Forschung
Eine Gruppe Jugendlicher schaut in den Motorraum eines Autos

DRIVE-E - das Programm zur Nachwuchsförderung in der Elektromobilität geht in eine neue Runde

"Für Elektroautos brauchen wir neue mutige Ideen und eine große Portion Kreativität. Hier setzen wir auf die Studierenden von heute, die die Ingenieure von morgen sein werden." Mit diesen Worten kündigte Bundesforschungsministerin Annette Schavan 2009 in Berlin DRIVE-E, das erste umfassende Programm zur Nachwuchsförderung im Bereich Elektromobilität an. Es wird gemeinsam von Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Fraunhofer-Gesellschaft getragen und soll den technischen Nachwuchs an den Universitäten und Fachhochschulen für eine Karriere im Bereich Elektromobilität motivieren. Es besteht aus zwei Modulen, der DRIVE-E-Akademie und dem DRIVE-E-Studienpreis.

Auch 2013 bietet die DRIVE-E-Akademie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die exklusive Möglichkeit, sich einen umfassenden Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand der Elektromobilität zu verschaffen. Sie findet vom 4. bis 8. März 2013 in Zusammenarbeit mit der TU Dresden in der Elbmetropole statt. Dabei bietet die Akademie die exklusive Möglichkeit, sich zu allen Belangen der Elektromobilität zu informieren, angefangen bei Mobilitäts- und Fahrzeugkonzepten über den elektrischen Antrieb bis hin zu den Energiespeichern. Neben Vorträgen hochkarätiger Experten finden auch Praxis-Workshops und Exkursionen zu innovativen Industriebetrieben statt, die schon heute Elektromobilität leben. Ein weiterer wichtiger Baustein des Programms ist das Networking mit Vertretern aus Industrie und Forschung sowie Gleichgesinnten aus ganz Deutschland. Für die Teilnahme an der DRIVE-E-Akademie kann man sich noch bis zum 7. Januar 2013 online unter www.drive-e.org bewerben. Eine Jury wählt die besten 50 Bewerber aus, für die die DRIVE-E-Akademie dann kostenfrei ist.

Mit dem DRIVE-E-Studienpreis zeichnen das BMBF und die Fraunhofer-Gesellschaft am 6. März 2013 in Dresden zum vierten Mal exzellente Arbeiten zum Thema Elektromobilität aus - von der Projekt- und Bachelorarbeit bis zur Diplom- bzw. Masterarbeit. Die Auszeichnungen sind auch diesmal mit 2.000 bis 6.000 Euro dotiert. Bewerben lohnt sich also. Das Online-Bewerbungsformular ist unter www.drive-e.org zu finden. Bewerbungsschluss ist auch hier der 7. Januar 2013.

DRIVE-E 2012: Studierende aus ganz Deutschland trafen sich in Aachen

2012 trafen sich Studierende technischer Fachrichtungen, u.a. der Elektrotechnik, Mechatronik, Informatik, der Fahrzeug- und Motorentechnik, der Luft- und Raumfahrt, dem Maschinenbau sowie dem Wirtschaftsingenieurwesen, zur DRIVE-E-Akademie in Aachen. Auf der Teststrecke der RWTH Aachen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließlich selbst ein Gefühl für die viel versprechende Technologie entwickeln.


Die Studienpreise gingen an:  
  • Fabian Peters von der Universität Bremen (Fachbereich Produktionstechnik)
  • Florian Hilpert von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für elektronische Bauelemente)
  • Johannes Burkard von der RWTH Aachen (Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA)
  • Lisa-Marie Zak von der Hochschule Augsburg (Studiengang Maschinenbau, Schwerpunkt Fahrzeug- und Energietechnik) sowie
  • Xuyang Men von der RWTH Aachen (ebenfalls ISEA)




 

English version of this page
(URL: http://www.bmbf.de/en/14015.php)

Dokumente