
Dieses Wissenschaftsjahr stellt das körperliche, geistige und soziale Wohlbefinden des Menschen in den Mittelpunkt und eröffnet einen gesellschaftlichen und interdisziplinären Dialog über die Ziele, Herausforderungen und Aktionsfelder moderner Gesundheitsforschung. Bundesweit tragen zahlreiche Partner zu einem vielfältigen Angebot von Workshops, Events und Diskussionsveranstaltungen bei - Gesundheitsforschung wird erlebbar. Auch online ist das Wissenschaftsjahr mit vielfältigen Formaten präsent.
Vor allem Kinder und Jugendliche sind eingeladen, sich aktiv mit den Themen Gesundheit und Gesundheitsforschung zu beschäftigen. Bei Kindern beispielsweise geht es darum, frühzeitig das Interesse für Biologie und das "Wunder Mensch" zu wecken und ihnen spielerisch zu vermitteln, dass wissenschaftliche Forschung spannend sein kann. Jugendliche sollen Wissenschaft und deren Anwendung im Gesundheitswesen als Berufsperspektive erkennen.
Das nunmehr zwölfte Wissenschaftsjahr wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog und zahlrei-chen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur ausgerichtet.
Das Wissenschaftsjahr setzt monatliche Schwerpunkte und informiert mit Dossiers, Essays, Interviews und aktuellen Meldungen über die Themen der Gesundheitsforschung.
Die Themenschwerpunkte im Überblick:
April: Neurologische und psychiatrische ErkrankungenDas Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung setzt auf den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. In Veranstaltungen, Diskussionen und im Internet - jeder ist eingeladen, sich am Dialog zu beteiligen und Erfolge, Visionen und Verheißungen auch kritisch zu diskutieren.
Dabei ist die Definition der Weltgesundheitsorganisation der Maßstab: Gesundheit ist nicht allein das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen, sondern auch der Ausdruck körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens. Deshalb werden nicht nur naturwissenschaftliche Aspekte thematisiert, sondern auch ethische, soziale und geisteswissenschaftliche Dimensionen der Gesundheitsforschung.
Mitmachen - dazu motiviert das Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung mit zahlreichen Aktionen und im direkten Dialog mit der Öffentlichkeit.
Das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung definiert die strategische Ausrichtung der medizinischen Forschung für die kommenden Jahre und ist Grundlage für die Finanzierung medizinischer Forschung an Hochschulen, Universitätsklini-ken und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
Der Leitgedanke: Durch eine engere Verknüpfung von Kompetenzen sollen Forschungsergebnisse in Zukunft schneller aus der Grundlagen- und der klinischen Forschung in die medizinische Versorgung und damit zu den Patienten gelangen.
Die Gesundheitsforschung ist ein wichtiges Ziel der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung verfolgt seit zehn Jahren das Programm "Gesundheitsforschung: Forschung für den Menschen". Das Förderprogramm unterstützt unter anderem die Vernetzung von Grundlagenforschung, klinischer Forschung und Versorgungsforschung. Die Bundesregierung stellt für die nächsten vier Jahre rund 1,2 Milliarden Euro für die Gesundheitsforschung zur Verfügung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung trägt dazu eine Milliarde Euro bei.
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Abgeguckt: Ideen von der Natur klauen Ausgabe 2 - September 2011
2011, 24 Seiten
Bestell-Nr.: 30661
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Ausgabe 1 Juni 2011
2011, 26 Seiten
Download [PDF - 14,38 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/kindermagazin_wissenschaftsjahr_2011.pdf)
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