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Dialog Wissenschaft - Gesellschaft

Was in Deutschland geforscht, erfunden und entwickelt wird, geht uns alle an. Deshalb ist es wichtig, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der breiten Öffentlichkeitden über ihre Arbeit in den Labors und Büros sprechen. Seit neun Jahren bietet die Initiative "Wissenschaft im Dialog" Möglichkeiten eines solchen Austauschs. Bürgerinnen und Bürger sollen nicht nur informiert werden; auch ihre Meinung ist gefragt. Die Veranstaltungen der Wissenschaftsjahre und des Wissenschaftssommers sollen die Neugierde wecken. 2010 stellt das Wissenschaftsjahr "Die Zukunft der Energie" neue Forschungsänsätz in diesem Bereich vor.

Im Mai 1999 haben die führenden Wissenschaftsorganisationen auf Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beschlossen, aktiv und gemeinschaftlich den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft zu verstärken. Auf Basis eines gemeinsamen Memorandums wurde die Initiative "Wissenschaft im Dialog" gegründet. Die Mitgliedsorganisationen von WiD haben sich dazu verpflichtet, den Dialog mit der Öffentlichkeit zu suchen und Forscherinnen und Forscher dabei zu unterstützen.

WiD etabliert in Deutschland den Prozess des Public Understanding of Science and Humanities (PUSH), den es in anderen Ländern bereits seit längerem gibt: Großbritannien hat die "National Science Week" und Frankreich die "Fête de la Science". Ziel des Prozesses ist, dass Gesellschaft und Wissenschaft ein gemeinsames Verständnis für ihre Belange und Interessen entwickeln. Dazu gehört auch, kontrovers diskutierte Themen aufzugreifen, um dem Einzelnen eine Meinungsbildung in komplexen gesellschaftsrelevanten Fragen zu ermöglichen.

In Deutschland wird seit 2000 jedes Jahr eine neue Wissenschaft ins Zentrum der Vermittlung gestellt und mit vielfältigen Aktionen begleitet. War im Jahre 2000 die Physik das Toppthema, ging es 2001 um die Lebenswissenschaften und 2002 um die Geowissenschaften. 2003 folgte dann das "Jahr der Chemie". Das Jahr 2004 war das "Jahr der Technik" dem 2005 das "Einstein-Jahr" folgte.  Im Jahr 2006 war das Jahr der Informatik wo Einzelne Veranstaltungen zeigten, aus welchen Facetten Informatik besteht und wie die Informatik das Leben erleichtert. Im Jahr 2007 war das Jahr der Geisteswissenschaften in dem die Sprache im Mittelpunkt stand. Sprache ist Ausgangsbasis jeder Art von Denken und Mitteilen wobei die Sprache vielfältige Formen annehmen kann. im vorletztem Jahr war das Jahr der Mathematik auf dem die Forschungsexpedition Deutschland folgte.  Im Jahr 2010 wird die Zukunft der Energie vorgestellt. Das jeweilige Wissenschaftsjahr steht auch im Zentrum des Wissenschaftssommers, den das WiD jedes Jahr ausrichtet.

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    Das Wissenschaftsjahr 2010 - Die Zukunft der Energie

    Tiefgreifende Klimaveränderungen, begrenzte Ressourcen und ein drastischer Energiebedarf stellen die Menschheit vor die wohl größte Herausforderung der kommenden Jahre: Wie schaffen wir es, Strom und Wärme sicher, wirtschaftlich und umweltschonend zu erzeugen? Dieser Frage widmet sich das Wissenschaftsjahr 2010 mit dem Thema Die Zukunft der Energie. Im Mittelpunkt stehen die neuen Ansätze der Energieforschung weltweit und vor allem die Arbeit der deutschen Forscherinnen und -forscher in diesem Bereich - quer durch die verschiedenen Fachdisziplinen.
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    Wissenschaftsjahr 2009: Deutschland geht auf Forschungsexpedition

    Forscherinnen und Forscher überwinden täglich die Grenzen des Bekannten und sind mit ihren Erkenntnissen Wegbereiter der Welt von morgen. Das Wissenschaftsjahr 2009 stellte mit dem Thema "Forschungsexpedition Deutschland" diesen Pioniergeist der Forschung in den Mittelpunkt - und lud die Bürgerinnen und Bürger selbst zu einer Entdeckungsreise durch die deutsche Wissenschaftslandschaft ein.
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    Jahr der Mathematik 2008

