
Die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung bildet einen tragenden Pfeiler der deutsch-russischen Beziehungen. Das zeigt auch das "Deutsch-Russische Jahr der Bildung, Forschung und Innovation" (2011 - 2012) sowie die Anfang 2012 gestartete Länderkampagne Russland. In der Zielregion sollen dadurch die Aufmerksamkeit für den Innovationsstandort Deutschland gesteigert und Synergien genutzt werden.
Mit der länderspezifischen Kampagne, die auf zwei Jahre (bis 2014) angelegt ist, beabsichtigt Deutschland, sich als attraktiven Partner in Bildung, Forschung und Innovation darzustellen, und die Sichtbarkeit deutscher Spitzenforschung und Spitzentechnologie in Russland zu erhöhen. Die thematischen Schwerpunkte sind Nanotechnologie, Umwelttechnologie/Energieeffizienz, IKT für Gesundheit (e-health) und Optische Technologien.
Mittelfristige Ziele sind beispielsweise die Initiierung von Kooperationen zwischen deutschen und russischen Forschungseinrichtungen und innovationsstarke Unternehmen, neue Kooperationen im Bereich der Fachkräfteausbildung sowie eine Impulswirkung in Richtung eines noch wissensintensiveren Austauschs zwischen beiden Ländern, auch mit Blick auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Darüber hinaus sollen auch Kooperationen mit Partnern außerhalb der Ballungsgebiete um Moskau und St. Petersburg angestoßen, beziehungsweise intensiviert werden.
Dazu unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Foschung (BMBF) deutsche Forschungseinrichtungen sowie kleine und mittlere Unternehmen darin, ihre Präsenz und Sichtbarkeit in Russland zu erhöhen.
Um beiden Themen - Forschung und Innovation - gleichermaßen eine Plattform zu bieten, wird ein Netzwerkansatz verfolgt. Deutschland genießt aufgrund seiner etablierten Cluster- und Netzwerkstrukturen international einen besonderen Ruf. Da diese die gesamte Wertschöpfungskette abdecken, bilden sie perfekte Partner zur Umsetzung der Kampagne. Im Wettbewerb wurden bundesweit Innovationsnetzwerke und Cluster aus den Schwerpunktbereichen der Kampagne ausgewählt, denen das BMBF dann über 24 Monate hinweg Mittel zur Verfügung stellt, um ihre Präsenz in Russland zu erhöhen und in vielfältiger Weise die Zusammenarbeit mit russischen Partnern zu intensivieren. Eine Besonderheit der Länderkampagne Russland ist, dass auch Aspekte der beruflichen Bildung eine Rolle spielen.
Rusnanotech Moskau ©Research in GermanyWelche Innovationen prägen im Jahr 2030 die Welt? Wie lassen sie sich effizient und sinnvoll entwickeln? Und vor allem: Welche Technologien versprechen schon jetzt bahnbrechende Entwicklungen? Mit diesen und weiteren Themen befasst sich von 31. Oktober bis 3. November 2012 erstmals das "Moscow International Forum for Innovative Development - Open Innovations" auf der "Open Innovations Expo" in Moskau, früher bekannt als RUSNANOTECH.Gleich zum Messeauftakt der "Open Innovations Expo" am 31.10.2012 stellen sich die vier im folgenden genannten Forschungs- und Entwicklungsnetzwerke (F&E) vor und berichten über ihre bereits aufgebauten Netzwerke und bisherige Erfahrungen bei Innovationsprozessen.
NanoBRIDGE - Bridging of the German and Russian Nanotechnology Excellence
ENNA - Energy Efficiency and Sustainability of Buildings)
SOYUZ Bioenergy - "SOYUZ Marketing Russia"
Light4LIFE - Marketing for Germany, Center of Innovation in Optical Technologies
31. Oktober 2012: ENNA-Workshop zu "Erneuerbarer Versorgung in energieeffizienten Stadtquartieren", solarem Heizen und Kühlen sowie mit innovativen Energiekonzepten von Gebäuden.
1. November 2012: NanoBRIDGE-Workshop zum Thema "Applied Nanotechnology - key of success in the German-Russian cooperation", gemeinsame Nanotechnologie-Projekte sowie Anwendungsmöglichkeiten micro- und nanoporöser Membranen
2. und 3. November am BMBF-Stand: Weitere Überblicke und Fachvorträge von SOYUZ Bioenergy zum Thema Biotreibstoff aus Bioalkohol und von Light4LIFE zur Klinischen Biophotonik
Kontakt: Ilona Roberts, Werbung für den Innovationsstandort Deutschland, Internationales Büro des BMBF beim DLR e.V., ilona.roberts@dlr.de
Weitere Informationen zur Länderkampagne Russland unter Research in Germany (http://www.research-in-germany.de)
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(URL: http://www.bmbf.de/pubRD/Broschuere_Einleger_190x290_RZ.pdf)