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Deutschland und Frankreich: Impulse für Europa

Bundesministerin Johanna Wanka und die französische Ministerin Najat Vallaud-Belkacem wollen bei der Energieforschung und der IT-Sicherheit gemeinsam entschieden vorangehen. Das habe "Signalwirkung für Europa", sagte Wanka.

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und ihre französischen Amtskollegin Najat Vallaud-Belkacem haben beim Forum zur Deutsch-Französischen Forschungskooperation in Paris in einem gemeinsam unterzeichneten Kommuniqué die Themenschwerpunkte für die nächsten Jahre festgelegt: Im Mittelpunkt sollen die Energieforschung, die IT-Sicherheitsforschung sowie die Geistes- und Sozialwissenschaften stehen.

„Frankreich und Deutschland eint eine Grundüberzeugung: Innovationen sind die treibende Kraft unseres Wohlstands und unserer Lebensqualität. Das, was Deutschland und Frankreich in der Forschung gemeinsam voran bringen, hat Signalwirkung für Europa", sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. "So tragen wir dazu bei, dass Europa bei Forschung und Entwicklung in strategisch wichtigen Feldern an der Spitze bleibt und im Europäischen Forschungsraum eng zusammenarbeitet."

Mit fast 130 Milliarden Euro haben Deutschland und Frankreich im Jahr 2013 gemeinsam die Hälfte der Investitionen in Forschung und Entwicklung der 28 EU-Mitgliedstaaten gestellt. Beide Länder kamen 2012 zusammen auf etwa 31.000 Patentanmeldungen, dies ist mehr als die Hälfte aller Anmeldungen in der gesamten EU.

Neben dem Umbau des Energiesystems und der Forschung zum Netzausbau ist nach Ansicht beider Ministerinnen die Erforschung und Entwicklung neuer IT-Sicherheitslösungen besonders wichtig. Gerade der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit komme hierbei besondere Bedeutung zu, besonders bei der IT-Sicherheitsforschung. Die europäische Souveränität solle sichergestellt werden.

Die beiden Ministerinnen bekräftigten ihren Willen, sich künftig in strategischen Fragen im nationalen wie auch im europäischen Rahmen noch enger miteinander abzustimmen.


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