian Hilpert von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für elektronische Bauelemente)
  • Johannes Burkard von der RWTH Aachen (Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA)
  • Lisa-Marie Zak von der Hochschule Augsburg (Studiengang Maschinenbau, Schwerpunkt Fahrzeug- und Energietechnik) sowie
  • Xuyang Men von der RWTH Aachen (ebenfalls ISEA)




 

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