
Die "Bildungsprämie" wird es auch weiterhin geben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verlängert das erfolgreiche Projekt um zwei Jahre. Für die Bildungsprämie stehen 35 Millionen Euro zur Verfügung. Das Programm wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds kofinanziert.
Seit 2008 unterstützt das BMBF Erwerbstätige, die sich durch Weiterbildung ihre Chancen im Beruf verbessern möchten - vor allem für diejenigen, die aufgrund ihres Einkommens bislang die Kosten einer Weiterbildung nicht ohne weiteres tragen konnten.
Die Bildungsprämie besteht derzeit aus zwei Komponenten:
Der Prämiengutschein
Einen Prämiengutschein erhalten Weiterbildungsinteressierte, die erwerbstätig sind und deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 25 600 bzw. 51200 Euro nicht übersteigt. Auch Berufsrückkehrer/-innen oder Mütter und Väter in Elternzeit können einen Prämiengutschein bekommen. In einer Prämienberatung prüfen geschulte Beraterinnen und Berater die individuellen Voraussetzungen der Interessierten und geben den Prämiengutschein aus. Damit übernimmt der Bund 50 % der Weiterbildungskosten, maximal jedoch 500 Euro.
Das Weiterbildungssparen:
Mit dem "Weiterbildungssparen" wird im Vermögensbildungsgesetz (VermBG) eine Entnahme aus dem angesparten Guthaben erlaubt, um Weiterbildung zu finanzieren - auch wenn die Sperrfrist noch nicht abgelaufen ist. Die Arbeitnehmersparzulage geht dabei nicht verloren. Damit können an Weiterbildung Interessierte aufwändigere und oftmals langfristigere Weiterbildungen leichter finanzieren. Mit den Beraterinnen und Beratern überlegen sie, welche Weiterbildung ihren Fähigkeiten und beruflichen Wünschen am ehesten entspricht und erhalten einen Spargutschein. Mit dem Finanzdienstleister (Bausparkasse, Bank oder Versicherung) werden die finanziellen Details besprochen.
Beide Komponenten können miteinander kombiniert werden, d. h. Erwerbstätige können, wenn sie alle Voraussetzungen erfüllen, einen Prämiengutschein erhalten und die verbleibenden Kosten über das Weiterbildungssparen finanzieren.
Interessierte finden die nächste Beratungsstelle unter www.bildungspraemie.info oder über die kostenlose Hotline 0800 2623000.
[PDF - 72,1 kB]
Eckpunktepapier zur Einführung des Weiterbildungssparens (URL: http://www.bmbf.de/pubRD/Eckpunktepapier_Weiterbildungssparen.pdf)
[PDF - 4,98 MB]
Bert Rürup, Anabell Kohlmeier / Dieter Dohmen, Vera de Hesselle, Klemens Himpele (URL: http://www.bmbf.de/pubRD/studie_bildungssparen.pdf)
[PDF - 153,1 kB]
Kurzfassung der Gutachten von Rürup und Dohmen (URL: http://www.bmbf.de/pubRD/kurzfassung_zur_studie_bildungssparen.pdf)
[PDF - 161,9 kB]
OUTLINES of the two reports (URL: http://www.bmbf.de/pubRD/outlines_of_the_two_reports.pdf)
[Presse]
(URL: http://www.bmbf.de/press/3177.php)
[Presse]
(URL: http://www.bmbf.de/press/2961.php)
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(URL: http://www.sueddeutsche.de/karriere/lernatlas-wo-es-sich-in-deutschland-am-besten-lernt-1.1195592)
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(URL: http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13728988/Hier-lernt-es-sich-am-besten.html)
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Gutachten von Axel Börsch-Supan, Anette Reil-Held und Daniel Schunk (PDF) (URL: http://www.mea.uni-mannheim.de/mea_neu/pages/files/nopage_pubs/vvlfwmesp9cdihm2_meadp-114_NEU.pdf)