
In Deutschland ist der Anteil der Personen, die ein Studium im Tertiärbereich A (Universitäten und Fachhochschulen, ohne Verwaltungsfachhochschulen) aufnimmt, von 26 % im Jahr 1995 auf 40 % im Jahr 2009 gestiegen.
Der Anteil junger Menschen, die einen Abschluss im Tertiärbereich A erwerben, ist in allen OECD-Ländern gewachsen. In Deutschland ist die Absolventenquote kontinuierlich und in besonderem Maße gestiegen. Sie hat sich von 14 % eines Altersjahrgangs im Jahr 1995 auf 28 % im Jahr 2009 verdoppelt.
Höhere Bildung bringt Vorteile: Mit höherer Bildung steigen sowohl die Chancen am Arbeitsmarkt als auch das Einkommen. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland im vorderen Mittelfeld. 86,4 % der Personen mit Bildungsabschlüssen des Tertiärbereichs waren im Jahr 2009 erwerbstätig.
Die Bildungsausgaben in Deutschland sind überdurchschnittlich stark gestiegen. Zwischen 1995 und 2008 wurde der Anteil der öffentlichen Bildungsausgaben am gesamten öffentlichen Haushalt von 8,6 % auf 10,4 % erhöht; im OECD-Durchschnitt war der Anstieg erheblich geringer.
Deutschland ist als führender Standort für Wissenschaft, Forschung und Innovation auf qualifizierten Nachwuchs besonders in den Naturwissenschaften und der Technik (den sog. MINT-Fächern) angewiesen. Ein Drittel der Studierenden bei uns ist dort eingeschrieben; OECD-weit sind es nur ca. 23 %. Auch der Frauenanteil in diesen Fächern ist deutlich angestiegen.
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Methodische Informationen zum internationalen Vergleich (URL: http://www.bmbf.de/pubRD/Bildung_auf_einen_Blick_2011_int_Vergleich.pdf)
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anlässlich der Pressekonferenz zur OECD-Veröffentlichung "Bildung auf einen Blick" am 13.September 2011 vor der Bundespressekonferenz (URL: http://www.bmbf.de/pubRD/Education_at_a_Glance_Statement_2011.pdf)
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- nicht barrierefrei - (URL: http://www.bmbf.de/pubRD/pm_20110913-117_lang.pdf)
[Presse]
(URL: http://www.bmbf.de/press/3148.php)