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Bildung
Bundesbildungsministerin Wanka läßt sich bei Ihrem Besuch der Bauhaus-Universität in Weimar studentische Projekte erklären.

Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen"

Der Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ ist Teil der im Jahr 2008 gestarteten Qualifizierungsinitiative „Aufstieg durch Bildung“. Darin haben sich Bund und Länder die Aufgabe gestellt, die Bildungschancen aller Bürgerinnen und Bürger zu steigern. Die Qualifizierungsinitiative umfasst alle Lern- und Lebensphasen.

Im Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" werden innovative, nachfrageorientierte und nachhaltige Konzepte von Hochschulen gefördert, um

  • das Fachkräfteangebot dauerhaft zu sichern,
  • die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu verbessern,
  • neues Wissen schnell in die Praxis zu integrieren und
  • die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftssystems durch nachhaltige Profilbildung im lebenslangen wissenschaftlichen Lernen und beim berufsbegleitenden Studium zu stärken.

Gefördert werden beispielsweise

  • Konzepte für berufsbegleitende Studiengänge bzw. Studienmodule,
  • duale Studiengänge und Studiengänge bzw. Studienmodule mit vertieften Praxisphasen und
  • andere Studiengänge bzw. Studienmodule und Zertifikatsangebote, die auf lebenslanges wissenschaftliches Lernen zielen.

Die Konzepte berücksichtigen vor allem folgende Zielgruppen

  • Personen mit Familienpflichten,
  • Berufsrückkehrer/innen,
  • Studienabbrecher/innen,
  • arbeitslose Akademiker/innen oder
  • Berufstätige, z. B. im Arbeitsleben stehende Bachelor-Absolventen/innen und berufliche Qualifizierte - auch ohne formale Hochschulzugangsberechtigung.

Dem Wettbewerb liegt die Bund-Länder-Vereinbarung gemäß Artikel 91b Absatz 1 Nummer 2 des Grundgesetzes über den Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen zugrunde.

Das Programm besteht aus zwei Wettbewerbsrunden. In der ersten Wettbewerbsrunde werden seit Oktober 2011 bundesweit 51 Hochschulen und drei außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in 16 Verbund- und 10 Einzelprojekten gefördert. Die Projekte sind sowohl vom zu entwickelnden Angebotsspektrum als auch von den Fachrichtungen her breit gefächert. Die Angebotsformate der Projekte erstrecken sich von einzelnen Modulen, über Zertifikatsangebote bis hin zu berufsbegleitende Bachelor- und Masterstudiengängen. Auch sind eine Vielzahl von Disziplinen, wie die Pflege und Soziale Arbeit, Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften sowie die MINT-Fächer, vertreten. Diese vielfältigen Angebote der wissenschaftlichen Weiterbildung sollen die Möglichkeit des lebenslangen Lernens an den Hochschulen ausbauen.

Seit August 2014 nahmen in der zweiten Wettbewerbsrunde 47 weitere Projekte ihre Arbeit auf. Insgesamt erhalten jetzt 119 Zuwendungsempfänger an 96 deutschen Hochschulen und vier außeruniversitären Forschungseinrichtungen in 73 Verbund- und Einzelprojekten eine Förderung im Rahmen des Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“. Damit ist jede vierte Hochschule in Deutschland auf dem Weg zur offenen Hochschule.

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