
Bundesbildungsministerin Annette Schavan hatte für Montag, den 17. Mai 2010 Spitzenvertreter der Länder, der Hochschulen, der Wirtschaft, der Gewerkschaften und der Studierendenverbände nach Berlin eingeladen, um über die weitere Umsetzung des Bologna-Reformprozesses zu diskutieren.
Der Qualitätspakt für die Lehre war eines der zentralen Themen der Nationalen Bologna-Konferenz: Zwei Milliarden Euro wird der Bund für eine Verbesserung der Lehre an den Hochschulen zur Verfügung stellen. "Von dieser Konferenz geht das Signal aus, dass wir alle gemeinsam etwas für die Studienbedingungen und eine bessere Lehre tun wollen", sagte Schavan. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird außerdem seine Mobilitätsförderung um rund 90 Millionen Euro bis zum Jahr 2015 aufstocken, und damit zum Beispiel Hochschulkooperationen, vierjährige Bachelorprogramme mit integrierten Auslandsaufenthalten und Sprachkurse fördern.
Das Fazit der Konferenz zogen am Schluss die beiden Länderminister Olbertz und Zöllner.
Schavan kündigte an, dass sie den Dialogprozess fortsetzen werde. Einmal pro Jahr soll die Nationale Bologna-Konferenz künftig stattfinden "bis wir eine Hochschullandschaft haben, die den Anforderungen des 21. Jahrhunderts vollends gerecht wird."
Bundesbildungsministerin Annette Schavan will die Kreativität im Hörsaal fördern.
zum Interview [URL: http://www.zeit.de/2010/22/B-Schavan-Interview]