Ausschöpfung des Stipendienkontingents
Liste der Hochschulen, die das Stipendienkontingent für 2011 ausgeschöpft haben
(URL: http://www.bmbf.de/pubRD/Stipendienkontingent_Deutschlandstipendium.pdf)
Zahlreiche Menschen leisten schon in jungen Jahren Herausragendes in Ausbildung, Familie und Gesellschaft. Das Deutschlandstipendium will sie gezielt dazu ermutigen und in ihrer Entscheidung für eine anspruchsvolle Ausbildung bestärken. Der Bildungsaufstieg junger Menschen darf nicht an finanziellen Hürden scheitern. Mit dem Deutschlandstipendium stößt die Bundesregierung daher eine neue Stipendienkultur an und will dadurch begabten und leistungsstarken Studierenden in Deutschland den Rücken stärken. Das gemeinsame Engagement von Bund, Hochschulen und privaten Förderern setzt starke Anreize für Spitzenleistungen, wirkt dem Fachkräftemangel entgegen und trägt langfristig zur Entwicklungsfähigkeit unserer Gesellschaft bei - auch im Interesse künftiger Generationen.
Nähere Informationen finden Sie unter www.deutschland-stipendium.de
Das Deutschlandstipendium fördert begabte und leistungsstarke Studierende an den staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Neben erstklassigen Noten sollen bei der Vergabe des Deutschlandstipendiums auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Leistungen berücksichtigt werden - etwa die erfolgreiche Überwindung von Hürden in der eigenen Bildungsbiografie.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden mit je 300 Euro im Monat unterstützt. 150 Euro zahlen private Förderer, 150 Euro steuert der Bund bei.
Der private Anteil der Stipendienmittel wird von den Hochschulen eingeworben, die andere Hälfte gibt der Bund dazu. Die Ko-Finanzierung aus privaten und staatlichen Geldern macht deutlich, dass viele gesellschaftlichen Kräfte, besonders Unternehmen und Stiftungen, aber auch Privatpersonen (zum Beispiel Alumni) eine besondere Verantwortung für die Förderung von Talenten und Nachwuchskräften übernehmen. Mit dem Programm wird die Vernetzung der Hochschulen mit ihrem gesellschaftlichen Umfeld gestärkt und der Grundstein für den Aufbau einer Stipendienkultur in Deutschland gelegt.
Im Koalitionsvertrag haben die Regierungsparteien vereinbart, dass der Anteil der Studierenden, die durch Stipendien gefördert werden, langfristig von bisher zwei auf zehn Prozent gesteigert wird.
Gesprächsrunde bei der Auftaktveranstaltung.
Mittelfristig sollen bis zu acht Prozent aller Studierenden an deutschen Hochschulen vom Deutschlandstipendium profitieren. Begabte Studierende sowie Studienanfängerinnen und -anfänger können sich direkt bei einer Hochschule bewerben, die das Deutschlandstipendium anbietet. Die Hochschulen gestalten das Auswahlverfahren, wählen die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus und sprechen mit finanzieller Unterstützung durch den Bund potenzielle Geldgeber an.
Nach knapp zwei Jahren Deutschlandstipendium ist es an der Zeit eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.
Insgesamt haben die Hochschulen bislang Fördermittel für 10.997 Deutschlandstipendien eingeworben; die Förderzahl im Vergleich zum Vorjahr wurde somit mehr als verdoppelt. Es wurden damit seit Beginn des Sommersemesters 2011 rund 30 Millionen Euro an privaten Mitteln für Stipendien mobilisiert. Nach den Worten der Bundesbildungsministerin hat sich das Deutschlandstipendium damit als "wirksamer Anreiz für bürgerschaftliches Engagement im Bildungsbereich erwiesen".
Unter den Hochschulen, die bei der Einwerbung und Vergabe von Deutschlandstipendien besonders erfolgreich sind, finden sich größere Universitäten genauso wie kleinere Fachhochschulen, Technische Hochschulen ebenso wie Kunsthochschulen.
