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Am 18. Mai 2011 hat das Bundeskabinett das Regierungsprogramm Elektromobilität beschlossen. Das Programm können Sie hier herunterladen.

Deutschland soll zu einem führenden Anbieter für Elektromobilität werden. Mit der Förderung einer Pilotproduktionsanlage für Lithium-Ionen-Batterien setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine zentrale Forderung der Nationalen Plattform Elektromobilität um. Bereits heute werden in einem kleineren Maßstab in den Verbundprojekten ProLIZ und DryLIZ an Instituten in Dresden und München unter Beteiligung der Automobilindustrie anwendbare Technologien und automatisierte Produktionsverfahren zur wirtschaftlichen Massenfertigung von Lithium - Ionen - Zellen entwickelt, erprobt und optimiert. Bundesforschungsministerin Schavan vereinbarte mit dem Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterie (KLiB) den Aufbau einer großen, weiteren Produktionsstätte. Zum Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterie haben sich Unternehmen und anwendungsnahe Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, um die Zell- und Batterieindustrie in Deutschland zu fördern. Der Standort Ulm hat sich - auch dank der Unterstützung durch das BMBF - zu einem Zentrum der Batterieforschung entwickelt. Neben dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Universität Ulm arbeitet dort seit Anfang 2011 auch das Helmholtz Institut für Batterieforschung.
Aktuellstes Beispiel für einen Baustein der langfristig angelegten Elektromobilitäts-Strategie, ist das neu eröffnete Helmholtz-Institut Ulm für elektrochemische Energiespeicherung (HIU). Als Außenstelle des Karlsruher Instituts für Technologie baut das Institut eine Brücke zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung. Batterieforschung soll hier in Kooperation mit der Universität Ulm sowie den Forschungszentren ZSW (Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung) und DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) entscheidend voran getrieben werden. Die Zusammenarbeit dieser vier Partner begann bereits 2009 mit dem BMBF-Kompetenzverbund Süd Elektrochemie für Elektromobilität.

Deutschland soll zum Leitmarkt Elektromobilität werden. Es gilt die Führungsrolle, die Deutschland in Forschung und Wissenschaft ebenso wie in der Automobil- und Zulieferindustrie derzeit einnimmt, auch in einer "elektromobilen Zukunft" zu behaupten. Ziel des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität ist es, die Forschung und Entwicklung, die Marktvorbereitung und die Markteinführung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen in Deutschland voranzubringen. Bis spätestens zum Jahr 2020 sollen eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren. Die im Konjunkturpaket II der Bundesregierung aufgegriffenen Maßnahmen gaben dafür den Startschuss.
Die Nationale Plattform Elektromobilität wurde am 3. Mai 2010 anlässlich eines Spitzengesprächs zur Elektromobilität bei der Bundeskanzlerin gegründet. Darin sind alle maßgeblichen Automobilhersteller, Zulieferer und andere wichtige Unternehmen, Energieversorger, Forschungsorganisationen und entsprechende Verbände und Gewerkschaften vertreten. In sieben Arbeitsgruppen - Antriebstechnologie, Batterie, Netzinfrastruktur, Normung, Materialien, Nachwuchs/Qualifizierung und Rahmenbedingungen - werden jeweils spezifische Fragestellungen diskutiert und konkrete Maßnahmen identifiziert.
Ein erster Zwischenbericht der Plattform wurde am 30.11.2010 an die Bundesregierung übergeben. Darin wird der Status Quo im Bereich Elektromobilität in Deutschland dargestellt und erste Empfehlungen ausgesprochen, wie Deutschland zum Leitanbieter für Elektromobilität werden kann.
Am 16. Mai 2011 wurde der zweite NPE-Bericht an die Bundesregierung übergeben. Darin wird vor allem auch die Verbindung von Elektromobilität und Erneuerbaren Energien hervorgehoben. Sie ist eine Voraussetzung dafür, dass das Klimaschutzpotential dieser Technologie ausgeschöpft werden kann.
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Batterieforschung als Schlüssel
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Ein dynamisches Innovationsfeld bietet spannende Perspektiven
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