
Bereits 1999 haben die führenden Wissenschaftsorganisationen auf Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beschlossen, aktiv und gemeinschaftlich den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft zu verstärken. Auf Basis eines gemeinsamen Memorandums wurde die Initiative "Wissenschaft im Dialog" (WiD) gegründet. Die Mitgliedsorganisationen von WiD haben sich insbesondere dazu verpflichtet, den Dialog mit der Öffentlichkeit zu suchen und Forscherinnen und Forscher hierin zu unterstützen.
WiD etabliert in Deutschland den Prozess des so genannten Public Understanding of Science and Humanities (PUSH), den es in anderen Ländern bereits seit längerem gibt: In Großbritannien gibt es die "National Science Week" und Frankreich die "Fête de la Science". Ziel von PUSH ist, in Gesellschaft und Wissenschaft ein gemeinsames Verständnis für ihre Belange und Interessen zu entwickeln. Dazu gehört auch, kontrovers diskutierte Themen aufzugreifen und Debatten in komplexen gesellschaftsrelevanten Fragen zu führen.
Seit dem Jahr 2000 wird deshalb in Deutschland alljährlich eine neue Wissenschaft beziehungsweise ein neues Forschungsgebiet ins Zentrum der Vermittlung gestellt und mit vielfältigen Aktionen begleitet.
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