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Bildung

Lebensbegleitende Beratung - Europa vernetzt sich

Das Europäische Netzwerk für eine Politik lebensbegleitender Beratung (ELGPN) fördert die Kooperation und Entwicklung von Programmen und Systemen für lebensbegleitende Beratung in Politik und Praxis durch europäische Zusammenarbeit. Für Deutschland ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung nationaler Ansprechpartner innerhalb des ELGPN.

Das ELGPN identifiziert politische Handlungsfelder im Bereich lebensbegleitender Beratung und fördert hierzu die Zusammenarbeit in den Mitgliedstaaten und auf europäischer Ebene. Das Netzwerk konzentriert sich dabei auf die Stärkung von Beratungssystemen in vier Hauptbereichen: Förderung von berufsbiografischer Gestaltungskompetenz, Verbesserung des Zugangs zu lebensbegleitenden Beratungsdiensten, Qualitätssicherung und empirisch fundierte Beratungspolitik und -praxis, Koordination und Kooperation zwischen den verschiedenen nationalen, regionalen und lokalen Akteuren. Für Deutschland ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nationaler Ansprechpartner innerhalb des ELGPN. Das BMBF bildet zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Kultusministerkonferenz und des Nationalen Forums Beratung (nfb) die deutsche Delegation.

Unter Leitung des Instituts für Bildungsforschung der Universität Jyväskylä in Finnland ist das ELGPN über verschiedene Arbeitsmethoden wie beispielsweise Field Visits, thematische Arbeitsgruppen und Treffen der Steuerungsgruppe organisiert und gewährleistet so einen engen Austausch zwischen den Mitgliedern. Es wurde im Jahr 2007 gegründet und besteht derzeit aus 29 mitwirkenden Ländern und zwei beobachtenden Ländern. Das ELGPN wird von der EU-Kommission im Rahmen des Programms "Lebenslanges Lernen" finanziell gefördert. Der Bericht der Arbeitsperiode 2008-2010 gibt einen Überblick über den Diskurs des Netzwerks sowie die hierzu in den Mitgliedsländern erreichen Fortschritte im Bereich lebensbegleitende Beratung.

Das aktuelle Arbeitsprogramm 2011-12 zeigt, wie Beratung zu der Umsetzung der EU-2020 Strategie beiträgt und wie sie in verschiedenen Bereichen wie Schule, Ausbildung, Hochschule, Weiterbildung und Beschäftigung befördert werden kann. Dabei geht es zunehmend um die Implementierung von Beratung in nationale Politiken. Hierzu erscheint im Oktober 2012 ein so genanntes "Ressource Kit" für politisch Verantwortliche.

Zusatzinformationen

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(URL: http://www.bmbf.de/en/15488.php)