Günther Vahrson, Präsident der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, die besonders erfolgreich Stipendien vergeben hat, merkt an: "Gemeinsam können wir zeigen, dass in unserer Region auch einiges passiert und wir damit kluge Köpfe gewinnen, die wir möglichst auch halten." Das Deutschlandstipendium biete privaten Förderern eine attraktive Alternative zu Sachleistungen für die Hochschule an: "Mit den Leistungen der Stipendiaten sehen sie direkt die Ergebnisse ihrer Investition - das klappt hervorragend."
Rund drei Viertel aller 391 Hochschulen in Deutschland beteiligten sich. Im Jahr 2012 beträgt die Höchstförderquote an den teilnehmenden Hochschulen 1 Prozent. Im August 2013 wird sie auf 1,5 Prozent erhöht. Durch ein neues Verteilverfahren können ab dem Wintersemester 2012/13 innerhalb eines Bundeslandes nicht ausgeschöpfte Stipendienkontingente von Hochschulen, die über die Höchstförderquote hinaus Mittel eingeworben haben, genutzt werden.
Eine detaillierte Erfolgsbilanz der ersten beiden Förderjahre finden Sie hier
Mehr als 4500 Studierende wurden 2011 mit dem Deutschlandstipendium gefördert. Die Hälfte von ihnen sind Frauen, der Anteil der BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger entspricht mit einem Viertel demjenigen unter allen Studierenden. Über 50 Prozent der Gelder haben die Förderer ohne Zweckbindung vergeben - weit mehr, als das gesetzlich vorgeschriebene Minimum von einem Drittel. Dies sind die Ergebnisse der Bundesstatistik zum Deutschlandstipendium für das Jahr 2011.
"Die Statistik belegt: Das Deutschland-Stipendium kommt gut an", erklärte Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen. "Befürchtungen, wonach nur Studierende aus bessergestellten Elternhäusern gefördert und die Natur- und Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften durch die Mittelgeber über Gebühr bevorzugt würden, haben sich als grundlos erwiesen. Auch die Behauptung, nur Hochschulen in wirtschaftsstarken Regionen würden genügend Förderer finden, ist falsch." Drei Viertel aller Hochschulen beteiligen sich am Deutschlandstipendium. Von diesen haben zwei Drittel die Quote voll ausgeschöpft.
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Rund 300 Gäste aus Hochschule, Wirtschaft und Politik hatten sich am 30. Mai 2012 in Berlin - ein Jahr nach Start des Deutschlandstipendiums - auf Einladung des Bundesbildungsministeriums, der Hochschulrektorenkonferenz und des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft zu Erfahrungen und Perspektiven des neuen Modells in der Spitzenförderung ausgetauscht. Dabei zogen die Akteure des Deutschlandstipendiums eine positive Bilanz. "Wir stehen am Anfang einer neuen Stipendienkultur", sagte Staatssekretärin Quennet-Thielen. Sie äußerte die Zuversicht, "dass noch mehr Hochschulen und potenzielle Förderer die Chancen des Deutschlandstipendiums erkennen."
Das Deutschlandstipendium fördere schon jetzt erkennbar das Bewusstsein bei der Wirtschaft, Verantwortung für Hochschulbildung zu übernehmen, resümierte Renate Lieckfeldt, Rektorin der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur. Die Hochschule hat bereits im ersten Anlauf gute Erfahrungen bei der Mitteleinwerbung gemacht. "Wir haben nur eine einzige Absage erhalten", so Lieckfeldt. Doch da ginge sicherlich noch mehr. Die Hochschulrektorin rät dazu, das Deutschlandstipendium zur Chefsache zu machen und sowohl die einzelnen Fakultäten als auch die jeweiligen Industrie- und Handelskammern vor Ort in die Mitteleinwerbung einzubeziehen. Darüber hinaus sei ein entscheidender Erfolgsfaktor, dass es gelänge, den Austausch der Stifter sowie Stipendiatinnen und Stipendiaten untereinander zu fördern.
Mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin wurde am 1.02.2011 der Startschuss für die Einführung des Deutschlandstipendiums zum Sommersemester 2011 an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen gegeben. Das mit Gesetz vom 21.07.2010 beschlossene Programm soll begabten und leistungsstarken Studierenden in Deutschland den Rücken stärken. Finanzielle Hindernisse für die Aufnahme eines Studiums sollen so abgebaut und Anreize für Spitzenleistungen geschaffen werden. Die Stipendien in Höhe von 300 Euro pro Monat werden von Unternehmen, Stiftungen, oder Privatpersonen und vom Bund gemeinsam finanziert.
"Unsere Hochschullandschaft wird durch das Deutschlandstipendium bunter und ideenreicher werden. Davon bin ich überzeugt." Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen auf der Auftaktveranstaltung in Dresden.Für eine lebendige Stipendienkultur in Deutschland und für die gezielte Unterstützung junger Spitzenkräfte von morgen sprach sich auch die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer aus: "Das Deutschlandstipendium kann jungen Menschen zu hervorragenden Leistungen ermuntern und Taten fördern. Es bietet auch der Wirtschaft ein wirksames Instrument, um aktiv Fachkräfte zu gewinnen." Der ehemalige Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Kurt Biedenkopf, betonte, dass mit dem Programm begabte junge Leute ermutigt werden, ihre Fähigkeiten noch besser zu entwickeln. Er zeigte sich zuversichtlich, dass damit die Grundlagen, auf denen Wirtschaft, Wissenschaft und der öffentliche Bereich gedeihen können, gestärkt werden.
[Presse]
Hochschulen vergeben fast 11.000 Stipendien / Seit Beginn des Programms 30 Millionen Euro an privaten Mitteln für Bildung mobilisiert (URL: http://www.bmbf.de/press/3377.php)
[Presse]
Bundesstatistik 2011 zeigt: Die meisten Gelder werden ohne Zweckbindung vergeben / Quennet-Thielen: "Beginn einer neuen Stipendienkultur" (URL: http://www.bmbf.de/press/3289.php)
[Presse]
(URL: http://www.bmbf.de/press/3219.php)
(URL: http://www.bmbf.de/press/3175.php)
(URL: http://www.bmbf.de/press/3152.php)
(URL: http://www.bmbf.de/press/3036.php)
[Presse]
(URL: http://www.bmbf.de/press/2968.php)
[Presse]
(URL: http://www.bmbf.de/press/2935.php)
(URL: http://www.bmbf.de/press/2835.php)
Liste der Hochschulen, die das Stipendienkontingent für 2011 ausgeschöpft haben
(URL: http://www.bmbf.de/pubRD/Stipendienkontingent_Deutschlandstipendium.pdf)
(URL: http://www.bmbf.de/pubRD/StipG_gesamt.pdf)
(URL: http://www.bmbf.de/pubRD/stipendienporgramm_verordnung.pdf)
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2010
(URL: http://www.bmbf.de/pubRD/stipendiengesetz.pdf)
Die Förderung pro Stipendium beträgt 300 Euro pro Monat. Sie ist unabhängig vom sonstigen Einkommen der Studierenden und ihrer Eltern. Die eine Hälfte übernehmen private Förderer, die andere Hälfte übernimmt der Bund. Das Deutschlandstipendium wird durch die Hochschule ausgezahlt, an der die Stipendiatin bzw. der Stipendiat immatrikuliert ist. Die Mittel vonseiten privater Stifter werben die Hochschulen ein.
Die privaten Förderer ermöglichen, dass der Stipendiatin oder dem Stipendiaten mindestens ein Jahr lang monatlich 150 Euro zur Verfügung gestellt werden. Ein Stipendium kann sich dabei aus Mitteln mehrerer Stifter zusammensetzen. Die Stifter können außerdem zusätzliche Förderangebote machen, zum Beispiel Praktika, Weiterbildungs- oder Informationsveranstaltungen.
