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Bildung

Bildung auf einen Blick 2009

Die jährlich erscheinende Veröffentlichung der OECD "Education at a Glance / Bildung auf einen Blick" beleuchtet bildungspolitische Fragen aus einer internationalen Perspektive. Die Ergebnisse liefern eine Orientierungshilfe, um die Entwicklung des deutschen Bildungssystems zu bewerten und Reformstrategien weiterzuentwickeln.

Deutschland holt auf

Die jährlich erscheinende Veröffentlichung "Education at a Glance / Bildung auf einen Blick" der OECD thematisiert bildungspolitisch wichtige Fragen anhand des internationalen Vergleichs wichtiger Kennziffern der Bildungssysteme. Inhaltliche Schwerpunkte sind Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg, öffentliche und private Bildungsausgaben, Bildung und Beschäftigung sowie Lehr- und Lernbedingungen an Schulen.

Hoher Anteil Erwachsener mit einer beruflichen Ausbildung oder Hochschulreife

Aufgrund des ausgebauten Systems allgemein bildender und beruflicher Bildungsgänge in Deutschland ist der Anteil der Bevölkerung, die mindestens über einen Abschluss des Sekundarbereichs II verfügt, mit 84 % gegenüber dem OECD-Durchschnitt mit 70 % sehr hoch.

Abschlüsse im Tertiärbereich sind gestiegen, Spitzenstellung bei Promotionen

In Deutschland hat sich die Anzahl der jungen Menschen, die einen Hochschulabschluss erwerben, erfreulich entwickelt. Hatten 1995 erst 14 % eines Altersjahrgangs einen Abschluss im Tertiärbereich A (Universitäts- oder Fachhochschulstudium) erworben, waren es im Jahr 2000 bereits 18 % und im Jahr 2007 23 %.

Deutschland hält bei den Absolventen weiterführender Forschungsprogramme (i.d.R. Promotionen) eine Spitzenstellung: 2,3 % eines Altersjahrgangs erlangen einen solchen Abschluss. Das OECD-Mittel liegt bei 1,5 %.

Es nehmen wieder mehr junge Menschen ein Studium auf

Die Studienanfängerquote in nationaler Abgrenzung ist von 37,1 % im Jahr 2007 auf 39,3 % im Jahr 2008 gestiegen. Damit sind Bund und Länder dem gemeinsam auf dem Qualifizierungsgipfel verabredeten Ziel, 40 % eines Altersjahrgangs für ein Hochschulstudium zu gewinnen, einen wesentlichen Schritt näher gekommen.

Hohe Erfolgsquoten beim Studium

Ein wichtiger Indikator für die Effizienz des Bildungssystems ist die Erfolgsquote, also der Anteil derjenigen, die ihr Studium erfolgreich durchlaufen und es nicht vorzeitig abbrechen.

Hier liegt Deutschland mit einer Erfolgsquote von 77 % in der Spitzengruppe, d.h. nur 23 % brechen ihr Studium ohne Abschluss ab.

Deutschland nach wie vor für ausländische Studierende attraktiv

Bereits seit längerer Zeit ist Deutschland mit 8,6 % aller ausländischen Studierenden innerhalb des OECD-Raums nach den USA und dem Vereinigten Königreich das drittwichtigste Zielland und nimmt damit eine starke Stellung auf dem internationalen Bildungsmarkt ein.

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