
In der Öffentlichkeit gibt es eine große Skepsis gegenüber gentechnisch veränderten Pflanzen. Die biologische Sicherheitsforschung zeigt aber, dass eine pauschale Verurteilung der Gentechnik nicht haltbar ist.
Ob konventionell oder gentechnisch - in jeder Pflanzenzüchtung werden Eigenschaften von Kulturpflanzen verändert. Denn nur so kann ihr Nutzwert für den Menschen erhöht werden. Dass gentechnisch veränderte Pflanzen schädlich für den Menschen und die Umwelt sind, ist eine weitverbreitete Meinung. Doch ob diese Annahme tatsächlich wahr ist, kann nicht pauschal beantwortet werden, sondern immer nur für einen
konkreten Einzelfall. Jede gentechnisch veränderte Pflanze muss ein eigenes Zulassungsverfahren durchlaufen, bevor sie angebaut oder verarbeitet werden darf. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, ob die Pflanze genauso sicher ist wie eine vergleichbare herkömmliche Pflanze. Seit mehr als zwanzig Jahren fördert das BMBF eine unabhängige biologische Sicherheitsforschung. In diesem Bereich wurden bereits mehr als 130 Forschungsprojekte an über 60 Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen unterstützt. So haben wir heute umfangreiche Kenntnis über das Verhalten gentechnisch veränderter
Pflanzen in der Umwelt.
Wichtiges Ergebnis der Forschungsprojekte:
Bisher gibt es keine Belege dafür, dass die untersuchten gentechnisch veränderten Pflanzen ökologische Schäden verursachen.