Ministerium
Tunesische Nationalflagge

Tunesien

Forschungsprojekte zu Umwelt, nachwachsenden Rohstoffen, erneuerbaren Energien, Trinkwasserschutz und Abwassertechnologien sowie Ernährung, Landwirtschaft und Biotechnologie bilden Schwerpunkte der Forschungskooperation zwischen Forschungseinrichtungen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Tunesien.

Politischer Rahmen der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit


Politischer Rahmen der wissenschaftlich-technologischen Kooperation zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der tunesischen Regierung bildet ein "Memorandum of Understanding" zur wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit aus dem Jahre 1998. Auf europäischer Ebene besteht seit 2004 eine Vereinbarung zur Kooperation in den Bereichen Wissenschaft und Technologie zwischen der EU und Tunesien. Das tunesische Ministerium für Höhere Bildung, Wissenschaftliche Forschung und Technologie wichtigster Ansprechpartner. Die deutsch-tunesische Kooperation beschränkte sich bisher vor allem auf Hochschulen sowie Projekte im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit. Es ist jedoch ein genereller Ausbau der Zusammenarbeit anvisiert.

Besondere Aktivitäten deutscher Einrichtungen

Derzeit bestehen vielfältige Kooperationen zwischen deutschen und tunesischen Hochschulen; beteiligt sind unter anderem :

  • Fachhochschule Aachen
  • Universität Bielefeld
  • Technische Universität Braunschweig
  • Hochschule Furtwangen
  • Universität Heidelberg
  • Universität Karlsruhe
  • Universität Mannheim
  • Universität Stuttgart

Darüber hinaus besteht eine enge Kooperation zwischen der TU München und der Universität Tunis El Manar im Forschungsbereich "Nachwachsende Rohstoffe". Im Herbst 2010 hat die TU Berlin die Kooperation mit tunesischen Partnern vertieft und ein internationales Seminar "Trinkwassererschließung, Trinkwasserschutz und Abwasserreinigung" vom 14. bis zum 18. Oktober 2010 in Sfax und Hammamet, Tunesien, organisiert, an dem auch Studierende und Alumni der TU Berlin teilnahmen.

Das Forschungszentrum Geesthacht (GKSS) unterhält insbesondere im Rahmen der EU-Projekte CIRCE und ECOOP Kooperationen mit dem Institut National Agronomique de Tunisi, Tunis-Mahrajne sowie mit dem Institut National Des Sciences Et Technologies De La Mer, Salammbo und dem Institut Pasteur De Tunis, Tunis.

Ein Schwerpunkt des Projektes "EnerMENA" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt ist die Vermittlung von Know-How an Forschungseinrichtungen, Universitäten, Industrieunternehmen, Fachkräfte, Ingenieurbüros und Energieversorger zur solarthermischen Kraftwerkstechnologie. Zu den wichtigsten Zielen gehört es, alle Akteure, die beim Bau von solarthermischen Kraftwerken mitwirken, besser zu vernetzen.

Seit dem 4. EU-Forschungsrahmenprogramm haben tunesische Forschungseinrichtungen an mehr als 280 Forschungsprojekten teilgenommen. Thematische Schwerpunkte der Projekte auch mit deutschen Einrichtungen waren: Umwelt, Ernährung, Landwirtschaft und Biotechnologie sowie Gesundheit.

English version of this page
(URL: http://www.bmbf.de/en/16293.php)

Ansprechpartner

  • Internationales Büro des BMBF beim DLR e.V.

    • Maghreb (Algerien, Lybien, Marokko, Tunesien)
    • Roman Noetzel
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821 1484
    • Faxnummer: +49 228 3821-1444
    • E-Mail-Adresse: roma.noetzel@dlr.de
    • Homepage: http://www.internationales-buero.de
  • Pressereferat des BMBF

    • Hannoversche Straße 28-30
    • 10115 Berlin
    • Telefonnummer: 030 / 1857 - 5050
    • Faxnummer: 030 / 1857 - 5551
    • E-Mail-Adresse: presse@bmbf.bund.de