Uns ist es wichtig, die zahlreichen Projekte sichtbar zu machen, die sich in Deutschland für Bildungsgerechtigkeit engagieren.
Bei uns leben immer noch zu viele Kinder und Jugendliche in einer sozialen oder finanziellen Risikolage oder sind aufgrund ihrer familiären Situation von Bildungsarmut betroffen. Wir brauchen mehr Bildungsangebote - auch außerhalb der Schule -, mehr individuelle Begleitung und Beratung von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern auf dem gemeinsamen Bildungsweg. Wir brauchen gesellschaftlich getragene Bündnisse, die die Schulen und Familien unterstützen. Die jetzt ausgewählten "52 Ideen für die Bildungsrepublik" sind Leuchttürme dieser breiten gesellschaftlichen Bewegung für gute Bildung. Der Wettbewerb ist ein Beitrag zur Allianz für Bildung, die Bundesministerin Annette Schavan ins Leben gerufenen hat. In dieser Allianz engagieren sich verschiedene zivilgesellschaftliche Akteure der außerschulischen Bildung, Sportvereine, Bibliotheken und weitere Initiativen für die Bildungschancen benachteiligter Kinder und Jugendlicher.
Es wurden mehr als 1.300 Bewerbungen eingereicht. Das ist großartig und ermutigend - und genauso beeindruckend ist die Qualität der vorgestellten Projekte, die die Vielfalt der Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche jenseits des Schulunterrichts belegen. Das zeigt: Es gibt eine breite gesellschaftliche Bewegung für Bildungsgerechtigkeit in Deutschland.
Sie machen das große Engagement erkennbar, mit dem immer mehr Menschen in dieser Gesellschaft Kinder und Jugendliche auf ihrem Bildungsweg begleiten und fördern. Die Projekte zeigen auf sehr kreative Art und Weise Kindern und Jugendlichen in schwierigen Verhältnissen, dass Bildung wichtig ist und dass Anstrengung sich lohnt. Sie machen Mut und zeigen, dass Bildung Spaß macht. Und vor allem: Sie laden zur Nachahmung ein.