
Trotz der großen Vorteile verläuft die Einführung der neuen LED-Technologie in der Gebäude- und Straßenbeleuchtung bisher eher zögerlich. Das liegt daran, dass sich die heutigen Beleuchtungssysteme nicht einfach durch die LED Technologie ersetzen lassen: Die technische Planung, Verarbeitung, Installation, Wartung und Nutzung verlangt ein grundsätzlich verändertes Herangehen an die neuen Beleuchtungssysteme. Dazu kommen fehlende Regeln/Richtlinien für die physiologischen Aspekte und - verglichen mit herkömmlichen Lampen - deutlich höhere Kosten für die Erstinstallation. Diese Faktoren halten bisher viele Privatkunden und öffentliche Auftraggeber wie z. B. die Kommunen von einem Wechsel auf LED-Beleuchtungssysteme ab.
Im Rahmen der LED-Leitmarktinitiative wurde ein Runder Tisch geschaffen, an dem regelmäßig Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gemeinsam an zielführenden Lösungen für die vielfältigen Problemstellungen bei der Markteinführung der LED arbeiten. Zu den Teilnehmern gehören:
Spezifische Fragestellungen, wie z. B. zur Schaffung geeigneter Finanzierungs- und Versicherungsmodelle oder der notwendigen Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung des Bewusstseins der Bevölkerung für die neue Technologie, werden in eigens dafür eingerichteten Arbeitsgruppen erörtert.
Als eine erste Maßnahme der Initiative wurde der Wettbewerb "Kommunen in neuem Licht" ausgerufen. Er zielt auf die Nutzung der neuen LED-Technologie in der kommunalen Praxis.
Weitere Schwerpunkte wie z. B. die Erforschung wissenschaftlicher Messverfahren zur LED-Normung und die Bewertung der Lichtqualität oder die Etablierung eines Gütesiegels sind in Planung.
Derzeit befindet sich ein Verbundprojekt zum Thema wissenschaftlicher Messverfahren in der Förderung. Konkrete Informationen zu dem Projekt finden Sie in der folgenden Tabelle.
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(URL: http://www.optischetechnologien.de/)
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