
Prognosen sehen China und Indien in weniger als 10 Jahren als zweit- und drittgrößte Volkswirtschaften. Der gesamte asiatisch-pazifische Raum entwickelt sich auch in wissenschaftlicher Hinsicht zu einer bestimmenden Region der Welt. Diese Entwicklung birgt neben den Risiken auch viele Chancen, deren Nutzung einen intensiven Dialog voraussetzt. Das BMBF unterstützt den Kontakt mit dieser Weltregion aktiv durch bildungs- und forschungspolitische Maßnahmen. So wird derzeit z.B. der Austausch in Forschung und Technologie mit Japan und Südkorea verstärkt.
Die Chancen des Wissenszuwachses und der Zugang zu neuen Märkten sowie die Risiken des Technologieabflusses werden regelmäßig bewertet und jeweils in eine angepasste bildungs- und forschungspolitische Konzeption eingebracht, die die Kooperation mit einzelnen Ländern in der Region bestimmt. Ziel ist es, die rasante Entwicklung in Wissenschaft und Forschung im asiatisch-pazifischen Raum sowohl für deutsche Interessen nutzbar zu machen, als auch im Interesse deutscher und europäischer Ziele zu beeinflussen. Die Leistungsfähigkeit der deutschen Wissenschaft und Forschung soll bei den Partnerländern deutlich gemacht werden. Durch die Zusammenarbeit der besten Institute aus Deutschland und den Partnerländern wird die Kooperation langfristig verankert.
Das BMBF und die von ihm finanzierten Forschungseinrichtungen haben ihre Kooperation in den letzten Jahren erweitert und durch neue Vereinbarungen und Instrumente zur Intensivierung der Zusammenarbeit in Forschung und Bildung beigetragen. Das BMBF arbeitet in Asien mit folgenden Ländern auf der Grundlage von Abkommen zusammen:
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