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Forschung
Neurologische Untersuchung: Ärztin mit Patient

Perspektive Individualisierte Medizin - Krankheiten besser therapieren

Die individualisierte Medizin ist hochaktuell, denn eine noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen des Patienten zugeschnittene Medizin wird greifbar. Grundlage dafür sind große Fortschritte der vergangenen Jahre in der Erforschung von Krankheitsursachen sowie die technologischen Errungenschaften der lebenswissenschaftlichen Forschung. Mittels spezifischerer, diagnostischer Tests kann eine Behandlung besser auf den einzelnen Patienten angepasst werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet jetzt ein Maßnahmenpaket zur Forschungsförderung der individualisierten Medizin.

Bessere Versorgung durch maßgeschneiderte Therapien

"Die individualisierte Medizin ist eines der vielversprechendsten Felder unserer modernen Medizin und eine der zentralen Herausforderungen der Gesundheitsforschung", sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka anlässlich der Vorstellung des Aktionsplans "Individualisierte Medizin: Ein neuer Weg in Forschung und Gesundheitsversorgung" in Berlin. Der Aktionsplan ist Teil des Rahmenprogramms Gesundheitsforschung der Bundesregierung. Er bündelt Initiativen, die gleichermaßen neue Perspektiven in der Behandlung von Patienten und für Innovationen in der Gesundheitswirtschaft eröffnen. Die Fördermaßnahmen unterstützen Projekte entlang der gesamten Innovationskette - von der Grundlagenforschung über die präklinische und klinische Forschung bis hin zur Gesundheitswirtschaft. Dazu werden auch neue Partnerschaften zwischen Wirtschaft und Wissenschaft initiiert.

  • Laboranalyse

    Forschung

    Forschung zu Stammzellen für alternative Therapieoptionen

    Viele Krankheiten und Unfälle haben die Zerstörung von Gewebe oder ganzer Organe zur Folge. Trotz des breiten Spektrums etablierter medizinischer Verfahren kann oft keine Heilung erreicht werden. In schweren Fällen hängt das Überleben der Patienten von einer Organtransplantation ab. Trotz aller Fortschritte in der Transplantationsmedizin schränken der Mangel an Spenderorganen und die Langzeitwirkungen der Immunsuppression die Möglichkeit für Transplantationen ein. Stammzellen bieten die Aussicht auf alternative Therapieoptionen. Das BMBF unterstützt Forschungsarbeiten zu Stammzellen, die den Rahmen der gesetzlichen Grenzen beachten.
     weiterlesen: Forschung zu Stammzellen für alternative Therapieoptionen
    (URL: http://www.bmbf.de/de/10781.php)
  • Forschung

    Regenerative Medizin - Heilen mit Zellen

    Die Regenerative Medizin setzt auf das Potential lebender Zellen, um erkranktes Gewebe wiederherzustellen und Verletzungen zu therapieren. Bei Verletzungen der Haut, des Knorpels oder Erkrankungen des Herzens haben regenerative Verfahren bereits Eingang in die klinische Praxis gefunden. Mit ihren innovativen Ansätzen legen Forscherinnen und Forscher aus dem Bereich der regenerativen Medizin die Grundlage dafür, die medizinische Versorgung weiter zu verbessern. Bereits seit den 90er Jahren unterstützt das BMBF die Regenerative Medizin mit zahlreichen Fördermaßnahmen.
     weiterlesen: Regenerative Medizin - Heilen mit Zellen
    (URL: http://www.bmbf.de/de/1084.php)
  • Forschung

    Forschung für Seltene Erkrankungen

    Nach der in Europa gültigen Definition ist eine Erkrankung "selten", wenn nicht mehr als fünf von 10.000 Menschen unter einem spezifischen Krankheitsbild leiden. Zusammengenommen sind diese Krankheiten aber durchaus kein seltenes Phänomen: allein in Deutschland gibt es mehrere Millionen Betroffene. Häufig handelt es sich um sehr schwere Krankheiten, die eine aufwändige Behandlung und Betreuung erfordern. Sie sind für die Erkrankten und ihre Familien mit hohen Belastungen verbunden und führen zum Teil schon im Kindes- oder Jugendalter zum Tod.
     weiterlesen: Forschung für Seltene Erkrankungen
    (URL: http://www.bmbf.de/de/1109.php)
  • Analyse im Labor

    Forschung

    Gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse durch Klinische Studien

    Die klinische Forschung in Deutschland ist ein bedeutender Bereich, der die entscheidenden Weichen in die klinische Versorgung stellt. Damit die Studien auf höchsten Niveau qualitätsgesichert durchgeführt werden können, sind zahlreichen Faktoren zu berücksichtigen: Der große Teil der klinischen Forschung findet aus diesen Gründen in speziellen Studienzentren und in integrierten Forschungs- und Behandlungszentren statt. Diese Strukturen erleichtern die Übertragung von Forschungsergebnissen in die Krankenversorgung und ermöglichen, dass neue Therapien dem Patienten schneller zugute kommen.
     weiterlesen: Gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse durch Klinische Studien
    (URL: http://www.bmbf.de/de/1173.php)

Zusatzinformationen

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(URL: http://www.bmbf.de/en/16162.php)

Publikationen

  • Aktionsplan Individualisierte Medizin ID = 1603

    Titelbild der Publikation

    Ein neuer Weg in Forschung und Gesundheitsversorgung

    2013, 14 Seiten

    Download [PDF - 976,6 kB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/BMBF_Aktionsplan_IndiMed.pdf)

Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)

Ansprechpartner

  • Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

    • Heinrich-Konen-Straße 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: 0228 / 3821-1210
    • Faxnummer: 0228 / 3821-1257
    • E-Mail-Adresse: Gesundheitsforschung@dlr.de
    • Homepage: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/
    • Geförderte Vorhaben: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/Gefoerderte%20Projekte.php
  • Projektträger Jülich (PtJ)

    • Bereich BIO
    • 52425 Jülich
    • Telefonnummer: 02461 / 61-5543
    • Faxnummer: 02461 /61-9080
    • E-Mail-Adresse: ptj-bio@fz-juelich.de
    • Homepage: http://www.ptj.de/gesundheitsforschung
 

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