    "Das Jahr der Mathematik war ein voller Erfolg", so das Resümee von Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan zum Abschluss des neunten Wissenschaftsjahres. "Wir haben vielen Kindern und Jugendlichen ein neues, frisches Bild der Mathematik vermittelt und ihre Neugierde geweckt. Dieses Wissenschaftsjahr hat deutlich gemacht: Mathematik steckt überall drin, Mathematik ist faszinierend und macht Spaß. Dafür haben sich viele engagierte Partner mit kreativen Ideen eingesetzt." Schavan betonte zudem die Nachhaltigkeit des Jahres: "Viele wunderbare Ideen, Projekte und Unterrichtsmaterialien, die während des Jahres entstanden sind, wirken über 2008 hinaus."
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/12048.php)
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    Jahr der Geisteswissenschaften 2007

    Das achte Wissenschaftsjahr 2007 war das Jahr der Geisteswissenschaften, in dessen Mittelpunkt die Sprache als Ausgangsbasis jeder Art von Denken und Mitteilen stand. Symbolisch buchstabieren die Geisteswissenschaften das ABC der Menschheit von A wie Aufklärung bis Z wie Zukunft. Ob Geschichtswissenschaften oder Philosophie, Amerikanistik oder Turkologie: Die Geisteswissenschaften reflektieren die kulturellen Grundlagen der Menschheit. In diesem Wissenschaftsjahr wurden Vielfalt und Bedeutung der geisteswissenschaftlichen Fächer sowie ihre international anerkannte Qualität in den Mittelpunkt gerückt.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/7189.php)
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    Informatikjahr 2006

    Das siebte Wissenschaftsjahr 2006 stand im Zeichen der Informatik. Das BMBF nutzte gemeinsam mit der Initiative "Wissenschaft in Dialog" und anderen Partnern das Informatikjahr für die Vermittlung von Hintergrundwissen rund um die Informatik.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/5629.php)
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    Das Einsteinjahr 2005

    Das Einsteinjahr 2005 war eine Initiative von Bundesregierung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur und Deutschlands Beitrag zum UNESCO World Year of Physics. Das Einsteinjahr ging mit einer großen Abschlussveranstaltung am 23. November 2005 zu Ende, die den Akteuren und Partnern gewidmet war. Ausgerichtet und koordiniert wurde das gesamte Jahr vom BMBF und der Initiative Wissenschaft im Dialog.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/3056.php)
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    Das Jahr der Technik 2004

    Technik ist Teil unseres Lebens und begleitet uns im Alltag. Technik ist Teil von Produkten und Grundlage für effiziente Produktionsverfahren. Technik ist aber auch das Funktionieren komplexer Gerätschaften, die von Menschen entwickelt und gebaut werden. Das Jahr der Technik half, das Verständnis für und die Faszination von Technik zu vertiefen und so Orientierung in einer technisierten Welt zu geben. Als dauerhafte Einrichtung gib es seither jedes Jahr einen Tag der Technik. 2006 findet dies am 19.-20. Mai statt.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/1330.php)
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    Das Jahr der Chemie 2003

    Das Jahr der Chemie 2003 bot die Gelegenheit, die Faszination und Bedeutung der Chemie kennen zu lernen. Anlass war der 200. Geburtstag des weltweit bekanntesten deutschen Chemikers, Justus Liebig.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/2346.php)
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    Das Jahr der Geowissenschaften 2002

    Was hält die Welt im Innersten zusammen? In welcher Wechselwirkung stehen die Ozeane und die Polarregionen, das Klima und unsere Lebenswelt zueinander? Themen wie diesen widmete sich das Jahr der Geowissenschaften 2002.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/2357.php)
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    Das Jahr der Lebenswissenschaften 2001

    Fortschritte in Medizin und Gentechnik beeinflussen unsere gesellschaftliche Entwicklung und unser Verhältnis zur Natur. Die Lebenswissenschaften werden gravierende Veränderungen in Wirtschaft, Medizin, Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt bewirken. Mit dem Jahr der Lebenswissenschaften wurde der Dialog zwischen Wissenschaftlern und der interessierten Öffentlichkeit gefördert, um die Ziele von Wissenschaft und Politik zu diskutieren und Forschungsergebnisse transparent zu machen.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/2350.php)

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Ansprechpartner

  • Wissenschaft im Dialog gGmbH

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