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Wenig Business

Auf Englisch Besprechungen leiten, Verhandlungen führen und E-Mails schreiben - nicht nur für Mitarbeiter internationaler Unternehmen ist das heute Arbeitsalltag. Die Stiftung Warentest wollte wissen, wie gut Sprachschulen in Deutschland - von Berlitz bis zu den Volkshochschulen - fit in Business-Englisch machen und hat 18 Kurse getestet.

Untersuchung

Im Test waren vier überregionale und 14 regionale Sprachschulen in großen Städten wie Berlin, Hamburg und München, darunter viele Volkshochschulen. Geschulte Testpersonen mit guten Englischkenntnissen haben die mehrwöchigen Abendkurse inkognito besucht. Die Kosten pro Unterrichtseinheit lagen zwischen 2 und 18 Euro.

Qualitätskriterien

Wichtigster Prüfpunkt war der Sprachunterricht. Hier wurde zum einen die inhaltliche Gestaltung untersucht: Welche Themen aus Arbeitswelt und Wirtschaft standen auf dem Stundenplan? Welche berufsrelevanten Fertigkeiten (z. B. Telefonieren und Verhandeln) wurden trainiert? Zum anderen stand die Didaktik auf dem Prüfstand. Darunter fallen zum Beispiel Unterrichtsaufbau, Grammatik- und Vokabeltraining. Neben dem Sprachunterricht wurden Beratung und Einstufung, Kursorganisation und Kundeninformation bewertet.

Ergebnisse

Guter Business-Englisch-Unterricht ist in den Sprachschulen in Deutschland zurzeit schwer zu bekommen. Nur zwei Kurse konnten im wichtigsten Prüfpunkt überzeugen, darunter auch eine Volkshochschule. Dort standen berufliche Inhalte im Vordergrund und die Teilnehmer haben geübt, auf Englisch zu telefonieren oder zu präsentieren. In vielen Kursen kamen berufliche Themen aber zu kurz. 

Verbrauchertipps

Interessierte sollten sich vor der Entscheidung für einen Kurs genau informieren, was der Anbieter unter Geschäftsenglisch versteht und welche berufsrelevanten Fertigkeiten trainiert werden. Wer möglichst schnell lernen will, wie man auf Englisch Telefonate führt oder Mails schreibt, kann alternativ eine Sprachreise machen.


Die vollständigen Testergebnisse finden Sie hier

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