Auf dem Stipendienprogramm-Gesetz (StipG), das unter folgendem Link zu finden ist:
Eröffnungsrede der Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Cornelia Quennet-Thielen Anlässlich des Dialogs "Viel erreicht, viel vor - das Deutschlandstipendium" am 30. Mai 2012 in Berlin
Download[PDF - 72,2 kB] barrierefrei
[URL: /pub/reden/stqt_20120530.pdf]Ansprache von Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen bei der Auftaktveranstaltung für das Deutschlandstipendium in Sachsen am Dienstag, 14. Juni 2011, um 17.00 Uhr in Dresden
Download[PDF - 47,5 kB] barrierefrei
[URL: /pub/reden/stqt_20110614.pdf]
2012, 6 Seiten
Bestell-Nr.: 30579
Download [PDF - 1,32 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/flyer_deutschlandstipendium.pdf)

2012, 8 Seiten
Bestell-Nr.: 30580
Download [PDF - 844,2 kB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/flyer_deutschlandstipendium_foerderer.pdf)

2012, 8 Seiten
Bestell-Nr.: 30578
Download [PDF - 827,2 kB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/flyer_deutschlandstipendium_hochschulen.pdf)

2011, 6 Seiten
Bestell-Nr.: 30655
Download [PDF - 492,5 kB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/flyer_deutschlandstipendium_en.pdf)

2011, 6 Seiten
Bestell-Nr.: 30654
Download [PDF - 1,03 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/flyer_deutschlandstipendium_foerderinformationen_en.pdf)
Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)
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(URL: http://www.deutschlandstipendium.de/de/1879.php)
29.11.2012, MedPort
Anreize für Spitzenleistungen geben: Finanziert wird das Deutschlandstipendium vom Bund und privaten Förderern
20.11.2012, na-presseportal
Auf Erfolgskurs: Deutschlandstipendium stärkt Hochschulstandorte
20.11.2012, N24
Zahl der Deutschlandstipendien stark angewachsen
07.11.2012, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Erfolgsmodell Deutschland-Stipendium
04.11.2012, Frankfurter Allgemeine Zeitung
''Schön ist, dass meine bisherige Leistung honoriert wird''
27.10.2012, ka-news.de:
Höchstquote erfüllt: 202 Deutschlandstipendien am KIT
18.07.2012, Nordwest Zeitung:
Gewinn für Förderer und Studierende
11.07.2012, Mannheimer Morgen:
Schavan wirbt für Stipendium
31.05.2012, Deutsche Welle:
"Stipendien: Deutschland lernt stiften gehen"
31.05.2012, Die Zeit:
"Wir lassen fördern"
30.05.2012, Deutschlandradio:
"Teure Verpackung, wenig Inhalt?"
30.05.2012, tagesschau.de:
Erste Zwischenbilanz: Wie erfolgreich ist das Deutschlandstipendium?
23.05.2012, Süddeutsche Zeitung:
Stiften gehen für die Bildung
18.02.2012, Der Tagesspiegel:
"Es lohnt, sich für Bildung zu engagieren"
13.02.2012, youtube.com
Ein Stipendium geben für 150 Euro!
11.01.2012, Westdeutsche Allgemeine Zeitung:
"Nicht nur für Hochbegabte"
02.11.2011, Südwest Presse:
Ein großer Schritt in die Unabhängigkeit
27.08.2011, Westdeutsche Allgemeine Zeitung:
NRW-Unis wissen, wie man wirbt
14.07.2011, Südwest Presse:
Gaben für Begabte
13.07.2011, Schwäbische Zeitung:
Schavan wirbt für Deutschlandstipendium
21.06.2011, Nordsee-Zeitung:
Erste Deutschland-Stipendien stehen
21.05.2011, Der Tagesspiegel:
Ihr Engagement ist gefragt
20.05.2011, Sonntags-Post Brühl:
Zusammenwirken bei der Förderung des Nachwuchses
06.05.2011, Lausitzer Rundschau:
300 Euro mehr in der Tasche
04.05.2011, Mitteldeutsche Zeitung:
Ein Glücksfall für Studenten
20.04.2011, Süddeutsche Zeitung:
Studierst du schon oder zahlst du noch?
01.02.2011, tagesschau.de:
"300 Euro monatlich für Top-Studierende"