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Zusammenarbeit mit europäischen Ländern

Die Zusammenarbeit mit den Staaten Europas hat für Deutschland einen hohen Stellenwert. Die Kooperation erfolgt zu einem großen Teil im multilateralen Rahmen, sie ist auf die aktive Gestaltung des Europäischen Forschungsraums ausgerichtet. Durch die bilaterale Zusammenarbeit werden der Auf- und Ausbau partnerschaftlicher Beziehungen zwischen den Akteuren der Forschungslandschaft unterstützt, Abstimmungsprozesse auf allen Ebenen ermöglicht und die Entstehung von Synergien zwischen Vorhaben und Partnern gestärkt. Gemeinsame Initiativen und die Identifikation von Themen gemeinsamen Interesses stärken die europäische Strategieentwicklung und fördern die Gestaltung des Europäischen Forschungsraums. Diese Aktivitäten zielen insbesondere auf die Umsetzung der Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung in den europäischen Ländern, vor allem auf die Forschungszusammenarbeit mit den weltweit Besten und die Erschließung von Innovationspotenzialen in der Zusammenarbeit. Besonders intensiv ist die Kooperation mit den europäischen Ländern bei der Umsetzung der Fachprogramme des BMBF. Zu den Instrumenten zur Stärkung der Kooperation mit europäischen Partnern gehören Instrumente der Netzwerkbildung und Forschungszusammenarbeit (z.B. die Ostseeausschreibung zur Förderung der Zusammenarbeit von Partnern in den Anrainerstaaten der Ostsee) sowie gemeinsame Veranstaltungen wie Forschungs- und Innovationsforen. In der Zusammenarbeit mit den Ländern in Osteuropa ist das Programm "Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung, Region Mittel-, Ost- und Südosteuropa" ein wesentliches Kooperationsinstrument des BMBF, hiermit werden Finanzmittel für Anbahnungsprojekte im Bereich der angewandten Forschung, Entwicklung und Bildung bereitstellt.

Das BMBF und die von ihm finanzierten Wissenschafts- und Forschungsinstitutionen haben ihre Kooperation in den letzten Jahren erweitert und durch neue Vereinbarungen und Instrumente zur Intensivierung der Zusammenarbeit in Forschung und Bildung beigetragen.

Die bilateralen Aktivitäten sind Ergänzung zu europäischen Programmen und Initiativen, insbesondere die des 7. Forschungsrahmenprogramms, EUREKA und COST. Der Stärkung der Integration der westlichen Balkanstaaten in den Europäischen Forschungsraum dienen insbesondere die europäischen Netzwerkprojekte wie das Westbalkan-INCO-Net und das Südosteuropa-ERA.Net, an denen das BMBF sowie Partnerministerien und Institutionen aus zahlreichen europäischen Staaten beteiligt sind.

Frankreich
Italien
Polen
Tschechien
Ungarn
Vereinigtes Königreich
Weitere europäische Staaten

 
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    Polen und Deutschland: Gemeinsam europäische Themen angehen

    Aus Anlass der Deutsch-Polnischen Regierungskonsultationen kamen Bundesministerin Annette Schavan und ihre polnische Amtskollegin, Wissenschaftsministerin Barbara Kudrycka, am 14. November in Berlin zu Gesprächen zusammen. Im Mittelpunkt standen unter anderem Themen der europäischen Forschungspolitik, das Zweite Deutsch-Polnische Forschungsforum 2013, sowie die Zusammenarbeit im Rahmen der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung. Die Ministerinnen unterzeichneten ein Änderungsabkommen zum Regierungsabkommen vom 2. Juni 2008, das die Verdoppelung der bisherigen Zustiftung der polnischen Regierung an die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung von 5 auf 10 Mio. Euro vereinbart. Dadurch wird die Stiftung nachhaltig gestärkt - sie gewinnt an Sichtbarkeit und erhält Raum für neue Initiativen.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/10735.php)
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    Deutschland und Frankreich: Forschung für die Zukunft Europas

    Aus Anlass des 15. Deutsch-Französischen Ministerrats, mit dem beide Regierungen das 50jährige Jubiläum der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags ehren, kamen Bundesministerin Annette Schavan und ihre französische Amtskollegin, Geneviève Fioraso, Ministerin für Hochschulen und Forschung, am 22. Januar 2013 in Berlin zu Gesprächen zusammen. Sie unsterstrichen die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung in den Beziehungen beider Länder und in Europa. Die Ministerinnen kamen dabei überein, ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung, Innovation und Technologie weiter zu verstärken.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/4710.php)
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    Großbritannien

    Großbritannien Deutschland und Großbritannien arbeiten sowohl bilateral als auch im Rahmen von internationalen Organisationen eng zusammen. Dies dokumentiert sich in einer Vielzahl von Kontakten und Kooperationen zwischen britischen und deutschen Akteuren auf politischer, wissenschaftliche, kultureller und wirtschaftlicher Ebene.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/7110.php)
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    Austausch zwischen Italien und Deutschland - "die europäische Idee mit Leben füllen"

    Deutschland ist der wichtigste Handelpartners Italiens. Auch darüber hinaus sind die Beziehungen zu Italien traditionell eng und sehr vielfältig. Die Regierungen und Parlamentarier aus Deutschland und Italien stehen in einem regelmäßigen Meinungsaustausch, der durch zahlreiche Begegnungen auf internationalen Konferenzen ergänzt wird. Die Aktivitäten der Villa Vigoni, des deutsch-italienischen Zentrums für europäische Exzellenz, unterstreichen das Engagement beider Länder für kulturellen und wissenschaftlichen Austausch. Am 15. Januar 2012 eröffnete Bundesforschungsministerin Annette Schavan den Neubau der Bibliotheca Hertziana, des Max-Planck-Instituts für Kunstgeschichte in Rom. Die Bibliotheca wurde bereits 1913 als Begegnungsstätte für Kunstwissenschaftler aus aller Welt gegründet.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/17261.php)
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    Türkei: wirtschaftliche Zusammenarbeit - wissenschaftlicher Austausch

    Aufgrund ihrer stark wachsenden Wirtschaft entwickelt sich die Türkei immer mehr zu einem interessanten Partner für Deutschland und Europa. Nicht zuletzt wegen der großen Zahl der in Deutschland lebenden Menschen mit türkischem Migrationshintergrund sowie aufgrund der Integrationspolitik der Europäischen Union haben Deutschland und die Türkei eine besondere Beziehung. Die deutsch-türkische Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Forschung hat eine lange Tradition, die bis in die Zeit des Osmanischen Reiches reicht.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/5857.php)
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    Ungarn

    Die ungarische Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik wird von den Herausforderungen des EU Beitrittes, von den Aufgaben in Zusammenhang mit der Gestaltung des Europäischen Forschungs- und Bildungsraumes und von den Anforderungen des Aufbaus einer auf Wissen basierten Gesellschaft geprägt.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/10733.php)
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    Tschechien

    Die Tschechische Republik ist seit vielen Jahren ein wichtiger Partner Deutschlands in der internationalen Zusammenarbeit im Bereich Bildung und Forschung. Dies gilt gleichermaßen für die bilaterale Kooperation und für das gemeinsame Handeln auf der europäischen Ebene.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/812.php)

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