
Durch Auslandsaufenthalte während des Studiums können angehende Akademiker zusätzliche Kompetenzen erwerben und ihre Persönlichkeit entwickeln. Internationale Erfahrungen werden zudem immer wichtiger in der Wissenschaft und im Arbeitsleben. Das BMBF hat sich daher zum Ziel gesetzt, dass mindestens 50% der Studierenden zum Studium, einem Studienbezogenen Praktikum oder Sprachkurs ins Ausland gehen sollen; mindestens 20% der deutschen Studierenden sollen ein Semester ihres Studiums oder mehr im Ausland absolvieren. Das Bundesministerium fördert die Mobilität über den Deutschen Akademischen Austauschdienst, weitere Mittlerorganisationen sowie durch BAföG-Leistungen.
Auch die finanzielle Förderung trägt zur Mobilität der Studierenden bei. Mit der Novellierung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) (http://www.das-neue-bafoeg.de/) ist seit dem 1.1.2008 innerhalb der EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz das gesamte Studium einschließlich Studienabschluss förderungsfähig. Außerhalb der EU können Studienaufenthalte im Rahmen einer ansonsten in Deutschland durchgeführten Ausbildung bis zu einem Jahr, ggf. auch bis zu fünf Semestern, gefördert werden. Zudem können weitere Zuschläge (http://www.das-neue-bafoeg.de/de/384.php) gewährt werden. Mittlerorganisation wie der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die ERASMUS-Programme vergeben darüber hinaus Stipendien für Studien (-aufenthalte) im Ausland, die durch Hochschulkooperationen und Programme, die zu Doppelabschlüssen in Deutschland und einem Partnerland führen (Joint Degrees), weiter an Attraktivität gewinnen.
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