Das Wort "Plasma" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Gebilde" oder "Geformtes": es beschreibt ein Gemisch aus neutralen, positiv und negativ geladenen Partikeln. "Plasma" findet man in vielen natürlichen physikalischen Prozessen wieder.
Um Plasmen technisch nutzbar zu machen sind umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf diesem jungen Gebiet der Technik entscheidend. Wesentliche Merkmale von plasmabasierten Prozessen sind der nachhaltige ressourcenschonende Einsatz von Rohstoffen und Energie, die hohe Flexibilität und die inhärente Sicherheit. Hierdurch ist die Plasmatechnik prädestiniert für nachhaltige Entwicklungen und eröffnet durch innovative Produkte und Verfahren neue unternehmerische Chancen. Dies gilt insbesondere für die innovationsorientierten kleinen und mittleren Unternehmen. Insofern wird die Plasmatechnik eine wesentliche Grundlage für die Schaffung von zukunftssicheren Arbeitsplätzen darstellen.
Dieses Forschungsfeld bleibt auf Niedertemperatur-Plasmen begrenzt, Plasmen für die Kernfusion werden hier nicht berücksichtigt.
Als relativ junges Forschungsgebiet entwickelt sich derzeit die Plasmamedizin. Die Gründe dafür liegen in der Erkenntnis, dass Plasma antiseptisch höchstwirksam ist und damit insbesondere die Wundheilung beschleunigen oder z. B. Erkrankungen der Haut oder des Zahnfleisches lindern kann. Neben einer Verbesserung der Lebenssituation von Patienten erscheint eine finanzielle Entlastung des Gesundheitssystems durch z. B. verkürzte Therapiezeiten möglich.
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