

Neodym, Copyright CUTEC Das BMBF begegnet der Knappheit der Seltenen Erden mit der Fördermaßnahme r³- Innovative Technologien für Ressourceneffizienz - Strategische Metalle und Mineralien. Sie unterstützt die Steigerung der Rohstoffeffizienz bei Seltenen Erden und anderen strategisch wichtigen Industriemineralien. Darüber hinaus wird die ebenso bedeutende Rückgewinnung, also das Recycling dieser Rohstoffe gefördert.
Die Laufzeit der Maßnahme "r³" ist zunächst auf den Zeitraum 2012-2015 angelegt. Geplant ist, in dieser Zeit herausragende Projekte mit 30 Millionen Euro zu fördern.Schwerpunkte der Maßnahme "r³" im BMBF-Rahmenprogramm "Forschung für nachhaltige Entwicklungen" :
Mit dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourceneffizienz erhält die deutsche Wissenschaft eine strategische Forschungseinrichtung erster Güte. Das ganzheitliche Konzept der TU Bergakademie Freiberg und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf überzeugte die Expertenkommission.

Thomas Schlothauer vom Institut für Mineralogie der TU Bergakademie Freiberg beim Vorbereiten einer Sprengladung im untertägigen Schockwellenlabor ©Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, D.Müller Mit der Übergabe eines symbolischen silbernen Schlüssels gründete Bundesforschungsministerin Prof. Annette Schavan am 29.8.2011 in Freiberg zusammen mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie. Es wird gemeinsam durch das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und die TU Bergakademie Freiberg aufgebaut und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung jährlich mit bis zu fünf Millionen Euro unterstützt. Damit setzt die Bundesregierung eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag um und bündelt strategisch wichtige Forschungskompetenzen zur Sicherung der Rohstoffversorgung der deutschen Wirtschaft.
Schavan kündigte in Freiberg außerdem ein neues Forschungsprogramm "Wirtschaftsstrategische Rohstoffe für den Hightech-Standort Deutschland" an. Ziel des Programmes ist eine stärkere Vernetzung wichtiger Forschungsstandorte sowie die thematische Fokussierung aktueller und zukünftiger Förderaktivitäten auf dem Gebiet Ressourceneffizienz.
Der Zugang zu metallhaltigen Rohstoffen ist für den Erfolg der deutschen Industrie von überragender Bedeutung. Die allermeisten Rohstoffe müssen importiert werden; zudem besteht in diesem Bereich ein hoher Forschungsbedarf. Bereits im Oktober 2010 beschloss die Bundesregierung die "Nationale Rohstoffstrategie", die die nachhaltige Rohstoffversorgung Deutschlands mit nicht-energetischen mineralischen Rohstoffen sicherstellen will. Vor diesem Hintergrund stellt Bundesforschungsministerin Schavan nun die Initiative zur Gründung eines Ressourcentechnologie-Instituts vor, welches an der TU Bergakademie in Freiberg angesiedelt wird. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzt damit die Koalitionsvereinbarung von CDU/CSU und FDP (2009) um und folgte dem Votum einer internationalen Gutachterkommission, die den gemeinsamen Vorschlag der Technischen Universität Bergakademie Freiberg und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf favorisierte. Das Forschungskonzept integriert die gesamte Wertschöpfungskette von der Erkundung bis zum Recycling metallischer Rohstoffe. Insbesondere findet die Nachhaltigkeit der Rohstoffversorgung Berücksichtigung. Das neue Institut soll eine Lücke in der deutschen Forschungslandschaft schließen und einen wichtigen Beitrag zur effizienten Umsetzung der nationalen Rohstoffstrategie leisten.

Bei einer Pressekonferenz im Bundesministerium für Bildung und Forschung am 17. Dezember 2010 in Berlin informierten neben Bundesministerin Annette Schavan auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Professor Bernd Meyer, Rektor der TU Bergakademie Freiberg über die Entscheidung und Konzeption des neuen Instituts.
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Hintergrundpapier der TU München zum Forschungs- und Entwicklungsbedarf im Rahmen der Fördermaßnahme r³ (URL: http://www.bmbf.de/pubRD/informationspapier_bmbf_r3.pdf)
[PDF - 12,6 kB]
- nicht barrierefrei - (URL: http://www.bmbf.de/pubRD/Informationsblatt_Ressourcentechnologie-Institut.pdf)
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"Rohstoffstrategie der Bundesregierung - Sicherung einer nachhaltigen Rohstoffversorgung Deutschlands mit nicht-energetischen mineralischen Rohstoffen" (URL: http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/publikationen,did=365186.html)
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Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) ist die zentrale Informations- und Beratungsplattform für mineralische und Energierohstoffe. (URL: http://www.deutsche-rohstoffagentur.de/cln_162/DERA/DE/Home/dra__node.html?__nnn=true)
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