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Bürgerdialog "Energietechnologien für die Zukunft"

Etwa 90 Bürgerinnen und Bürger aus ganz Deutschland haben Bundesministerin Annette Schavan am 6. November 2011 in Berlin konkrete Empfehlungen für die Gestaltung der Energiewende überreicht. Dieser Bürgerreport als Abschluss des Bürgerdialogs "Energietechnologien für die Zukunft" wurde am 5./6. November auf dem Bürgergipfel erarbeitet. Diskussionsgrundlage für die Erstellung des Reports bildeten die Auswertung der Ergebnisse der acht Bürgerkonferenzen, der 22 Bürgerwerkstätten vor Ort sowie die rund 9.500 Beiträge aus dem Online-Dialog.
Als Konsequenz aus den Ereignissen in Japan haben Bundesregierung und Bundestag die politischen Grundsatzentscheidungen für die Energiewende gefällt. Der Bürgerdialog "Energietechnologien für die Zukunft" knüpfte daran an. Bürgerinnen und Bürgern sollte die Gelegenheit gegeben werden, ihre Fragen, Erwartungen und Bedenken hinsichtlich der technologischen Aspekte der zukünftigen Energieversorgung zu formulieren und mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu diskutieren. 


Von Juli bis November 2011 konnten Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf insgesamt acht regionalen Bürgerkonferenzen, 22 Bürgerwerktätten, in 9.500 Beiträgen im Online-Dialog sowie auf dem abschließenden Bürgergipfel über die Energietechnologien der Zukunft diskutieren. Das Ergebnis des Bürgerdialogs ist der Bürgerreport mit konkreten Handlungsempfehlungen für Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Erste Bürgerkonferenz zum Bürgerdialog "Energietechnologien für die Zukunft"

Rund 100 Bürgerinnen und Bürger aus dem Raum Berlin kamen am 16. Juli 2011 zur ersten Bürgerkonferenz zusammen. Sie formulierten einen Tag lang ihre Fragen, Erwartungen und Bedenken zu Ins Gespräch vertieft: Teilnehmer der ersten Bürgerkonferenz. Copyright: BMBF, W. Scholientechnologischen und gesellschaftlichen Aspekten der zukünftigen Energieversorgung und diskutierten diese mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Ins Gespräch vertieft: Teilnehmer der ersten Bürgerkonferenz. Copyright: BMBF, W. Scholien

Einig waren sich alle Teilnehmer, dass sie neues Wissen dazu gewonnen haben und dass es keine einfachen Lösungen für die Zukunft der Energieversorgung gibt. Ebenso wichtig war den Bürgerinnen und Bürgern auch, mit ihren Vorschlägen vom BMBF ernst genommen zu werden. Das BMBF nahm die Ergebnisse der Diskussion in Form eines ersten Zwischenberichts entgegen.   

Staatssekretär Schütte auf der Bürgerkonferenz am 16. Juli 2011. Copyright: BMBF, W.Scholien
Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, dankte den Bürgern für ihre Anregungen: "Sie können sicher sein, dass Ihre Anregungen und die aller Bürgerinnen und Bürger Eingang finden werden in unsere Überlegungen zur Forschungspolitik. Denn der Umbau der Energieversorgung stellt große technologische und gesellschaftliche Herausforderungen an uns alle. Er wird sich sehr konkret und nachhaltig auf unseren Alltag auswirken."

Bürgerkonferenz in Hamburg

Reger Austausch im Konferenzraum in Hamburg. Copyright: BMBF, A. Wagenzik Am Samstag, 13. August, trafen sich anlässlich des Bürgerdialogs "Energietechnologien für die Zukunft" 96 Bürgerinnen und Bürger aus dem Raum Hamburg im Haus der Patriotischen Gesellschaft zu einer Bürgerkonferenz. Als Kooperationspartner unterstützten die Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V., die Bürger-Solarkraftwerken Rosengarten und die Agentur für erneuerbare Energien e.V. die Veranstaltung.

Die Schwerpunkte der Diskussionen lagen bei den Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. Als wichtiges Anliegen der Bürgerinnen und Bürger hat sich das Thema Information und Aufklärung herauskristallisiert. Hier reichen die Lösungsansätze von breiten Informationskampagnen bis hin zu veränderten Lehrplänen in Schulen und Studiengängen an Universitäten.

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