
Nicht nur die Sieger im Schülerwettbewerb "SolarMobil Deutschland" wurden in Chemnitz ermittelt. Auch die Veranstalter erhielten eine Auszeichnung: Das Bundesfinale der Solarflitzer wurde in Chemnitz als einer der "365 Orte im Land der Ideen" ausgewählt. Den Wettbewerb gewannen in den unterschiedlichen Kategorien Schüler aus Emden, Fulda und Frankfurt/Main.

Aber auch die Veranstalter, das BMBF und der VDE, konnten sich in diesem Jahr über eine besondere Ehrung freuen: "SolarMobil Deutschland" wurde in Chemnitz als einer der "365 Orte im Land der Ideen" ausgewählt. Rund 2.000 Bewerbungen hatte die Jury der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" und der Deutschen Bank gesichtet und Projekte ausgewählt, die einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten.
"Wir sind sehr stolz, mit ,SolarMobil Deutschland' ein ,Ausgewählter Ort' im Land der Ideen zu sein und damit als eine der besten Zukunftsideen unseres Landes prämiert zu werden. Wir nehmen dies als Beweis dafür, dass es uns mit dieser Veranstaltung gelingt, einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung im Ingenieurbereich zu leisten", freute sich Ministerin Schavan.
Zum dritten Mal veranstalteten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der VDE den Schülerwettbewerb "SolarMobil Deutschland". In diesem Jahr fand das Bundesfinale im Rahmen der Europäischen Woche der Mobilität in Chemnitz statt. 150 Schülerinnen und Schüler traten in 62 Teams mit ihren selbstgebauten Modellfahrzeugen in drei Klassen gegeneinander an. "Wir wollen mit ,SolarMobil Deutschland' Kinder und Jugendlichen auf spielerische Art und Weise an das Thema ,Erneuerbare Energien' heranführen, indem sie selbst planen, konstruieren, sich messen, Erfolge feiern und auch noch etwas gewinnen können - das Ganze mit der Kraft der Sonne", erklärt Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Abteilungsleiter "Schlüsseltechnologien - Forschung für Innovationen" im BMBF, das Engagement der Veranstalter.
© VDE/Hannibal Hanschke In der Ultraleichtklasse schickten die Schülerinnen und Schüler ihre Modellfahrzeuge auf einer zehn Meter langen Strecke ins Rennen, wobei die älteren Starter außerdem eine Tunneldurchfahrt bewältigen mussten. In beiden Klassen war die maximale Größe der jeweiligen Solarzellen, die die Nachwuchstüftler einbauen durften, festgelegt. Über das Material und die Bauweise konnten die Teams selbst entscheiden. In der Kreativklasse honorierte die Jury die einfallsreichste Gestaltung der Fahrzeuge, die aber auch ihre Fahrtüchtigkeit beweisen mussten. Für das Finale waren außerdem die Sieger der Regionalwettbewerbe Artefact Solarcup Glücksburg, SolarCup Bremen, Solaris Cup Dresden, Sonne macht schnell! Dortmund, SolarCup Göttingen, Solarinitiative Mecklenburg-Vorpommern Wietow und Solaris Cup Chemnitz zugelassen. Zusätzlich konnten sich Schülerinnen und Schüler mit einer Beschreibung ihres Fahrzeugs, Fotos und Videos als freie Starter bewerben.
Mit dem Bundeswettbewerb "SolarMobil Deutschland" wollen das BMBF und der VDE jungen Menschen den praktischen Umgang mit den Zukunftstechnologien Elektromobilität und Solarenergie näher bringen und dafür begeistern. So soll ihr Interesse an einer Ausbildung und späteren beruflichen Tätigkeit in diesen Bereichen geweckt werden. Der Schülerwettbewerb ist 2012 auch im Veranstaltungskalender desWissenschaftsjahrs 2012 - Zukunftsprojekt ERDE zu finden, einer Initiative des BMBF im Zeichen der Forschung für nachhaltige Entwicklungen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.solarmobil-deutschland.de
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